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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Macro Objektiv und Telekonverter



Franz-Josef Strauch
13.09.2003, 15:15
Nachdem ich mich bislang vom Lesen in diesem Forum 'ernährt' habe, muss ich heute eine Frage stellen. Ich möchte an meiner D60 ein Sigma Macro 105/2,8 mit einem Telekonverter (z.B. 2 fach) nutzen. Hat diese Kombination für den Telebereich Nachteile?
Ansonsten bin ich fasziniert über die Vielfalt in diesem Forum und hierin zu lesen, ist für mich 'fast' genauso wichtig wie die Tageszeitung zu studieren.
Ein dickes Lob an die Forumteilnehmer....
Gruß Franz-Josef Strauch

KRK
13.09.2003, 15:51

Ingo Quendler
13.09.2003, 16:27
isse erzielt, fast so brilliant wie ohne Konverter.
Der 2-fach-Konverter macht das Bild aber glaube ich zumindest etwas weicher, also nicht mehr ganz so gestochen scharf, aber immer noch ausreichend.


<a href='http://www.quendler.de' target='_blank'>www.quendler.de</a>

Franz-Josef Strauch
13.09.2003, 16:48
Für mich stellt sich die Frage, ob diese Kombination nicht eher für Macroaufnahmen mit größerem Fluchtabstand gedacht ist. Denn wenn es kein Unterschied zu einem 'normalen' Teleobjektiv gibt, warum kaufen dann nicht alle ein entsprechendes Macroobjektiv?

KRK
13.09.2003, 17:17
Weil ein Makro-Objektiv i.d.R. viel teurer ist als ein vergleichbares 'normales' Tele. Vergleiche mal das 2.8/200L und das 3.5/180L von Canon bezüglich des Preises.
Die anderen Hersteller (Sigma etc.) haben leider keine vergleichbaren Objektive im Programm, weil die fast nur noch Zooms (und eben Makros) herstellen.
Außerdem: nicht jeder braucht ein 'Makro'

Gruss KRK

Gary
13.09.2003, 18:30
Hallo !

Ich kenne diese Kombinationen mit dem Sigma 180 / 3.5 Makro.

Der 1.4x Konverter liefert sehr gute Ergebnisse, auch wenn als Tele benutzt. Der 2x-Konverter macht das Bild aber sichtbar (!) weicher, es fehlen auch die Kontraste etwas.

Nutzbar ist es schon noch, nur wenn man die Qualität ohne Konverter kennt, will man das nicht wirklich ;) Drum setze ich den 2x nur in 'Notfällen' ein.

Die Nahgrenze des Objektives ändert sich durch Einsatz der Konverter nicht. Du hast dann 'nur' eine höhere Vergrößerung. Oder anders ausgedrückt: Willst du bei 1:1 bleiben, dann hast du einen höheren Abstand zum Objekt.

Gruß,

Gary

Franz-Josef Strauch
14.09.2003, 07:42
Ja dann scheint das eine gute Möglichkeiit zu sein und ich werde mir neben dem Macro noch einen Konverter zulegen. Bin mal gespannt, ob die Fotos sich wesentlich unterscheiden, von den Teleaufnahmen mit meiner Tamron 70-300 'Scherbe'. Mit der bin ich übrigens sehr zufrieden (gebraucht 100¤), nur der Autofocus ist sehr langsam.
Ich danke euch und von wünsche weiter eine Blende Spielraum...
Gruß FJS

Sven Bernert
14.09.2003, 13:16
<i>[Gary schrieb am 13.09.03 um 17:30:17]
> Der 2x-Konverter
> macht das Bild aber sichtbar (!) weicher, es fehlen auch die Kontraste etwas.
> Nutzbar ist es schon noch, nur wenn man die Qualität ohne Konverter kennt, will
> man das nicht wirklich ;) Drum setze ich den 2x nur in 'Notfällen' ein.
</i>

Vorsicht mit solchen Aussagen :-))

<img src='http://www.fototime.com/B0EA9D7C30A2D2F/orig.jpg' border=0>
<img src='http://www.fototime.com/E3D8AC18256204C/orig.jpg' border=0>

<img src='http://www.fototime.com/F478F2A37C34C32/orig.jpg' border=0>

Gruß,
Sven

Gary
15.09.2003, 02:18
Voll unscharf und kontrastarm, sag' ich doch ;)

Also bei Verkleinerungen habe ich da auch keine Probleme mit. Nur wenn man das Rohmaterial direkt vergleicht sieht man (zumindest bei meinem ;) ) einen wirklich deutlich sichtbaren Unterschied zwischen 1.4x und 2x.

Da kann man sicherlich per EBV nachhelfen, da bin ich aber meist einfach zu faul für ;)

Und wenn ich einer Libelle hinter den Kopf schauen will ... na, da habe ich doch schon so einen 'Notfall' ;)

Achso: beeindruckende Bilder !!!

Gruß,

Gary

HKO
15.09.2003, 02:55
oder verkleinert: starke Schüsse. Besonders die Raubwanze, die wohl eine Spinne verspachtelt, gefällt mir.

Sven Bernert
15.09.2003, 09:16
<i>[HKO schrieb am 15.09.03 um 01:55:28]
> oder verkleinert: starke Schüsse. Besonders die Raubwanze, die wohl eine Spinne verspachtelt, gefällt mir. </i>

Hehe, danke :-) Ist ein kleiner Wasserläufer (ca. 1,5 cm von Bein zu Bein) mit einer getöteten (oder erstmal nur betäubten) Spinne. Das ist allerdings keine reine *Naturaufnahme*. Ich hab hunderte von denen in meinen Teichfiltern und da sind solche Aufnahmen eher eine Frage der Geduld. Wanzen sind ja - wie Du schon sagst - Raubtiere. Sie packen ihre Beute mit den beiden starken Vorderarmen und saugen sie dann aus (manche Wanzenarten injizieren vorher noch eine nerv-lähmende Flüssigkeit in ihre Beute). Wenn man so viele Wasserwassanzen auf einen Haufen hat, sieht es da aus wie auf einem Friedhof, lauter leere und ausgetrocknete Insektenhüllen. Ich such mal ein paar Fotos raus und mache einen neuen Thread auf damit.

Gruß,
Sven

Sven Bernert
15.09.2003, 09:22
Von dem Wasserläufer hab ich ein 45x30 verkauft (das Foto ist nicht beschnitten), das sah unglaublich aus. Ganz ehrlich, was Du über Kontrasteinbrüche bei dem 2x schreibst, kann ich so nicht nachvollziehen. Klar sind die Bilder ohne TC brillianter, aber so erheblich ist der Unterschied dann doch nicht.

Ich werd in den nächsten Tagen mal einen Vergleich machen und posten.

Viele Grüße,
Sven

tquast
16.09.2003, 13:11
Starke Bilder!

Mal ´ne dumme Anfängerfrage: wie macht man solche Aufnahmen (klar, mit der Kamera und so, aber): welches Objektiv? Makro? Nahlinse? Zwischenringe? Lupenobjektiv?

Viele Grüße, Thorsten

Martin_S
16.09.2003, 13:20
Hallo Thorsten,
schau mal hier:
<a href='http://www.digitale-slr.net/foren/canon/s_details.php?id=124734' target='_blank'>Thread von gestern</a>
gruß Martin

tquast
16.09.2003, 13:24