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Nightdriver
12.04.2006, 22:08
Objektivplanung

Achtung es ist viel zu lesen.

Aktuelle Ausstattung:
18 –55 3,5 – 5.6
50mm 1,8 II
Velbonstativ

Anwendungsbereich:
Sport (Downhill)
Reisen/Touren (Hierzu zähle ich auch Fotografiekurzausflüge in die Stadt oder in Park etc)
Architektur
Events
Portraits (Gestellt, oder einfach so zwischendurch)
Erinnerungsfotos (Das muss sein :D)
Produktfotografie / Tabletop

Bisherige Ausrüstung:
EOS 300D
Schultergurt
2 GB SanDisk Ultra II CF
1 Original Akku
Hama Star L 61
Velbon VS-3 (Leicht lädiert)
Erno 45cm Stativ
Fotohintergrund im Wohn/Arbeits/Schlafraum (demnächst auch Studioraum :D)

Problematiken:
Telemangel:
Einige Fotos konnten nicht geschossen werden weil die Brennweite einfach zu kurz war. Dieses Gefühl hatte ich vor allem bei Veranstaltungen, ich erinnere mich hier bei vor allem an eine Veranstaltung wo ich die Kamera erst gar nicht mitnahm, weil ich keine Tele hatte.
Bei Portraits oder einigen Erinnerungsfotos störte mich das ich entweder sehr nah die Person ranmusste und/oder ich den halben Hintergrund mit auf dem Foto hatte. Auf Reisen kann ich auch keine Details per Ausschnitt herausheben, was dazu führt das ich entweder nachträglich beschneiden muss, oder das Foto gar nicht mache, weil das Objekt zu weit weg ist.

Weitwinkelmangel:
Nun gleichzeitig bin ich wegen der kreativen Nutzbarkeit des Weitwinkels (Also weniger als 28 KB) auch von den Extremweitwinkeln für Crop Kameras fasziniert, die Nutzbarkeit ist natürlich bei Architektur und Reisen enorm. Ein Fisheye würde sich auch anbieten, da ich dann dort meiner Kreativität freien Lauf lassen könnte, nachteilig wäre aber das ich es fast nur für das Kreative verwenden könnte. Lichtstärke tritt hier bei in den Hintergrund. Zusätzlich bildet sich hier eine Möglichkeit für kreative Portraits.

Lichtstärke:
Seit ich das 50mm 1,8 habe bin ich auch von den Möglichkeiten des Schärfebereiches angetan, das Freistellen mittels Unschärfe ist für viele Fotos ein gutes Gestaltungsmittel (Ausnahme sind für mich hierbei Extrem Weitwinkel). Nun kombiniert man diesen Aspekt mit der Portraittauglichkeit eines Teleobjektives entstehen wunderbare neue Möglichkeiten und Einsatzbereiche. Dies ist für die Eventfotografie natürlich auch besonders vorteilhaft.

Bildstabilisation:
Ein Bildstabilisator würde bei Tele und Weitwinkel einen Vorteil bringen, bei einem bildstabilisiertem Tele kann ich bei etwas weniger Lichtstärke und erschwerten Lichtverhältnissen Fotos machen (ISO Rauf, Rauschen ist zwar dann übel, aber irgendwo muss ein Kompromiss sein). Bei dem Weitwinkel kann ich dann stärker abblenden was dann zu mehr Tiefenschärfe führt auf Reisen. Vorteilhaft da man nicht überall einfach ein Stativ aufbauen kann. Fraglich ist aber auch ob man das wirklich im WW braucht, da ich meine Fototouren eigentlich nur bei Sonnenschein mache, wodurch sich in Kombination mit ISO200 – 400 auch gut mit hohen Blenden hantieren lässt.

L-Qualität:
Da ich wohl recht viel mit dem neuen Objektiv unterwegs sein werde kann man davon ausgehen das einiges mitmachen wird (Auch wenn ich damit pfleglich umgehe). L-Qualität ist solider als Non-L Verarbeitung, der Vorteil war mir bewusst geworden als es auf einmal anfing zu Tröppeln als ich ein paar Downhiller fotografiert habe. Gut ist auch das man hier für die Teleobjektive sich Stativschellen kaufen kann, oder diese mitgeliefert werden. Daher gilt der Satz „Ist ein L“ stellvertretend für Qualität.

