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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Macro Abbildungsmaßstab Scharfentiefe Auszugsverlängerung



Benutzer
22.06.2005, 22:30
Hallo,

stelle mal die 2 Tabellen ein vieleich kann der ein oder andere was damit anfangen.
Danach Ist die Schärfentiefe nur vom Abbildungsmaßstab und der Blende abhängig, nicht vom verwendeten Objekiv.

mfg

Dirk

http://home.versanet.de/~divolkm/Stab.jpg

http://home.versanet.de/~divolkm/am.jpg

MofJones
22.06.2005, 22:59
bißchen kleiner wäre wohl nicht schlecht gewesen :)

PL

Benutzer
22.06.2005, 23:03
bißchen kleiner wäre wohl nicht schlecht gewesen :)

PL

So kann mann wenigstens was erkennen.

MWG77
22.06.2005, 23:13
So kann mann wenigstens was erkennen.
erkennen schon, sitzte hier aber momentan vor einem 12" iBook, da muss man schon ganz ordentlich scrollen

Anju
23.06.2005, 07:39
Die Verteilung der Schärfentiefe ist nicht 1/3 zu 2/3 sondern ebenfalls abhängig vom Masstab und der Blende. Als Pauschalwert kann man das aber für Macro so nehmen. Deswegen ist es übrigens auch sinnvoll bei e.g einem Insekt etwas hinter die vordere Seite zu fokussieren (AF ist damit aber überfordert) . Das ganze ist eine Frage der Übung, wobei die Abblendtaste hilfreich sein kann.

Andreas

MarcusMueller
23.06.2005, 09:38
wurde hier auch schon oft diskutiert.

Ist im Prinzip immer so, nicht nur im Macrobereich.

Gruß, Marcus

Micha67
23.06.2005, 12:43
Die Verteilung der Schärfentiefe ist nicht 1/3 zu 2/3 sondern ebenfalls abhängig vom Masstab und der Blende. Als Pauschalwert kann man das aber für Macro so nehmen.
Von wegen! Gerade im Makro-Bereich ist die Schärfentiefe ziemlich exakt 1/2 zu 1/2 vor und hinter der Fokusebene verteilt.

Micha67
23.06.2005, 12:44
wurde hier auch schon oft diskutiert.
Ist im Prinzip immer so, nicht nur im Macrobereich.
Im Gegenteil: ist im Prinzip nie so, und schon gar nicht im Makrobereich.

Anju
23.06.2005, 12:57
Shit! hast recht - irgendwie war ich auf dem Holzdampfer...

Andreas

Benutzer
23.06.2005, 14:08
Shit! hast recht - irgendwie war ich auf dem Holzdampfer...

Andreas

Hallo,

ja was stimmt den nun, zugegeben ist schon ein altes Buch. Ob die Autoren (Claude Nuridsany / Marie Perennou) bei Macro nicht den richtigen Durchblick haben? Was soll man glauben? Vieleicht sollte man gar kein Buch lesen sondern einfach foten.

mfg

Dirk

MarcusMueller
23.06.2005, 14:51
Nur zur Klarstellung: Meine Aussage ("Stimmt") bezog sich rein auf
die Unabhängigkeit der Tiefenschärfe von der Brennweite.

Gruß, Marcus

Micha67
23.06.2005, 15:32
Nur zur Klarstellung: Meine Aussage ("Stimmt") bezog sich rein auf
die Unabhängigkeit der Tiefenschärfe von der Brennweite.
Dies stimmt im Makrobereich (Schärfentiefe durch Abbildungsmaßstab gegeben), aber bei weitem nicht bei den kleinen Abbildungsmaßstäben. Je kleiner der Abbildungsmaßstab wird, desto stärker geht auch die Brennweite selbst in die Schärfentiefe mit ein, da ja irgendwann auch mal der hyperfokale Punkt erreicht wird.

Beispiel: 20 mm-Objektiv hat bei Gegenstandsweite 2,02 m einen Abbildungsmaßstab von 1:100. Bei f/11 reicht die Schärfentiefe (z=0.02mm) von 1 m bis unendlich.

Ein 200 mm-Objektiv hat bei Gegenstandsweite 20,2 m ebenfalls einen Abbildungsmaßstab von 1:100. Bei f/11 reicht die Schärfentiefe jedoch nur von 18,2-22,7 m - und ist damit sogar noch beinahe symmetrisch um die Fokusebene verteilt.

Micha67
23.06.2005, 15:40
ja was stimmt den nun, zugegeben ist schon ein altes Buch. Ob die Autoren (Claude Nuridsany / Marie Perennou) bei Macro nicht den richtigen Durchblick haben? Was soll man glauben? Vieleicht sollte man gar kein Buch lesen sondern einfach foten.

Ganz einfach: bei großen Abbildungsmaßstäben verteilt sich die Schärfentiefe nahezu perfekt symmetrisch um die Fokusebene. Ebenso hast Du bei einer sehr engen Schärfentiefe z.B. mit Teleobjektiven bei weit geöffneter Blende eine symmetrische Verteilung um die Fokuslage. Je mehr Du Dich dem sog. hyperfokalen Punkt (Punkt, an dem sich die Schärfentiefe hinter der Fokuslage bis unendlich erstreckt) annäherst, desto stärker gewinnt die Schärfentiefe hinter der Fokusebene im Vergleich zur Schärfentiefe vor der Schärfeebene hinzu. Irgendwann wird dabei auch der Punkt durchschritten, an dem diese Verteilung 2/3-zu-1/3 annimmt. Es werden aber genau so auch die Punkte 3/4-zu-1/4, 4/5-zu-1/5 oder beinethalben 7/8-zu-1/8 durchschritten. Eine "Drittelregel" festzumachen, ist nun mal nicht sonderlich sinnvoll. Diese Drittelregel gehört daher zu den am häufigsten gedankenlos wiedergekäuten "urban legends" in der Fotolehre.