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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Canon EF 70-200mm f4/L



Indigo
19.11.2004, 09:14
Hallo Leute,

Ich wollte mal fragen wer von Euch das oben erwähnte Objektiv hat. Wie seit Ihr zufrieden!?

Gruss


Fredy

Alex Hochleitner
19.11.2004, 09:18

Tschocko
19.11.2004, 09:35

Stefan K.
19.11.2004, 11:10

Fabian Becker
19.11.2004, 12:38
ein sehr gutes Objektive für Geld.

Benutzer
19.11.2004, 13:15

Matthias Hampe
19.11.2004, 13:25
Hi,

seid Ihr hier die 5. Werbekolonne von Canon? : - ))

Also, weils so schön war: ich hab das Teil seit Veitshöchheim (konnte dem Schnäppchenpreis von AC nicht widerstehen). Erste Gehversuche zeigen eine rattenscharfe Abbildungsqualität schon bei offener Blende, schön leicht und handlich und super verarbeitet.

Kauftipp!!!

Matthias

mrd
19.11.2004, 13:58
Ein sehr gut verarbeitetes, bezahlbares Zoom. Bildqualität ist sehr gut sowohl an der 20D wie an der EOS-3.

Grüsse
Rufer

Otwin
19.11.2004, 15:14
Hallo Fredy,

ein richtig tolles Objektiv, gut verarbeitet, hervorragende Bildleistung und Schärfe, und das ganze zu einem noch bezahlbaren Preis.

Ich kann das Objektiv nur empfehlen.

Viele Grüße

Otwin

Karsten Zeibig
19.11.2004, 15:31

Georg
19.11.2004, 15:43
es gibt auch hier und da Probleme mit dem Fokus im kurzen Brennweitenbereich. Meins habe ich zum Justieren einschicken müssen, jetzt ist es einwandfrei. Da zum sogenannten Backfocus Problem, reichlich Informationen im Forum zu finden sind, brauchen wir hier nicht weiter darüber zu diskutieren. Das Objektiv ist wirklich sehr gut, das Risiko des Backfocus ist vorhanden, aber ist auch vom Canon-Service lösbar. Bei mir hat es bei GIMA in München 8-Tage gedauert. Jetzt funktioniert es einwanfrei.

Andreas Kammann
19.11.2004, 17:13
..wenn ich schreibe, daß es ein tolles Objektiv ist und superscharfe Bilder macht? Vielleicht habe ich ja vorher mit einem Fotohandy fotografiert, und finde im Vergleich die Bilder einfach klasse.

Nur mal so..

Andreas

axko
19.11.2004, 18:52
Dieses Objektiv hat ein hervorragendes Preis/Leistungsverhältnis. Seine Abbildungsqualität ist hervorragend; ich würde sogar sagen, es steht dem 70-200/2.8 IS darin nicht nach. Es ist leicht und kostet verhältnismäßig wenig. Meins war im März auch bei Canon zum Justieren wegen Backfokus (das waren noch Zeiten: Montag abgeschickt, Freitag schon zurück und alles in Butter).

Wenn Du viel vom Stativ fotografierst, solltest Du die Anschaffung der Schelle mit einkalkulieren, die etwa 100 Euro extra kostet. Kamera und Objektiv liegen damit ruhiger und das ganze ist sehr bequem, etwa beim Wechsel vom Quer- und Hochformat ohne Änderung der optischen Achse.

Wenn Du hauptsächlich freihand fotografierst und nicht in Äquatornähe lebst, rate ich von dem Objekt hingegen ab. Es ist sehr lichtschwach und hat keinen Bildstabilisator. Ich habe meins deshalb verkauft und lebe jetzt lieber mit der deutlich schlechteren Abbildungsqualität des 70-300 DO, kann aber auch an Herbstnachmittagen noch Fotos schießen (mit etwas Konzentration werden Bilder mit 1/10 s bei 300 mm an der 20D zumindest noch brauchbar -- da hätte ich das 70-200/4 gar nicht erst ausgepackt). Außerdem waren mir die 200 mm halt etwas zu knapp, aber das ist Geschmackssache. Dafür habe ich jetzt eine schwarze Babyrassel (klapper, klapper) ...

Indigo
19.11.2004, 20:22
Hast Du schon mal was gehötz das dass Objektiv einen Backfocus haben soll?

EgoManiac666
20.11.2004, 14:03
Obwohl mein Exemplar bereits bei Offenblende sehr scharf ist (im Vergleich zu drei anderen Exemplaren), hat mich das Objektiv trotzdem nicht zufrieden gestellt.

Vielleicht war's ein Fehler erst das 2.8er mit IS zu testen.