Nützlicher Aspekt wäre auch die Möglichkeit eine Stativschelle anzubringen, da ich mit so was lieber umgehen würde als der normalen Kameramontage. Zwar muss ich die mir noch bei einigen dazu kaufen, aber man kann die Schelle montieren J

Gut nun fassen wir zusammen, das Tele sollte bis 200 reichen, mein Brennweitenpark hört bei 55mm auf, Lichtstärke ist ganz schön -> 1,8, IS sollte dabei sein und das ganze in L-Qualität. Also specken wir das ganze ein bisschen ab, dann sind wäre ich bei nem 70 – 200 2,8 IS L und 1800 Euro, das ist definitiv zu viel. Ohne IS und bei 80 – 200 gibt es ein Sigma mit der Lichtstärke 2,8 für 1100 Euro, das ist immer noch zuviel. Nun die Schmerzgrenze äußerste liegt bei 750 Euro.


Als letzter Aspekt kommt hinzu das ich das ganze gerne bis Juli, spätestens August hätte damit ich es auf die unumgänglichen Urlaube einsetzen kann. (Würde die gerne einsparen, aber leider geht das nicht). Da ich für die Schmerzgrenze etwa bis Ende Juni ansparen müsste, würde das bedeuten das ich nicht viel Zeit hätte für die Selektion von Objektiven. Günstigere Geräte haben hier den Vorteil das ich sie auch vorher nutzen kann.

Daher habe ich folgende Kompromisse in Betracht gezogen.

EF 70 – 200 f/4 L
Hier habe ich die Flexibilität Brennweite und Qualität, nachteilig ist hier aber das es nur Lichtstärke 4 hat und ein IS fehlt.

EF 200 2,8 L
Das Gerät hat höchste Qualität in Sachen Abbildungsqualität, ist gut verarbeitet und Lichtstark, es hat keinen IS und ist eine Festbrennweite (Der Unterschied 55 – 200 ist schon gewaltig)

EF-S 17-85/4-5.6 IS USM
Hier würde Weitwinkel mit einem ganz leichten Tele kombiniert werden und einem IS, dafür könnte ich dann mein 18 – 55 für 50 Euro verkaufen. Praktisch da dies sich besonders vorteilhaft auf Reisen verwenden lässt, da hier Lichtstärke weniger wichtig ist, für den Rest ist es aber weniger geeignet, dafür ist es nicht allzu teuer.

EF 28-135/3.5-5.6 IS USM
Hier hätte ich Tele und IS kombiniert, es fehlen aber Verarbeitungsqualität und Lichtstärke. Es ist auch nicht allzu teuer. Das Gerät würde ich eher als Hansdampf für viele Gassen betrachten, hat aber in allen Bereichen enorme Einschränkungen. Also ist das Objektiv für alle Bereiche ein Kompromiss.

Canon EF 85/1.8 USM / Canon EF 100/2.0 USM / Canon EF 135 2,8 Softfokus
Hier bei handelt es sich um gute Festbrennweiten, speziell die 85er scheint eine beliebte Sportbrennweite zu sein, die hohe Öffnung bietet wunderbaren Spielraum zur Freistellung, insgesamt eine gutes Objektiv. Das 100er scheint auch gut geeignet zu sein. Das 135er ebenfalls durch den Softfokus ein gutes Portraitobjektiv. Insgesamt sind das hier gute Günstige Festbrennweiten, nun leider alles kein L und kein IS, dafür aber gute Bildqualität, hohe Öffnung und günstig!! Das 85er liegt aber etwas nah am 50mm dran.

EF 55-200 1:4,5-5,6 II USM
Ein Objektiv was exakt das Kit ergänzt. Keine Lichtstärke, kein L, kein IS dafür aber günstig und ergänzt exakt das Kit, interessant vielleicht in Kombination mit einer Studioblitzanlage, und als Gut Wetter Tele. Oder unterschätze ich das Objektiv.


Die xx – 300mm habe ich ausgelassen, da ich nicht erwarte das ich so viele Tele brauchen werde in Verbindung mit dem 1,6er Crop.


Sigma 70-300/4,0-5,6 DG APO Makro
Objektiv mit großem Telefaktor, hat eine Makrofunktion (Ob ich die ausgiebig nutzen werde ist ungewiss) Vorteil: Günstig, Nachteile: Lichtstärke, IS, Verarbeitung, Suppenzoom. Keine Stativschelle.


Sigma 10-20/F4-5,6 EX DC HSM
Weitwinkel, gute Verwendbarkeit für Reisen, ermöglicht interessante Architektur Aufnahmen. Ungeeignet für Sport. Interessant für kreative Portraits.

Tokina 12 – 24 f/4
Auch ein gutes Weitwinkel, also das selbe wie beim 10 – 20 von Sigma

SP AF11-18mm F/4,5-5,6 Di II LD Aspherical (IF
Hier ist wieder das selbe wie bei den beiden oben genannten Objektiven zubeachten.


Nun zur Zubehörschiene:
Ich liste hier Zubehör auf das meiner Meinung nach mir helfen könnte, dabei fallen auch Geräte an die ich weniger oft nutzen würde.

BG-E1
Ein nützliches Gerät was das Fotografieren im Hochformat leichter macht, das Handling allgemein verbessert, sehr nützlich meiner Meinung nach.

Zusätzlicher Akku
Vorteilhaft ist das Gerät schon, wird aber im Moment nicht benötigt, auf Reisen kann ich damit einen Vormittag bis in den Nachmittag hinein durchknipsen dann zuhause Aufladen. Ärgerlich wären natürlich entgangene Aufnahmen wegen leerem Akku

430EX
Ein Blitz harmoniert wunderbar mit den Canonkameras. Lässt sich später durch einen angedachten 580EX fernsteuern (Ferne Zukunft) Blitz lässt sich bei Sport (Downhill) einsetzen, dann noch bei verschiedenen anderen Situationen einsetzen. (Reportage-ähnlich, Eventportraits)

Studioblitzanlage. (Einfache von Dörr zum Beispiel)
Stationär, aber recht gut in der Lichtführung, schwächere Systeme sind billiger, das lässt sich durch ISO200 ausgleichen. Nützlich bei Portraits und Tabletop.

Fernauslöser
Nützlich bei Stativaufnahmen, allgemeines Hilfsmittel.

Polfilter
Gut für Panoramen etc.

Neues Stativ
Dachte so an ein Velbon Sherpa, dann hätte ich wenigstens eins das auch vollausgezogen sau Stabil ist (Hier schwankt man mein Velbon VS-3 etwas), aber auch die tiefe Position ermöglicht interessante Ergebnisse.

Zusammenfassung:

Nun nachdem ich hier die ganzen Einzeldaten ausgewertet habe, habe ich mir ein paar Beispielkombos ausgedacht.

Ein Objektiv allein einkaufen (Kleines Zubehör vllt auch noch)

70 – 200 f/4 L
Das Gerät ist ein L, etwas Lichtschwach, dafür brillant (Die 70 – 200er Reihe soll ja vorzüglich sein) Das Gerät eignet sich für DH; wird wohl auch im Studio ne gute Figur machen, Scheint ein echter Allrounder zu sein, schwächet wohl ein wenig im Eventbereich (dann heißt es nur noch Open-Air Veranstaltungen besuchen)

200 f/2,8 L
Das Gerät ist in Sachen Bildqualität ne Wucht (Soll es zumindest sein) Lichtstark ist ein L. Was gibt es mehr zu sagen.

Weitwinkelobjektiv + Fernauslöser + Polfilter
Damit kann ich interessante Motive auf der Straße bei der Architektur und co erschließen. Auch kreative Portraits sind damit möglich. Recht vielseitig einsetzbar nur halt nicht bei Sport und Events.

