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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Merkwürdiges Verhalten des EF-S 17-85/4-5,6 IS USM



mannel
12.04.2005, 20:26
Ich habe jetzt seit ca. 2 Monaten das Objektiv. Eine Sache allerdings verwundert und irritiert mich etwas. Ich weiss deshalb nicht, ob ich vielleicht mal noch ein weiteres Vergleichsobjektiv versuchen sollte.

Im Brennweitenbereich zwischen 17 und knapp unter 30mm stellt sich das Objektiv egal was ich auch in der Ferne anfokusiere (kann Kontraste und Struktur ohne Ende haben) laut Entfernungsanzeige am Objektiv nie in den Unendlich-Bereich, sondern irgendwas um die 10m ein. Es wird zwar alles scharf, da in dem Brennweitenbereich dann oberhalb der Hyperfokaldistanz fokusiert wurde. Allerdings macht das weder mein EF 24-70/2,8 L noch mein EF 17-40/4 L so. Das Problem tritt sowohl an der 20D als auch an der 300D auf. Durch manuelles Nachfokusieren habe ich auch nie ein besseres Ergebnis erzielt!

Irgendwie bleibt aber trotzdem ein schales Gefühl zurück, dass das Objektiv nicht so arbeitet wie es arbeiten soll. Somit findet man auch keines der Bilder wirklich Klasse http://www.digitale-slr.net/images/smilies/frown.gif.

Ich würde deshalb mal die Besitzer bitten zu testen, ob sich Ihr Objektiv ähnlich verhält. Außerdem wären mal Bilder in Orginalgröße aus dem genannten Brennweitenbereich interessant. Bin mir eben auch nicht sicher, ob mein Objektiv das Übliche leisten kann...



Gruß

Andre


PS: Im Nahbereich ist das Objektiv Klasse! Das 24-70er verwende ich nur noch sehr selten...

F.B.
12.04.2005, 21:26
Ich habe jetzt seit ca. 2 Monaten das Objektiv. Eine Sache allerdings verwundert und irritiert mich etwas. Ich weiss deshalb nicht, ob ich vielleicht mal noch ein weiteres Vergleichsobjektiv versuchen sollte.

Im Brennweitenbereich zwischen 17 und knapp unter 30mm stellt sich das Objektiv egal was ich auch in der Ferne anfokusiere (kann Kontraste und Struktur ohne Ende haben) laut Entfernungsanzeige am Objektiv nie in den Unendlich-Bereich, sondern irgendwas um die 10m ein. Es wird zwar alles scharf, da in dem Brennweitenbereich dann oberhalb der Hyperfokaldistanz fokusiert wurde. Allerdings macht das weder mein EF 24-70/2,8 L noch mein EF 17-40/4 L so. Das Problem tritt sowohl an der 20D als auch an der 300D auf. Durch manuelles Nachfokusieren habe ich auch nie ein besseres Ergebnis erzielt!

Irgendwie bleibt aber trotzdem ein schales Gefühl zurück, dass das Objektiv nicht so arbeitet wie es arbeiten soll. Somit findet man auch keines der Bilder wirklich Klasse http://www.digitale-slr.net/images/smilies/frown.gif.

Ich würde deshalb mal die Besitzer bitten zu testen, ob sich Ihr Objektiv ähnlich verhält. Außerdem wären mal Bilder in Orginalgröße aus dem genannten Brennweitenbereich interessant. Bin mir eben auch nicht sicher, ob mein Objektiv das Übliche leisten kann...



Gruß

Andre


PS: Im Nahbereich ist das Objektiv Klasse! Das 24-70er verwende ich nur noch sehr selten...

Wo ist Dein Problem, wenn die Bilder doch sehr gut und wirklich scharf werden????:confused:

Ich habe ähnliches zwar auch schon mal festgestellt (ich glaube, an meinem 17-40 L), aber nachher keinen Gedanken mehr daran verschwendet, weil das Bild, wie vom 17-40 L zu erwarten, trotz offener Blende natürlich knackscharf war.

Geh lieber raus und mach Fotos, als Dir über sowas Gedanken zu machen. *kopfschüttel*:rolleyes:

Nichts für ungut.;)

Detlev Rackow
12.04.2005, 21:29
Nur manche Objektive halten beim Zoomen den Fokus, bei anderen muß man beim Ändern der Brennweite neu scharfstellen.