Verarbeitung ist sicherlich über alle Zweifel erhaben.
Klein. Leicht.
Abbildungsqualität.. naja, sehen wir mal von Offenblende ab, dann nimmt sich das nicht mehr viel mit anderen.

Mein 28-135 macht imho vergleichbare, wenn nicht sogar die besseren Bilder.
Und die Qualitätsunterschiede zum Mainstream-Zoom 75-300 sind minimal. Kaum sichtbar - erst bei 100% kann man sich Details herauspicken.

Nun gut, das 4/70-200L ist eh nicht so teuer. In der Regel bekommt man es neu für 650, gebraucht für 550 Euro. Gemessen an der Verarbeitung ist der Preis gerechtfertigt.

Das 75-300 kostet ja auch nicht gerade wenig... waren's 300 Euro? 350? Mit IS kostet die Version fast schon so viel wie das L-Objektiv.

Es gibt halt nur wenige Alternativen. Ich sehe es aber nur noch als Zwischenstation zum 2.8/70-200L IS. Damit kriegst Du - dank der Freistellung - Bilder hin, die wirklich nach 'mehr' aussehen. Und dank IS auch ohne Verwacklungsunschärfen.

Ich weiß, das Objektiv kostet min. das Dreifache. Aber bislang haben mich halt alle anderen Objektive enttäuscht... und so spare ich...

Fabian Becker
21.11.2004, 01:11
nö, das war ich nicht. vieleicht beim 24-85.

Fotofreak
21.11.2004, 02:26
Mein 70-200/4 ist gegenüber dem 28-135 ein absolutes AHA-Erlebnis. Und bis auf ganz leichte Vignetierung bei Offenblende ist es 2 von mir getesteten 2,8/70-200 ebenbürdig.

Laß es mal durchchecken.

Grüße,

Detlev

EgoManiac666
21.11.2004, 02:59
Das ist hier ja bekanntlich die erste Ausrede. Ein L muss besser sein, sonst stimmt was nicht.

Dem ist aber nicht so. Ich dachte auch, ich hätte ein schlechtes Teil erwischt. Aber im direkten Vergleich mit drei anderen 70-200 und nach einigen Mails mit anderen Usern hat sich schnell herausgestellt, dass mein 70-200 bei Offenblende sogar überdurchtschnittlich scharf ist. Abgeblendet und bei 200 mm entspricht es dann wieder dem Durchschnitt.

Ich sage auch nicht, dass es schlecht ist.

Aber mein 28-135 steht dem 70-200 in nichts nach. Von mir aus habe ich halt mit dem 28-135 Glück gehabt.

Ändert aber nichts daran, dass ich alles andere als begeistert von dem 4/70-200 bin. Denn die Freistellungsmöglichkeiten sind halt nicht so prall. Und man ist fast immer auf Blitz oder Stativ angewiesen.

In meinen Augen macht ein Tele ohne IS keinen Sinn mehr. Aber das mag jeder sehen wie er will. Ich möchte nur darauf hinweisen, dass Anspruchsvolle Käufer evtl. gleich etwas länger sparen sollten.

Der Wechsel vom 4/70-200 auf das 2.8/70-200 IS ist hier ja auch auffällig oft zu beobachten. Ich spreche nur offen aus, was all jene dementieren, die sich die Chancen eines Verkaufs nicht verschlechtern wollen.

Mirko
21.11.2004, 03:18
Und wie siehts mit Ca´s aus?
Ist da das 28-135 ebenfalls noch dem 70-200L ebenbürtig?
Oder im Kontrastverhalten?

aze
21.11.2004, 03:33
<i>[EgoManiac666 schrieb am 21.11.04 um 01:59:21]


> In meinen Augen macht
> ein Tele ohne IS keinen Sinn mehr. Aber das mag jeder sehen wie er will. Ich möchte
> nur darauf hinweisen, dass Anspruchsvolle Käufer evtl. gleich etwas länger sparen
> sollten.</i>

Beim zweiten teil muß ich dir recht geben!

EgoManiac666
21.11.2004, 04:49
im groß sieht man das nicht. In extremen Situationen sind schon mal eher Ränder erkennbar beim 28-135. Aber die sind - wenn sie wirklich stören - mit einem Klick entfernt.

Wieviele Bilder lässt Du denn in Größen entwickeln, bei denen man den Unterschied zum 'L' sieht? Ein 100% Crop dürfte die Ausnahme sein.

Mir sind halt lichtstarke Objektive - am besten mit IS - wichtiger geworden als das letzte Quentchen Schärfe, Kontrast oder geringere CA. Das lässt sich alles am PC abstimmen. Aber scharfe Bilder muss man halt erst mal im Kasten haben.

Ich wollte auch nur zu bedenken geben, dass auch das 4/70-200 seine Schwächen hat.