Gemischte Lösungen:

85er + 430er
Das wäre wohl eine geniale Sportkombi, der Blitz lässt sich auch wunderbar bei Eventportraits einsetzen, ob 85mm für Events reichen ist eine andere Sache, denke aber mal schon. Schwächeln würde die Kombo auf Reisen und Städten.

Nightdriver
12.04.2006, 22:08
135er SF + Studioblitz
Perfekte Studioatmosphäre wird dadurch möglich, ich könnte meine Studioideen vollkommen austoben, das 135 wird auch in Sport und auf Events wohl keine schlechte Figur machen, oder irre ich mich da? Ein 430er würde dann als Ergänzung in weitere Ferne (Ende des Jahres / Später Herbst rücken)

So das sind nun meine Zusammengefassten Ideen.

Meine konkreten Fragen

Liege ich mit den Einschätzungen der Kombos richtig?
Welche Komboideen würdet ihr noch vorschlagen (Speziell mit den IS-Objektiven, gibt es da noch andere vorteilhafte Aspekte)
Gibt es noch vollkommen andere Kombomöglichkeiten die ich überhaupt nicht bedacht habe, aber zu meinen Fotografischen Punkten passen.
Was gibt es sonst noch zu beachten


Nun bedanke ich mich für eure aufgewendete Zeit und die Zeit die ihr bei einer Antworterstellung verbraucht.

marcel71
12.04.2006, 22:35
Nur mal so als kleine Anmerkung: ich nutze das 70-200/4L an der 10D und bin begeistert.

Das 2,8er IS würde mich vielleicht mehr begeistern wg. IS und Lichtstärke, aber insbesondere auf Reisen fällt das im Vergleich geringe Gewicht der 4er-Linse positiv auf. Der Preis natürlich auch. Bei all Deinen Kombis, die in Frage kommen, würde ich auch das Gewicht berücksichtigen.

Nightdriver
12.04.2006, 22:45
So dachte ich ja auch das 70 - 200 f/2,8 IS wäre die ultimative Lösung, nur passt die leider nicht in den Geldbeutel. Daraufhin kam mir sofort das 70 - 200 f/4 in den Sinn, was ja irgendwie logisch ist.
Aber ich habe aufgrund dieser Einschränkungen erstmal mir noch ein paar weitere Kombos entwickelt.

Nun das Gewicht ist wohl bei allen Kombos in Grenzen gehalten. Persönlich hätte ich keine Probleme 5 Kilo Glas, Plastik, Metall und Silizium in den Händen zu halten.

PatrickS
12.04.2006, 23:20
Moin.


Gut nun fassen wir zusammen, das Tele sollte bis 200 reichen

Nun die Schmerzgrenze äußerste liegt bei 750 Euro.

Sigma 70-200/2.8 EX APO (non-DG-Version) gebraucht kaufen. Wenn du ein vernünftiges hast, ist bei den Fotos kaum ein Unterschied zum Canon 70-200/2.8 L zu erkennen. Bei Offenblende nicht so toll, aber ab f/4 tadellos.



EF 200 2,8 L

Eventuell etwas unflexibel, grad für Sport wo sich das Motiv schnell bewegt ist es dann auch fix zu nah dran um noch ganz aufs Bild zu passen. Da halte ich ein Zoom schon für besser.



Canon EF 135 2,8 Softfokus

Für (Studio-)Portraits Top, für Sport IMHO nicht zu gebrauchen mangels USM. Der AF soll wirklich seeeehr langsam sein, das ist ein Grund der mich davon abgehalten hat mir die Linse zu kaufen.



Sigma 70-300/4,0-5,6 DG APO Makro

Mistmöhre. Da kannst du auch durch einen Flaschenboden schauen. Der AF ist äusserst langsam und unpräzise, die optische Leistung bescheiden.
Ich habs mir aus Geldknappheit auch gekauft weil ich ein Tele brauchte, heute sag ich, die 150€ hätt ich lieber gespart und mir gleich was vernünftiges geholt.



Zusätzlicher Akku

Kostet als Nachbau wenige Euro bei ebay. Und Akkus kann man nie zu viele dabei haben.