Daraus folgt auch, daß bei diesen Objektiven die Entfernungsskala nur für eine Brennweite stimmt, bei den anderen liegt Unendlich dann an einer anderen Stelle der Skala, in deinem Fall z.B. bei 10m.

Dafür gibt es noch einen tollen Fachausdruck, den ich aber momentan nicht im Kopf habe ;-)

Ciao,

Detlev

mannel
12.04.2005, 22:22
Daraus folgt auch, daß bei diesen Objektiven die Entfernungsskala nur für eine Brennweite stimmt, bei den anderen liegt Unendlich dann an einer anderen Stelle der Skala, in deinem Fall z.B. bei 10m.
Ich dachte deshalb ist der Unendlich-Bereich eine Spannweite http://www.digitale-slr.net/images/smilies/confused.gif. Außerdem stimmt die Anzeige auch in allen anderen Bereichen. Wenn ich einen Gegenstand in 3m Entfernung anmesse, dann wird auch 3m bei jeder Brennweite angezeigt (nach erneutem Anmessen). Wenn ich aber auf unendlich gehe, dann wird erst bei Brennweiten > 26mm in den unendlich-Bereich gegangen...


Gruß

Andre

JAKOB
12.04.2005, 23:40
also die entfernungsangabe auf dem objektiv ist nicht unbedingt das mass der dinge!
das einzige was zählt, ist der af-sensor und wenn der das angepeilte objekt als scharf empfindet, so sollte es einigermassen auch im sucher scharf sein (so denn der umlenkspiegel, der sucherspiegel und die mattscheibe einigermassen korrekt justiert sind.

DQ1
13.04.2005, 00:35
Ist bei meinem 17-85er genauso. Geht nicht zuverlässig in den Unendlichbereich bei niedrigen Brennweiten.
Bilder sind aber okay!

Gruß
Daniel

Stefan Unterholzner
13.04.2005, 08:40
Hallo,

Ich denke das ist ganz normal. Der AF-Sensor kann nur innerhalb eines gewissen Bereiches scharfstellen. Soviel ich weiss ist dieser bei den 1-ern 1/3 des Tiefenschärfebereichs und bei der 10D war dies der Tiefenschärfebereich selbst. D.h. liegt der Tiefenschärfebereich für eine Blenden/Brennweiten-kombination im Bereich von 4 - 16m (Der Einfachheit halber in Folgenden symmetrisch, d.h Schärfeebene bei 10m) stellen die 1-er in einem Bereich von 8-12m scharf, die 10D in einem Bereich von 4-16m.

Beispiel 20mm und f/4.0: (COV=0.007mm - ~Pixelgrösse!)
Hd = 14.3m -> Tiefenschaärfebereich von 7,15m - inf
Die 10m liegen also sehr wahrscheinlich (Kenne die Genauigkeit der 20D nicht) innerhalb der Genauigkeit des AF-Sensors.

Stefan

Jens Flachmann
13.04.2005, 13:33
Hallo,

Ich denke das ist ganz normal. Der AF-Sensor kann nur innerhalb eines gewissen Bereiches scharfstellen. Soviel ich weiss ist dieser bei den 1-ern 1/3 des Tiefenschärfebereichs und bei der 10D war dies der Tiefenschärfebereich selbst...

Stefan

Höre ich zum ersten Mal. Dann würde das bedeuten, dass sich der hyperfokale Bereich nur sinnvoll einsetzen liesse, wenn man manuell fokussiert. AF wäre dann nur eine Annäherung die höchstens zufällig mal die tatsächlich gewünschte Schärfenebene im Motiv trifft aber tendenziell leicht daneben liegt.

Damit hätte Leica dann doch recht mit der Behauptung, dass sich optische Höchstleistungen prinzipbedingt mit AF-Kameras nicht erzielen lassen.

Ich hab' ein deiner Theorie doch noch etwas Zweifel, lasse mich aber gern eines Besseren belehren.

Jens

Jens Flachmann
13.04.2005, 13:42
Bei einem EF-S 3,5-4,5/ 10-22 mm dürfte sich dann in Sachen AF-Aktivität eigentlich überhaupt nichts mehr tun. Da reicht der hyperfokale Bereich auch bei offener Blende schon von ca. 0,5 m bis unendlich (schätze ich so über den Daumen).

Hab' noch mehr Zweifel :confused: