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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Makro-Objektiv + Nahlinse sinvoll?



Willi One
23.11.2004, 11:36
Ich habe mir das Canon 2,8/100 Macro USM zugelegt und bin von den ersten Testaufnahmen sehr angetan.

Nun meine Frage:
Ist es möglich, durch den Einsatz von Achromaten (z.B. 250D oder 500D) den Abbildungsmaßstab in Richtung Vergrößerung (z.B. 1:2 oder mehr) zu erweitern, oder verringert sich dabei nur der Aufnahmeabstand?

Lt. Canon ist die Nahlinse 250D für Brennweiten von 38-135 und die 500D von 75-300 geeignet.
Im Manual des Objektivs sind die Achromaten jedoch nicht als optionales Zubehör aufgelistet (nur Zwischenringe).

Ist der Einsatzt von Nahlinsen bei Makro-Objektiven überhaupt sinnvoll?
Was kann ich von dieser Kombination erwarten?

Gruß
Willi

rudi
23.11.2004, 11:44
Nahlinse wird von vielen bevorzugt, dichter ran = größere Abbildung.
Soll angeblich auch besser sein als Zwischenring wegen dem Lichtverlust bei Zwischenringen.
TC x2 wär auch ne Möglichkeit, Keno ode Soligor , im Extremfall geht auch die Kombination, von TC + Zwischenringen , Nahlinse hab ich noch nie versucht, manche sind echt schwer günstig zu bekommen.

VG
Rudi

Willi One
23.11.2004, 11:50
das mit TC und Zwischenringen ist eine gute Idee - bin ich selbst noch nicht drauf gekommen.
Werde ich heute abend mal ausprobieren.

Gruß
Willi

rudi
23.11.2004, 11:52

Willi One
23.11.2004, 11:53
Danke für den Tipp.

Willi

Willi One
23.11.2004, 11:55
Danke für den Tipp.

Willi

...hatte eben falschen Zweig erwischt - sorry...

rudi
23.11.2004, 11:56

Willi One
23.11.2004, 12:01

rudi
23.11.2004, 12:04
deswegen sind dann mehr Zwischenringe für den gleichen Effekt nötig, d.h. du reduzierts das ankommende Licht mehr als nötig.

VG
Rudi

Bernhard Hartl
23.11.2004, 12:11
Der Einsatz von Nahlinsen ist sehr sinnvoll
beim 100er Canon wird dadurch auch die Abbildungsleistung bei 1:1 besser als sie es ohne Nahlinse 250D ist
bis 2:1 geht mit dem 100er noch in guter Qualität
über Maßstab 2:1 ist unbedingt das MPE65 zu empfehlen

mit Zwischenringen als auch mit Konverter wird das Bild hinter dem Objektiv gespreizt
dadurch wird das Objektiv mehr gefordert und die Abbildungsleistung nimmt ab

Bernhard

Willi One
23.11.2004, 12:47
Ich hätte die Frage wohl anders formulieren sollen.

Ich möchte mit meinem Makro-Objektiv einen größeren Abbildungsmaßstab als 1:1 erreichen bei möglichst gleichbleibendem Aufnahmeabstand. Wie kann ich dieses Ziel erreichen? TC 1,4 und ZR sind vorhanden.

Meine weiteren Recherchen haben ergeben, dass ich mit Nahlinsen die Naheinstellgrenze des jeweiligen Objektives verringern kann und damit auch einen größeren Abbildungsmaßstab erhalte. Sehe ich das so richtig?

Wenn das so stimmt, sind Nahlinsen für mein o.a. Vorhaben wohl ungeeignet.


Gruß
Willi

GS2
23.11.2004, 12:56
in Verbindung mit einem Makro kann unter folgenden Umständen Sinn machen:

- zur Steigerung des max. Abbildungsmaßstabes
- zur Verbesserung des Arbeitsabstandes bei Makros mit Brennweitenreduzierung
- zur Verringerung des Lichtverlustes durch Auszugsverlängerung
- zur Erhaltung der optischen Leistung, sofern sich diese ohne Nahlinse in Richtung max. Naheinstellung merklich sinkt

Aber Achtung, je nach Objektivkonstruktion ist u.U. eine Retrostellung des Achromaten erforderlich!



lg Gerhard

Bernhard Hartl
23.11.2004, 13:20
Wenn der Arbeitsabstand gleich bleiben soll
aber der Abbildungsmaßstab grösser werden soll
dann gibt's nur eins

längere Brennweite

zur Not auch Konverter 1.4x oder 2x


Sowohl bei Nahlinse als auch bei Zwischenringen wird der Abstand zwischen Linse und Objekt kürzer

Bernhard