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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Randscharfes Weitwinkelobjektiv



Pflanzensammler
22.08.2006, 23:28
Mit dem 17-40 hat man ein Objektiv, das zwar von der Verarbeitung super ist, dessen optische Leistung, besonders hinsichtlich der Randschärfe, aber eher mittelmäßig bis gut ist. Die Festbrennweiten zwischen 20-35mm von Canon sind in der optischen Leistung noch schlechter als das 17-40 Zoom.

Daher frage ich mich, weshalb man nicht ein lichtschwaches Weitwinkelobjektiv herstellt (z.B. mit Lichtstärke 5,6), das dafür aber randscharf und hochauflösend ist und weniger Ca`s und Vignetierungen hat. Es wäre billiger herzustellen, als die lichtstarken Objektive und würde für Landschaftsaufnahmen bezüglich der Lichtstärke ausreichen.

Wäre das nicht viel besser und billiger, als weiterhin lichtstarke Weitwinkel-Festbrennweiten herzustellen, die im Ranbereich unscharf sind. Eine Anfangsblende von 5,6-6,3 würde mir für meine Landschaftsfotos reichen.

Gruß
Pflanzensammler

oehrchen
23.08.2006, 00:02
Also wenn dir die Qualität des 24ers L oder 35ers L nicht reicht (vor allem in dem Blendenbereich, den Du angesprochen hast) weiß ich auch nicht weiter ... :(

ehemaliger Benutzer
23.08.2006, 07:57
Das Thema Randunschärfe spielt in 99,9% aller Anwendungsfälle KEINE Rolle!

lg
Gerd

lUVI
23.08.2006, 07:59
ich habe neben dem 17-40 L auch das 24 L.

Beide super Linsen !!!
Wobei die Randschärfe beim meinem 24 L besser ist als bei vergleichbarer Brennweite am 17-40.
Gruß

lUVI
23.08.2006, 08:03
@Gerd : sind nicht 99,9% der Diskussionen hier um Qualität der Linsen eh mehr akademischer Natur ?? ;)

ehemaliger Benutzer
23.08.2006, 08:05
Treffer! ;-)

Pflanzensammler
23.08.2006, 08:56
Natürlich sind das 17-40 und das 24l gute Linsen, aber schließlich kosten das 24l und das 35l ja auch überr 1100,-€, da müssen sie auch gut sein!

(Ich besitze zwar nur das 17-40, aber laut Photozone ist das 24l nicht gerade randscharf, das 35l schon eher).

Ich will hier nicht disskutieren, wie gut oder schlecht einzelne Linsen sind und ob, sondern die Frage aufwerfen:

Kann man neben den lichtstarken Linsen auch ein Weitwinkel-Objektiv bauen, das zwar lichtschwach ist (Blende 5,6), dafür aber randscharf abbildet und billig zu bauen ist? Warum baut kein Objektiv-Hersteller ein solches Objektiv?

Pflanzensammler

rdsbochum
23.08.2006, 09:19
weil dann die Diskussion anders herum losgeht. Ich hab doch so ein randscharfes WW, hätte es doch nur mehr Lichtstärke ;)


Gruß Rolf

Claudihexe
23.08.2006, 09:42
Natürlich sind das 17-40 und das 24l gute Linsen, aber schließlich kosten das 24l und das 35l ja auch überr 1100,-€, da müssen sie auch gut sein!

Pflanzensammler

Seid wann müssen teure Sachen automatisch gut sein?? :rolleyes:
Das ist kein Argument.....

Bis die Tage,
Claudia

Bernhard Hartl
23.08.2006, 09:57
Kann man neben den lichtstarken Linsen auch ein Weitwinkel-Objektiv bauen, das zwar lichtschwach ist (Blende 5,6), dafür aber randscharf abbildet und billig zu bauen ist? Warum baut kein Objektiv-Hersteller ein solches Objektiv?
Randscharf, gut korregiert und BILLIG passt nicht zusammen
schau doch mal die Preise der Zeiss Distagons an z.B. das 21mm
- Offenblende 2.8
- absolut Randscharf
- kaum Vinettierung
- Wellen-Verzeichnung
und das ganze gibts gebraucht für 1500€ aufwärts...

bin mir sicher dass da bald (2007) etwas von Canon Kommt
aber BILLIG wird das sicher nicht - auch mit Offenblende f4 nicht
hervorragend korregierte und dazu randscharfe Linse bedeutet einen erheblichen konstruktiven Aufwand - eine gemässigte Anfangsöffnung hilft dem Konstrukteur etwas - wischt aber nicht alle Probleme auf einen Streich weg - es wird so oder so eine aufwendige Optik...

