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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Sensorreinigung



Nob
14.07.2005, 22:58
Hi,

hier mal ein Vergleich vorher-nachher,

vorher (Blende 5,6) (http://members.aol.com/nobschneider/fc/sensor_vorher.jpg)

nachher (Blende 8) (http://members.aol.com/nobschneider/fc/sensor_nachher.jpg)


Das ganze inkl. Wartezeiten in nicht mal einer halben Stunde und zu einem günstigen Preis beim Serviceteam Greb, bin da sehr zufrieden.


Wollte nur mal meiner Freude Ausdruck verleihen :-))

Jochen Hückmann
14.07.2005, 23:01
Hallo Norbert

Die haben aber ganze Arbeit geleistet, nur wo sind die Flieger.

Nob
14.07.2005, 23:03
Hallo Norbert

Die haben aber ganze Arbeit geleistet, nur wo sind die Flieger.

Waren Fallschirmspringer, die sind gelandet :-)

fotomaster
15.07.2005, 07:39
....und, wie haben die das gemacht ?

Eddie
15.07.2005, 07:56
Ganz nach der bewerten Möllemann Methode :D


Nick

gator
15.07.2005, 11:04
Wollte nur mal meiner Freude Ausdruck verleihen :-))
Also mich würde der schwarze Streifen auf dem Sensor stören.
Das Wegretuschieren dauert ja länger als die kleinen Punkte. :rolleyes:

Armin Schusser
15.07.2005, 12:00
Darf man fragen was du bezahlt hast? Würde mich nämlich auch interessieren! Mein Sensor sieht aber noch nicht ganz so schlimm aus. Besonders toll finde ich ja dass man drauf warten kann!

hjreggel
15.07.2005, 12:41
Hallo,

Ich bin der Meinung, dass es sich lohnt, das Reinigen selbst zu lernen. Egal wie teuer oder billig eine "Fremdreinigung" ist, die Verfügbarkeit ist doch stark eingeschränkt.

Zu den Beispielblenden: So eine sichtbare Verschmutzung bei Blende 5.6 ist wirklich heftig, und ein Bild bei Blende 8 fleckenfrei zu kriegen, ist einfach.

Wenn ich keinen Bock auf Reinigen habe, dann mache ich ein Testfoto bei Blende 16, wenn ich es genau wissen will, dann mit Blende 32. Im A-Modus peile ich eine weiße Fläche an, und bewege während der Belichtungsdauer die Kamera wild über der Fläche, um die Verunreinigung des Motivs auszublenden (bin schon einmal auf Dreck im Motiv hereingefallen). Je nachdem wie wichtig mir die nachfolgenden Fotos sind, prüfe ich bei mindestens 4-facher, meistens aber höherer Vergrößerung auf dem Display.

Gruß,
Hans-Jürgen

Armin Schusser
15.07.2005, 12:55
Gegen ein Abblasen spricht ja auch nix. Es gibt aber Flecken die bekommt man selbst nicht weg, jedenfalls nicht ohne Nassreinigung. Und die will ich bei einer Kamera diesen Wertes nicht selbst durchführen. Dann übergebe ich lieber die Kamera und habe Garantie, wenn die den Sensor dabei ruinieren sollten bekomme ich ihn ersetzt...

jar
15.07.2005, 13:07
Gegen ein Abblasen spricht ja auch nix. Es gibt aber Flecken die bekommt man selbst nicht weg, jedenfalls nicht ohne Nassreinigung. Und die will ich bei einer Kamera diesen Wertes nicht selbst durchführen. Dann übergebe ich lieber die Kamera und habe Garantie, wenn die den Sensor dabei ruinieren sollten bekomme ich ihn ersetzt...

wenn das so leicht wär, bevor du die Cam einschickst prüfst du im beisein den unzerkratzten Zustand und verpackst Cam und bringst sie zur Post immer mit dem Notar an deiner Seite ?

wie willst du beweisen das der Sensor unzerkratzt die Servicestelle erreicht, wenn das ganze Serviceteam behauptet die Cam kam schon mit zerkratzem Sensor an ?

So einen Fall gab es hier letztens, wer nun für den Kratzer verantwortlich war lies sich nicht mehr klären....

gruss
jar

Kersten Kircher
15.07.2005, 13:10
Dann übergebe ich lieber die Kamera und habe Garantie, wenn die den Sensor dabei ruinieren sollten bekomme ich ihn ersetzt...

Hallo

nun das glaube ich kaum, wenn die Behaupten das der Kratzer schon drauf war geht es los denen zu beweisen das es von ihnen ist.

Ich mache es selber, warte nicht so lange sondern immer mal zwischendurch, so drack wie Norbert habe ich eigentlich fast nie. Ausblasen und gleichzeitg den Staubsager an Loch halten führt zu einem sehr guten ergebnis, geprüft wird bei f32, wenns da einigermassen bis sauber ist sieht man im Regelfall nichts mehr.

Otwin
15.07.2005, 13:25
Hallo,

bei f5,6 ist ja schon mehr als heftig diese Verschmutzung. Ich puste regelmäßig mit der Klistierspritze aus, Kamera über Kopf, damit sich der Schmutz nicht in der Cam verteilt. Ansonsten, wenn der Sensor es nötig hat, die allseits bekannte "Nassreinigung" mit Isopropanol und Q-tips. In regelmäßigen Abständen ein Testbild bei f16, wenn da Schmutz erkennbar, dann Reinigung.

