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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : die immerwiederkommende frage: 'Einstiegsobjektiv':



olicito
04.09.2003, 23:43
habe nun seit 4 wochen die 10d und mich zwangsläufig mit der objektivwahl beschäftigen müssen (vorher minolta dimage 7i). ich dachte, ich habe jetzt genügend geld für den body ausgegeben, jetzt sparst du halt a bisserl am objektiv. grundsätzlich ist das ja auch eine ganz vernünftige überlegung... ;-) . gekauft hatte ich mir das sigma 28-300 kompakt und war -wie auch anders zu erwarten enttäuscht --> stichwort: samtige unschärfe.

durch zufall war ich dann auf die hp von dforum gestoßen und habe eure threads studiert und hin und her überlegt. mein erstes L objektiv (EF 200/ 2.8) habe ich mir dann vor 1 woche zugelegt und war/ bin begeistert. nachzulesen (inkl. bilder weiter unten). nur mit einem 200er kommt man halt nicht weit und ich musste mich noch nach einem 'allrounder' umschauen, da ich ehrlichgestanden eher ein 'zoomer' bin und meine turnschuhe schon ziemlich ausgelatscht sind.
zur debatte stand schliesslich das 24-70 und das 17-40. ich habe mich letztendlich für das 17-40 entschieden trotz der 4.0 und bin wiedereinmal begeistert. auch dieses objektiv ist absolut scharf (!). ausschlaggebend für mich war natürlich neben des spektrums weitwinkel der preis (17-40: 820 Euro).

fazit für alle d10- einsteiger: spart nicht am objektiv; schaut euch nach festbrennweiten um, die um einiges günstiger sind (z.b. 50/ 1.8), als die zooms; soll es denn doch ein zoom sein, dann für den einstieg das 17-40 L 4.0 (perfektes preis-leistungsverhältnis + wahnsinnig scharfe bilder + ausbaufähig); vor lauter einkaufen die kreativität nicht vergessen.

und zum schluss möchte ich mich noch bei allen im forum bedanken, die mit rat und tat in ihren threads uns neueinsteigern zu verfügung stehen.

allen ein schönes wochenende!

Dirk Wächter
05.09.2003, 07:30
Hallo olicito,

hast Du sehr gut geschrieben. Sollte man sich ausdrucken und übers Bett hängen ;-). Aber Du siehst, auch Du bist den Weg der Selbsterkenntnis gegangen und bist am Ende zufrieden und klug geworden.

Ich finde es auch schade, dass der ganze Krempel so ungeheuer teuer ist. Was glaubst Du denn, was wir alle in der Fototasche rumschleppen würden, wenn die 1Ds nur 1500 EUR kosten würde und ein 600er L nur 500 EUR?

Mich würde mal interessieren, wie lange eigentlich an solchen Teilen gebaut wird und was da wirklich an teurer Technik drin steckt. Uns würde wahrscheinlich allen schlecht werden, wenn diese Zahlen die heiligen Hallen aus Japan verlassen würden....Bei einem Auto kann man sich das ja alles noch vorstellen, aber bei einem Objektiv, zu dessen Preis man ein Einfamlienhaus bauen könnte, da fällt selbst mir nichts mehr ein.

Gruß. Dirk.

Jochen Hückmann
05.09.2003, 07:35
Bei den Herstellkosten werden wohl am höchsten die Linsen ins gewicht fallen, die machen
ja auch das Objektiv dann richtig schwer.
Gruß jochen