Beispielkombos

Ich denke mal, hier kommts am ehesten darauf an, was dir am wichtigsten ist. Willst du am ehesten viel Sport fotografieren? Dann das 70-200/4 oder eventuell das oben erwähnte Sigma 70-200/2.8.
Willst du viele Studioaufnahmen machen? Dann das 135/2.8 SF
Oder vielleicht doch lieber was weitwinkligeres, wie die genannten Sigma oder Tokina?
Was schwebt dir denn als überwiegende Verwendung vor?

Grüße
Patrick

Nighthelper
13.04.2006, 05:38
... ein gebrauchtes 80-200/2.8 L ? ;)

mfG, Sönke

mambo77
13.04.2006, 09:46
70-200/4 ist ne gute Wahl, sowie das 200/2.8, 50/1.8 ist auch ok.

Du sagst ja selbst, dass du mit den Linsen viel unterwegs sein wirst. Und du deutest schon mehr als nur eine Ambition an. Da frage ich mich, was du mit einer 300D willst? Das ist eine Plastik-Cam, die nicht unbedingt für den heavy Einsatz gemacht ist.

Zudem willst du Empfehlungen haben. Und leider Gottes sind die Empfehlungen aber gleich mehrere Kilo-Euro schwer. Vor allem, wenn du IS Empfehlungen haben willst.

Die Eierlegende Wollmilchsau wirst du sicherlich nicht für ein paar hundert Euro bekommen.

Meines erachtens willst du in einem Bereich mitspielen, den du weder finanziell noch materialtechnisch mit deiner Ausrüstung gut abdecken kannst. Das ist jetzt nicht persönlich gegen dich gerichtet, sondern die Erkenntnis aus deinem langen Posting.

Nightdriver
13.04.2006, 14:12
Erstmal dank dafür das ihr euch die Mühe gemacht habt den Text durch zulesen.

Antworten auf den Post von PartrickS



Sigma 70-200/2.8 EX APO (non-DG-Version) gebraucht kaufen. Wenn du ein vernünftiges hast, ist bei den Fotos kaum ein Unterschied zum Canon 70-200/2.8 L zu erkennen. Bei Offenblende nicht so toll, aber ab f/4 tadellos.


Nunja ein gutes zu erwischen ist leider immer so eine Sache, wie sieht es denn mit dem AF aus?
Wenn es doch erst seine Fähigkeiten bei f/4 ausspielt, kann ich ja eigentlich auch ein 70 - 200 f/4 L nehmen, für Downhill sollte das ja eigentllich lichtstark genug sein. Da ja fast nie bei miesem Wetter gefahren wird.





Für (Studio-)Portraits Top, für Sport IMHO nicht zu gebrauchen mangels USM. Der AF soll wirklich seeeehr langsam sein, das ist ein Grund der mich davon abgehalten hat mir die Linse zu kaufen.

Danke für die Info, ich werde mir mal den AF wohl näher im Geschäft ansehen müssen.





Ich denke mal, hier kommts am ehesten darauf an, was dir am wichtigsten ist. Willst du am ehesten viel Sport fotografieren? Dann das 70-200/4 oder eventuell das oben erwähnte Sigma 70-200/2.8.
Willst du viele Studioaufnahmen machen? Dann das 135/2.8 SF
Oder vielleicht doch lieber was weitwinkligeres, wie die genannten Sigma oder Tokina?
Was schwebt dir denn als überwiegende Verwendung vor?

Grüße
Patrick

Nunja eigentlich kann ich sagen das ich wohl beides gleichmäßig fotografieren würde.

Im Studiobereich steht natürlich die Kreativität im Vordergrund. Hier kann ich alles so verändern bis es mir passt.

Beim Sport bin ich draussen in der Natur bzw auf der Straße und kann dort recht nette Fotos mit Kollegen machen.

Auf Reisen sind natürlich der WW-Zoom und der Tele-Zoom von Vorteil.

Den Eventbereich kann ich insgesamt noch verschmerzen falls der nicht abgedeckt wird.