Zur Erklärung... ich hatte mich auch vom Hype um das 70-200 anstecken lassen; hatte hohe Erwartungen. Und nach rund 6 Monaten mit dem L muss ich sagen, dass ich es nur halb so oft einsetze wie ich dachte.

Das 28-135 mit IS ist fast immer mit dabei, weil ich deutliche Reserven haben.
Das 50er mit 1.8 ist fast immer mit dabei, weil ich hier freistellen kann und ebenfalls Reserven habe.

Das 4/70-200 braucht ideale Lichtbedingungen. Und die haben wir leider höchst selten.

Wenn's das Objektiv wenigsens mit IS gäbe.

EgoManiac666
21.11.2004, 04:52
Klar geht's ohne... aber wenn man erst mal das bessere kennen gelernt hat, fragt man sich, warum man überhaupt jemals anders gearbeitet hat.

Und im Falle von Fotografie hat's ja nichts mit Technik zu tun.

Man kann...

ISO hochdrehen...
Stativ nehmen...
Licht arrangieren (Blitz, Blitzanlage, andere Lichtquellen)

Ende im Gelände.

Mit Übung und Glück kriegt man auch mal eine 1/30s aus der Hand noch scharf hin bei 200 mm... aber es ist eben eher die Ausnahme denn Regel.

2.8er mit IS eröffnest Du Dir ganz neue Anwendungsmöglichkeiten. Und musst erst viel später auf die oben genannten Dinge ausweichen.

Mirko
21.11.2004, 05:00
Naja, wenn ich ausbelichten lasse, dann schon oft Din-A3.
Was die nicht vorhandene Schärfe anbelangt, hast Du sicher recht, die kann man später nicht mehr reinholen. Ich wollte nur aufzeigen, dass Schärfe nicht alles ist. (Hat mich auch einige Fehlinvestitionen gekostet, dass heraus zu finden ;-) )
Aber noch wichtiger als die Ca´s ist mir das Kontrastverhalten.
Und da ist mein 24-85 dem 70-200 4,0 L schon unterlegen. Und das 24-85 und das 28-135 IS sollen sich ja optisch recht ähnlich verhalten.

Quote: 'Wenn's das Objektiv wenigsens mit IS gäbe.'
Voll unterschreib!!!

Anju
21.11.2004, 08:46
> Man kann...
>
> ISO hochdrehen...
ging früher auch nicht (obwohl ich manchmal 100 und 400 ISO Filme in den Kameras hatte, aber ...nun ja...) - SW wurde halt gepuscht - bei DIA habe ich nach 2 missglückten Versuchen solche Experimente gelassen ;-))

> Licht arrangieren (Blitz, Blitzanlage, andere Lichtquellen)
Das geht doch heute mit den drahtlosen Blitzen sehr schön - ist aber nix für Rumlaufgeknipse, sondern eher was fürs Ansitzen/Studio. Mache ich aber auch mal gerne

> Stativ nehmen...
Das ist immer noch erste Wahl und wenn man sich damit einmal arrangiert hat, ist es auch schnell und erlaubt auch offene Blende. Praktisch 50% meiner Fotos sind mit Stativ gemacht, ob Einbein oder Dreibein oder zumindest Bohnensack...die Auswahl der Möglichkeiten ist praktisch unbegrenzt und selbst lichtstarke Objektive profitieren davon.

> 2.8er mit IS eröffnest Du Dir ganz neue Anwendungsmöglichkeiten. Und musst erst
> viel später auf die oben genannten Dinge ausweichen.

Ich sehe Stativ nicht als Ausweichen, sondern als sinnvolles Zubehör, das der einzige Weg zu wirklich unverwackelten Aufnhmen ist. Mit IS stösst man schneller als man denkt an die Grenzen (ich erinnere mich an die ersten Wochen mit dem EF100-400IS .. die waren doch arg enttäuschend...die Erfahrung hat übrigens jeder gemacht, mit dem ich darüber geredet habe ;-)


Andreas

Willi37
25.11.2004, 12:58
> Ich sehe
> Stativ nicht als Ausweichen, sondern als sinnvolles Zubehör, das der einzige Weg
> zu wirklich unverwackelten Aufnhmen ist. Mit IS stösst man schneller als man denkt
> an die Grenzen (ich erinnere mich an die ersten Wochen mit dem EF100-400IS .. die
> waren doch arg enttäuschend...die Erfahrung hat übrigens jeder gemacht, mit dem ich
> darüber geredet habe ;-)
>
>
> Andreas</i>

Stimmt! Und ich erinnere mich an die leidvolle Erfahrung beim 4/300L IS im Vergleich zum 4/300 L ohne IS ! Ein Stativ ist nicht zu ersetzen und dann sind die NON-IS-Objektive den IS-Versionen in Schärfe und Brilianz immer überlegen.

Udo