Eine Spitzenoptik gibts auf jeden Fall in Deinem gesuchten Bereich (20-35mm) schon jetzt
das EF35 1.4L - kann ich nur empfehlen - eine Spitzenlinse wie sie im Buche steht
an ihr liebe ich auch die f1.4 - da kann man selbst bei WW-Aufnahmen noch schön freistellen

unter 35mm gibt es momentan keine EOS-kompatible Optik die nicht irgendwo ihren Pferdefuß hat. Zur Zeit bleiben rein nach optischen Gesichtspunkten ausgewählt nur Leica und Zeiss Objektive, die man aber ganz manuell bedienen muss...

Bernhard

Stefan Sebler
23.08.2006, 11:22
... Wäre das nicht viel besser und billiger, als weiterhin lichtstarke Weitwinkel-Festbrennweiten herzustellen, die im Ranbereich unscharf sind. Eine Anfangsblende von 5,6-6,3 würde mir für meine Landschaftsfotos reichen.

Hallo,
das Sigma 12-24/4.5-5.6 entspricht genau diesen Anforderung. Ist allerding im Preis vergleichbar mit dem 17-40'er.

Gruß
Stefan

Bernhard Hartl
23.08.2006, 12:30
... Wäre das nicht viel besser und billiger, als weiterhin lichtstarke Weitwinkel-Festbrennweiten herzustellen, die im Ranbereich unscharf sind. Eine Anfangsblende von 5,6-6,3 würde mir für meine Landschaftsfotos reichen.

Hallo,
das Sigma 12-24/4.5-5.6 entspricht genau diesen Anforderung. Ist allerding im Preis vergleichbar mit dem 17-40'er.

Gruß
Stefan
Schön wärs,
auch die besten Sigma 12-24 sind alles andere als Randscharf - leider - die Verzeichnungskorrektur ist allerdings spitze

das 17-40 hat das selbe Problem - die Ecken fallen an Vollformat erheblich gegenüber der Schärfe im Zentrum ab

Bernhard

pingu
23.08.2006, 14:01
Moin moin

Dir reicht das 17-40 L von Canon nicht? Such mal ein vergleichbases. Neu ist das 17-55 2.8 EF-S auf dem Markt. Versuch es damit

Gruss

rarau
23.08.2006, 14:22
Hallo erstmal
Als jemand, der zu den fotografisch irrelevanten 0,01% gehört, möchte ich mal kurz in die Diskussion eingreifen:

In der Architekturfotografie muß einfach auch der Randbereich von Fotos scharf sein.
Es war/ist schon immer so, daß optische Spitzenleistungen extrem teuer sind.
Weitwinkelobjektive - und ich meine KBäquivalente Brennweiten <35mm, eher im Bereich 15-24mm, sind immer extreme Konstruktionen. Da nur wenige verkauft werden dazu noch teilweise extrem teuer.

Für das digitale Mittelformat gibt es bsp. von Rodenstock Apo-Sironare digital.
Kürzeste Brennweite 35mm, Bildwinkel max. 111° und Bildkreis 105mm.
geeignet für 46*58mm große Sensoren
bei kleineren Sensoren ergibt sich der beliebte crop-Faktor und an KB wird aus dem 35mm eben nur ein 35mm - zum Nettopreis von €1250,- mit manuellem mechanischem Verschluß.

Für KB gerechnete, digitaloptimierte Hochleistungsobjektive gibt es leider noch nicht. Im Architektursektor beliebt sind die Adaptionen wie:
Leica R Optiken, (http://www.leica-camera.de/photography/r_system/lenses/)
24+28mm bewegen sich um die 2300€, das 19mm um 3400€, das 15mm um 6800€ - und gut sind die schon, aber immer noch nicht optimal für plane Sensoren mit regelmäßigem Pixelraster (Moiree) und vorgestzter AA-Filterscheibe.
Am Leica R-digitalModul wird aus dem 15mm ein schlappes 20mm und aus dem 19mm ein 26mm - wenn man sich die denn leisten kann.
Der Rest der manuellen R-Optiken sind dann eigentlich kaum noch WW zu nennen.

Adaptiert werden können noch mit guten Erfolg Olympus Zuiko 2,0/21mm oder das 3,5/18mm adaptiert werden - wenn man sie denn gebraucht bekommt.
Olympus hätte schon die Hochleistungsoptiken für 4/3, wenn sie nur den entsprechenden Body dazu anbieten könnten.
Frage mich, warum sich dieser Misere Fuji nicht mal annimmt. Eine Fuji FT mit SuperCCD Sensor im 4/3 Format für Oly Optiken mit 12-16 Mpixel wär´s doch mal.

Über Zeiss Optiken wurde schon was gesagt.
Aber da dümpeln wir immer noch nur bei 20mm KBäquivalenter Brennweite rum. Was mache ich, wenn ich Bildwinkel benötige?! so um die 100° ?!