Momentan bin ja deswegen vom 70 - 200 f/4 angetan.
Studiotauglich, Sporttauglich, Reisetauglich, dafür schwächelt es beim Eventbereich (Also gehen nur Open Air Veranstaltungen Nachmittags und Mittags)

Das Problem liegt darin, das sich von dem Objektiv her mein nächster Fotoschwerpunkt entwickelt.

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Antwort auf die Nachricht von Nighthelper


.. ein gebrauchtes 80-200/2.8 L ? ;)

Naja Gebrauchtkauf ist immer so eine Sache, und mit ordentlich Risiko behaftet, ich bin von dieser Idee nicht so ganz angetan.
Trotzdem Danke für diese Antwort.

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Antwort auf die Nachricht von Mambo77




Du sagst ja selbst, dass du mit den Linsen viel unterwegs sein wirst. Und du deutest schon mehr als nur eine Ambition an. Da frage ich mich, was du mit einer 300D willst? Das ist eine Plastik-Cam, die nicht unbedingt für den heavy Einsatz gemacht ist.



Dem muss ich schon zustimmen, allerdings gehe von den Standpunkt aus das mir eine 20d oder 30d nicht viel bringen würde wenn ich mein gesamtes Kapital in die Kamera stecke und nachher nur genug Budget habe um mir ein 18 - 55 zu holen. Also habe ich bei der Kamera etwas gespart, diesen Spareffekt möchte ich nun in die Objektive einsetzen, da diese länger halten als eine Kamera.

Somit habe ich geplant mir erst 2 - 3 gute Objektive zu holen und dann mir eine Kamera mit der ich die Leistung der Objektive voll ausreize.

Ich bin der Auffassung, dass man mit guten Objektiven an einer durchschnittlichen dSLR mehr rausholen kann als an einer 1ser mit nem schlechtem Suppenzoom vorne drauf.

Ein 55 - 200er passt natürlich Qualitätsmäßig exakt zur 300D, aber ist für einen späteren Aufstieg auf eine 30D oder 1DMKIIN natürlich weniger geeignet.

Ich betrachte den Objektivkauf eher als Langfristige Anschaffung, daher setze ich jetzt schon auf Qualität um mir so später teurere Doppelkäufe und unnötige Geldausgaben zu sparen.


Zudem willst du Empfehlungen haben. Und leider Gottes sind die Empfehlungen aber gleich mehrere Kilo-Euro schwer. Vor allem, wenn du IS Empfehlungen haben willst.

Das Gewicht spielt für mich eine untergeordnete Rolle. Ich habe aufgrund meines Nebenjobs auch keine Probleme Gewichte auf dem Arm zutragen.
Für mich ist eher der Kostenpunkt ausschlaggebender.




Meines erachtens willst du in einem Bereich mitspielen, den du weder finanziell noch materialtechnisch mit deiner Ausrüstung gut abdecken kannst. Das ist jetzt nicht persönlich gegen dich gerichtet, sondern die Erkenntnis aus deinem langen Posting.

Es ist schon richtig das ich in diesem Bereich weder finanziell noch vom Material her mithalten kann.
Ich versuche langsam, aber stetig meinen Technikpark aufzurüsten, das gute dabei ist ja das Objektive nicht einem extremem Aufrüstwahn unterliegen.
Ich denke mal das ein Kauf eines hochwertigen Objektives kein Fehler für mein zukünftiges Linsensetup ist.

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Künftige Planung für Linsensetup
Telelinse (Auswahl findet ja jetzt statt) --> 70 - 200mm f/2,8 IS L (Bis ich mir das 2,8 IS leisten kann wird das jetztige Gerät als Platzer dienen und dann verkauft)
Standardzoom (Mometan vertreten durch 18 - 55) soll vertreten werden durch vergleichbare Linse

Extremweitwinkel Zoom, das Objektiv soll dauerhaft im Einsatz bleiben.

Kamera 300D soll ersetzt werden durch einen Bodie der Semiprofessionellen Klasse.
Eventuell auch eine 1ser welche aber nicht für den UWW-Bereich gedacht ist.