Viele Grüße

Otwin

HKO2
15.07.2005, 14:11
Das Problem ist die Tatsache, daß man mit schnell flüchtigen Lösungsmitteln - ob Propanol, Äthanol, Methanol, ggf. auch in Kombination mit Äther - eine elektrostratische Aufladung des Sensors macht, was bewirkt, daß dieser feinen Staub wie ein Magnet anzieht. besonders bei der alten 1Ds waren auch diese kleinen Partikel durch den eher dünnen Filter stark zu sehen und störend. Trotzem wird man bei fettigen Partikel (z.B. Pollen von Gräsern) nicht um ein solches organisches Lösungsmittel herumkommen.
Zur Verhinderung dieser elektrostatischen Problematik wurde kürzlich ein neues Verfahren beschrieben: Ionisator (http://fovea.perso.cegetel.net/IonizerE.htm) - ob dies die Lösung ist, muß sich weisen.
Eine gute Alternative, besonders gegen die Feinstaub-Problematik ist die Sensorbrush-Lösung, ggf. nach vorheriger Reinigung mit Sensorclean. Das ist auch ein Lösungsmittel (-Gemisch ?), was aber viel langsamer trocknet als die oben genannten organischen Lösungsmittel. Zum mechanischen Reinigen haben sich Q-Tips mit Spitze besonders für die Sensorecken bewährt. Praktisch gehe ich in einem solchen Fall so vor, daß ich erst die Ecken mit solchen spitzen Q-Tips reinige, dann mit einem Spatel (kann z.B. Streifen eines im Baumarkt erhältlichen Plastikspatels zum Gipsen o.ä.), den ich mit den bereits erwähnten fusselfreien Tüchlein umwickele und Lösungsmittel "abziehe".
Wenn damit alle klebrigen Partikel entfernt sind, sind mit dem aufgeladenen Sensorbrush-Pinsel die Feinstaubpartikel leicht zu entfernen, sie springen förmlich an den Pinsel. Gleichzeitig erfolgt eine elektrostatische Entladung des Sensors, der danach viel weniger Staub anzieht. Die Aufladung des Pinsels geht am Besten mit Druckluft aus Dosen, wie sie im Fotohandel meist mit Edelgas-Zusätzen erhältlich sind.
Abblasen des Sensors oder Aussaugen beinhaltet durch strake Luftverwirbelung das Risiko, Staub auch zwischen Sensor und AA-Filter einzubringen. Darüber ist es bei elektrostatisch anheftendem Fein-Schmutz praktisch kaum wirksam.

Armin Schusser
15.07.2005, 14:34
..also doch eine haarige Sache und der Angstschweiß ist ein berechtigter beim "feucht durchwischen" ;)
Ich werd davon die Finger lassen, solange es nicht wirklich nötig ist, oft macht man es noch schlimmer anstatt besser. Zwei drei kleine Flecken bei f22 sind noch erträglich...

Jetzt würde mich aber doch immer noch interessieren was die Servicewerkstatt dafür etwa verlangt?

Eddie
15.07.2005, 23:30
Da bin ich ja froh nicht betroffen zu sein, astreine und staubfreie Darstellung.

http://people.freenet.de/art-picture/Rose2.gif



Nick:D

red
15.07.2005, 23:56
würde auch gerne mal wissen was so eine reinigung kostet.

wo sind die in etwa preislich anzusiedeln.

Nob
16.07.2005, 23:43
Also mich würde der schwarze Streifen auf dem Sensor stören.
Das Wegretuschieren dauert ja länger als die kleinen Punkte. :rolleyes:
ich hab mir angewöhnt, die Bilder so zu schneiden, dass die Ecke nicht mehr drauf ist :p

Nob
16.07.2005, 23:44
Darf man fragen was du bezahlt hast? Würde mich nämlich auch interessieren! Mein Sensor sieht aber noch nicht ganz so schlimm aus. Besonders toll finde ich ja dass man drauf warten kann!

23 euro irgendwas.

Nob
16.07.2005, 23:55
Hallo,

Ich bin der Meinung, dass es sich lohnt, das Reinigen selbst zu lernen. Egal wie teuer oder billig eine "Fremdreinigung" ist, die Verfügbarkeit ist doch stark eingeschränkt.

Zu den Beispielblenden: So eine sichtbare Verschmutzung bei Blende 5.6 ist wirklich heftig, und ein Bild bei Blende 8 fleckenfrei zu kriegen, ist einfach.

Wenn ich keinen Bock auf Reinigen habe, dann mache ich ein Testfoto bei Blende 16, wenn ich es genau wissen will, dann mit Blende 32. Im A-Modus peile ich eine weiße Fläche an, und bewege während der Belichtungsdauer die Kamera wild über der Fläche, um die Verunreinigung des Motivs auszublenden (bin schon einmal auf Dreck im Motiv hereingefallen). Je nachdem wie wichtig mir die nachfolgenden Fotos sind, prüfe ich bei mindestens 4-facher, meistens aber höherer Vergrößerung auf dem Display.

Gruß,
Hans-Jürgen

Es war die erste Reinigung, der Dreck ging mit abblasen nicht weg, besonders der große Fleck unten links war auch bei Offenblende sichtbar. Selbst reinigen ist mir eher suspekt, irgendwelche esoterischen Flüssigkeiten am anderen Ende der Welt einkaufen und mit zwei linken Händen versuchen die auf- und wieder abzutragen, ne.

Ansonsten bin ich da ziemlich schmerzfrei, hab mit dem Sensor noch eine Woche 5.000 Bilder gemacht. Mein aktuelles aus der fc ist z.B. am gleichen Tag entstanden wie die Fallschirmspringer (es ist nichts gestempelt):

hoffe der Link funktioniert (http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/428242/display/3515223)