Für alle amateurmäßigen Anwendungen würde ich mich mit PTLens oder DXO lieber nächtelang hinsetzen und die weichen Randbereiche schönrechnen.

Warum schafft es Canon nicht eine Korrektursoftware speziell für seine Linsen rauszubringen. Die kennen doch bestimmt alle Schwächen und könnten den softwaremäßig gezielt entgegenwirken. Wenn mir allerdings im Randbereich die Auflösung fehlt, hilft auch alles schönrechnen nichts.
Da pack ich dann wieder meine Großformatkamera raus und klemme das 47mm mit 120° Bildwinkel dran. Aber auch das ist erst ab Blende 11-16 randscharf und ohne Vignettierung - und dann heißts wieder scannen, ausflecken etc.

Gruß Ralf

lUVI
23.08.2006, 14:34
Hallo Ralf !!

vielen Dank für den Einblick in die 0,01% Welt !!

VG

Michael

HDV
23.08.2006, 17:14
Die Lösung für höchste Randschärfe könnte der zukünftige Digitalbody des Zeiss-Ikon Systems oder die Leica M-digital sein da es hierfür das 21er Biogon und das 15er Distagon gibt. Sind zwar auch sehr teuer, aber zumindest die MTF-Kurven der beiden Linsen sehen hervorragend aus.
Objektive für Messsucher-Kameras sind im mittleren Weitwinkelbereich (20-35mm) sowieso überlegen, da dafür keine "linsenfressendes" Distagon-Bauweise nötig ist. Trotzdem war das "Linsengrab" 2.8/21mm Distagon für die Contax SLR ein Superding (hab´s wieder verkauft, da für lächerliche 3m Dia-Projektion viel zu scharf...:D).

Dieter H.

pingu
23.08.2006, 19:05
Hallo Freunde

Ich kenne Fotografen die auf Auftrag Architektur fotografieren. Die machen das mit einer Canon 20D oder mit einer 5D und dem Canon 17-40 4 L Objektiv.

Gruss

Peter Gilles
23.08.2006, 22:20
Wäre das nicht viel besser und billiger, als weiterhin lichtstarke Weitwinkel-Festbrennweiten herzustellen, die im Ranbereich unscharf sind. Eine Anfangsblende von 5,6-6,3 würde mir für meine Landschaftsfotos reichen.

Gruß
Pflanzensammler

Wenn Du Landschaften mit hohen Detailreichtum fotografieren will ist ein KB System, und ist es noch so gut, (zur Zeit noch)suboptimal.

Es gibt gute EF Linsen wie das 24mm shift oder das 1,4 35mm die ich beide sowohl an der Crob wie an einer FF benutze und an denen ich nichts, besonderes auf f1/5,6-1/8 abgeblendet, auszusetzen habe. Ich habe auch Vergleiche mit z.B. dem Minolta 24mm VFC welches ich zu analogen Zeiten oft benutzt habe und welches lange als Referenz gegolten hat und kann keine wesentlichen Unterschiede in den von Dir angesprochenen Punkten feststellen.

Um einen Qualitätsprung festzustellen mußt Du schon auf mindstens 4X5 ausweichen.

Viele Grüße
Peter

Nocti-Luchs
03.03.2008, 15:34
Das Thema Randunschärfe spielt in 99,9% aller Anwendungsfälle KEINE Rolle!

lg
Gerd


Im Bereich der Landschaftsfotografie spielt die Randschärfe sehr wohl eine große Rolle und im Bereich der Superweitwinkel gibt es von Canon anscheinend nichts, was einem Zeiss 2,8/21mm oder Leica 2,8/19mm bei Verwendung einer VF-DSLR das Wasser reichen könnte. Dem Wunsch nach einer hochauflösenden und von mir aus nur mäßig lichtstarken (f:4) Festbrennweite im Bereich 18-21mm kann ich mich daher nur anschließen.

Gruß
Alexander

sportknipser
03.03.2008, 15:43
Im Bereich der Landschaftsfotografie spielt die Randschärfe sehr wohl eine große Rolle und im Bereich der Superweitwinkel gibt es von Canon anscheinend nichts, was einem Zeiss 2,8/21mm oder Leica 2,8/19mm bei Verwendung einer VF-DSLR das Wasser reichen könnte. Dem Wunsch nach einer hochauflösenden und von mir aus nur mäßig lichtstarken (f:4) Festbrennweite im Bereich 18-21mm kann ich mich daher nur anschließen.

Gruß
Alexander


Notfalls einfach etwas Vaseline rundrum draufschmieren wie einst Hamilton! :D

rarau
06.03.2008, 13:22
Halloerstmal
da kommt so ein Thema nach 1,5 Jahren aus der Versenkung und wir sind bei Canon eigentlich keinen Schritt weiter.
Außer, dass es Objektivkorrekturen in DPP gibt, die aber die Ränder nicht scharfrechnen können.
Der WW-Bereich, bei Canon, immer noch ein Stiefmütterchen.