Vielen Dank für Antworten noch mal :)



Gruss Robert

MofJones
13.04.2006, 14:27
nimm das 70-200/4. schon bei offenblende exzellent!
unterscheidet sich von der 2.8er version (egal ob mit oder ohne is) nur durch die lichtstärke.

mit dem 4er kannst du auch mal abends fotos machen. so schlimm ist blende 4 nicht! also mach dir da keine gedanken. im notfall einbein mitnehmen.

wenn du jetzt schon für die zukunft planst, dann schmeiß schonmal alle ef-s linsen (bzw deren equivalente der fremdhersteller) aus deinen überlegungen raus. die kannst du an einer 1er oder 5er nicht mehr einsetzen. analog auch nicht (falls du evtl irgendwann mal dir ne analoge holen willst).

PL

ps: 18-55er würde ich behalten bis mehr geld da ist. das objektiv ist nicht schlecht und hat ein unschlagbares preis-/leistungsverhältnis. im ww-bereich brauchst du ja auch nicht unbedingt mehr lichtstärke.

mambo77
13.04.2006, 15:18
Mit Kilo-Euro war nicht das Gewicht gemeint, sondern (kilo = 1000) mehrere tausend Euro für richtig gutes Equipment, womit du all deine Bereiche abdecken kannst.



Das Gewicht spielt für mich eine untergeordnete Rolle. Ich habe aufgrund meines Nebenjobs auch keine Probleme Gewichte auf dem Arm zutragen.
Für mich ist eher der Kostenpunkt ausschlaggebender.




Desweiteren ist ein Top Objektiv an einer kleinen Cam auch nicht das Gelbe vom Ei. Ich denke da an Sport. Da hst du nen dicken Benz vorne drauf mit einem VW Lupo 1,0l Motor hinten dran. Weder in Sachen Autofokus noch in Sachen Serienbildgeschwindigkeit kann eine 300D da was reißen. Andersrum dein Argument "top Cam mit Plastiklinse vorne dran" ist auch nicht verkehrt.

Daher würde ich eher dazu tendieren, sich langsam in verschiedene Bereiche zu entwickeln und nicht gleich alles auf einmal zu wollen. Kauf dir ne gute Cam und ein zwei gute Linsen und dann spar dein Geld für die nächste Investition = deine Entwicklung in neue Bereiche.

Niemand aus nem Profilager wird dich ernst nehmen, wenn du professionelle Ambitionen entwickelst und dann eine 300D benutzt.

Nightdriver
14.04.2006, 13:19
Desweiteren ist ein Top Objektiv an einer kleinen Cam auch nicht das Gelbe vom Ei. Ich denke da an Sport. Da hst du nen dicken Benz vorne drauf mit einem VW Lupo 1,0l Motor hinten dran. Weder in Sachen Autofokus noch in Sachen Serienbildgeschwindigkeit kann eine 300D da was reißen. Andersrum dein Argument "top Cam mit Plastiklinse vorne dran" ist auch nicht verkehrt.

Daher würde ich eher dazu tendieren, sich langsam in verschiedene Bereiche zu entwickeln und nicht gleich alles auf einmal zu wollen. Kauf dir ne gute Cam und ein zwei gute Linsen und dann spar dein Geld für die nächste Investition = deine Entwicklung in neue Bereiche.

Niemand aus nem Profilager wird dich ernst nehmen, wenn du professionelle Ambitionen entwickelst und dann eine 300D benutzt.

Ich habe nun einmal nicht soviel Kapital zur Verfügung, trotzdem ist die Fotografie mein primäres Hobby, das bedeutet das ich dafür das meiste Geld ausgebe und auch viel Zeit darin investiere.

Nun ich kann mir erstmal eine komplette Costumerausrüstung zulegen, mich drüber aufregen damit Fotos machen und später mir professionelles Zeugs zulegen.

Gut ich will diesen Weg nicht gehen, so dachte ich mir folgendes.
Ich kann mir ne professionelle Cam holen + zwei Costumerobjektive (18 - 55 + Telesuppenzoom)
Alternativ kann ich auch ne einfache Cam mit nem Standardobjektiv (War nunmal dabei) kaufen und danach in ein Objektiv der gehobenen Klasse investieren.

Gut ich habe mich für die alternative Variante entschieden. Warum? Ganz einfach für die Proficam hätte ich länger sparen müssen und so kann ich schon mal anfangen und dSLR Fotografie aktiv austesten. Dann kommt noch der weitere Vergleich, ich kann an einer einfachen dSLR noch große Vorteile aus der Qualität eines Profiobjektives ziehen (Vor allem Abbildungsleistung) und diese auch eingeschränkt (durch 6 MP Auflösung) nutzen. Was nutzen mir bitte schön 5 Bilder die Sekunde wenn ich nur ein schwaches Objektiv vorne dran habe? Umgesetzt bedeutet dies das ich 5 matschige Bilder die Sekunde habe, wenn ich jetzt bedenke das ich mir nur eine langsame Cam mit 2,8 Bilder die Sekunde geholt habe, aber den Kapital und Zeitvorteil in Objektive investiere ich zu besseren Ergebnissen komme als mit der Proficam und dem schwachen Objektiv.

Auf der einen Seite könnte ich ja auch nun bis zum 2,8er IS sparen und auf nen Profibody und mir beides zeitgleich holen, dann könnte ich so Ende 08 oder Anfang 09 über den Kauf nachdenken, das ich darauf keine Lust habe ist ja wohl logisch, also muss ich einen Kompromiss eingehen.

Die perfekte Lösung Profibody + zwei Profiobjetkive sprengen meine finanziellen Rahmen um ein zehnfaches.

Ich weiß das ich damit nicht wirklich im Profilager landen werde, aber mit so einer Technik bin ich auf den langen Weg dahin. Außerdem bin ich der Meinung das ich selbst mit ner 1DMKIIN und einem 70 - 200 2,8 IS L und nem 28 - 70 2,8 L + Profiblitzanlage und, und, und, nicht sofort zum Profi mutiere.


Gruss Robert.


__________________________________________________ _______
Zusammenfassung.

Warum die restlichen Kombos und Ideen weggefallen sind, ist oben wohl ausreichend begründet, muss ja nicht wieder ein Roman werden.

Ich habe mich jetzt für das 70 – 200 f/4 L entschieden. Gut, ich muss zwar jetzt noch was drauf sparen aber zeitlich kommt es hoffentlich noch hin.

Anwendungsgebiete für das 70 – 200 f/4 L
- Studio (Sollte ausreichen die Qualität)
- Sport (Downhill vor allem)
- Reisen (auch Fototouren durch Städte)
- Events (OpenAir bei Sonnenschein)



Ich denke mal das sich hier für das 4er aus der 70 – 200er Serie am besten eignet. >>

Mit der 500D Nahlinse lässt sich wohl auch noch was auf Reisen für kleinere Details rausholen. Oder leidet die Bildqualität derbe darunter? (Okay hier mag der Sinn von Profiobjektiv und 500D etwas fragwürdig erscheinen)



Eine Stativschelle lässt sich auch noch dazu kaufen und macht die Sache schon viel interessanter. (Das Ding kostet zwar etwas über 100 Euro, wird aber wohl sein Geld wert sein)

Was mich auch noch stört ist das die GeLi einfach nur rund ist und keine Anpassung ans Format hat. Letzter Störpunkt ist ,dass bei der f/4 Variante es nur einen Stoffbeutel dazu gibt, bei der f/2,8 ist ein praktischer Weichmaterial Objektivköcher dabei ist, okay das ist nun auch nicht der kaufentscheidende Punkt ist.


Insgesamt bleibt zu sagen dass, das 70 – 200L f/4 doch wohl eine gute Investition sein wird.

Auch wenn ich jetzt noch zwei bis drei Monate drauf ansparen werde. (Bei zwei einzelnen Geräten hätte ich mir jetzt eins holen können und später das andere )



Gruss Robert.

_Manu_
14.04.2006, 22:59
Ist das 70-200/4 L Spritzwassergeschützt?