ABEr Nikon
KBsensor Body vorgestellt, fette SWW Linden dazu - 14-24mm und 24mmTC -
Canon, wo bleibst du??
Selbst eine D300 kann mit einem 12-24er und einem scharfen 10,5er betrieben werden - Canon wo bleibst du??

Stitchen ist schön, aber nicht immer möglich - die Bäume bewegen sich leider im Wind
Canon, dein 14er II ist schön und gut, aber soo unflexibel und teuer und leider alles andere als perfekt.
Nikon baut fürs gleiche Geld ein besseres 14-24er - und Canon, dein 10-22er ist gegen das Nikon 12-24er eine Amateurgurke. Sollen denn alle Profis auf crop1,3 und KBsensoren ausweichen??
Canon, ach wo bleibst du nur??

Gruß Ralf

bubu
06.03.2008, 15:58
Bitte beleg deine Behauptung, dass das Nikon- besser als das Canon-Zoom ist. Aber bitte BEWEISE, keine dubiosen Testfotos.

babbo
06.03.2008, 16:07
Aber bitte BEWEISE, keine dubiosen Testfotos.

Wie willst du etwas beweisen, ohne Testfotos zu machen???? :confused:

bubu
07.03.2008, 15:19
Damit wollte ich sagen: Keine isolierten Testfotos, sondern Bildern, bei denen - neben den üblichen Exifs - auch der Testaufbau bekannt ist. Da du so entschieden für ein Objektiv Stellung beziehst, musst du solche oder ähnliche Unterlagen zur Verfügung haben. Vor allem hast du beide Objektive schon lange für einen Vergleich zur Hand gehabt, und selbstverständlich auch gleichzeitig eine hochwertige Nikon und Canon-Kamera. Muss man jedenfalls annehmen ...

Das Nikon-Objektiv kenne ich nicht, über das Canon kann ich aber sagen, dass es für ein UWW-Zoom eine schon sehr gute Qualität liefert. Erst recht in Verbindung mit der Objektivkorrektur des DPP. Eine Gurke ist es keinesfalls.

Bluesun
07.03.2008, 20:49
Hallo,
ich kann bestätigen das das Nikon 12-24mm. So leid es mir tut im Bereich UWW kann Canon leider der gelben Firma nicht das Wasser reichen. Man darf aber auch nicht vergessen das dieses Objektiv ca. 50% mehr kostet. Derzeit habe ich auch das 10-22mm und bin damit zufrieden aber nicht glücklich.

Generell ist es meiner Meinung nach ein riesiges Ärgernis, das Canon keine wirklich guten Weitwinkel Objektive baut. Ich gehöre auch zu den 0,01%. Ich kann Ralf hier nur voll und ganz bestätigen.
Ich habe auch die 5D mit dem 17-40mm getestet. Diese Kombination ist bei Offenblende leider eine Zumutung.
Letzte Woche hatte ich die Gelegenheit bei einem Freund von mir Bilder von einer Nikon D3 in Kombination mit dem 14-24mm bestaunen. Da muss ich zugeben das Objektiv ist sensationell und das 24-70mm ebenso.
Ich hoffe das Canon hier zumindest mal was ebenbürtiges auf dem Markt bringt.

Bei meinem Wechsel von Nikon zu Canon war dieses Objektiv damals der einzigste Wermutstropfen.

Hier ist ein Testfoto des Nikon 12-24mm, mit allen EXIF Daten.
http://bluesun.gmxhome.de/nikon12-24/fk_USA_2006_0515.jpg

Viele Grüße
Frank

Frank Plöchl
07.03.2008, 22:02
Wenn Du Landschaften mit hohen Detailreichtum fotografieren will ist ein KB System, und ist es noch so gut, (zur Zeit noch)suboptimal.

...

Um einen Qualitätsprung festzustellen mußt Du schon auf mindstens 4X5 ausweichen.

Viele Grüße
Peter

Tatsächlich? Seit es die neue Canon 1Ds Mark III gibt, ist diese These wohl endgültig widerlegt. Hierzu gibt es einen interessanten Vergleichsbericht zwischen der Canon und einer digitalen Mittelformatkamera im Fotomagazin 03.2008.

Stefan Lungu
07.03.2008, 23:02
Tatsächlich? Seit es die neue Canon 1Ds Mark III gibt, ist diese These wohl endgültig widerlegt. Hierzu gibt es einen interessanten Vergleichsbericht zwischen der Canon und einer digitalen Mittelformatkamera im Fotomagazin 03.2008.

Ähm, zwischen Mittelformat und 4x5 gibt es nochmal einen Unterschied. Und : es geht nicht nur um Auflösung, gerade im WW-Bereich helfen die vielen Pixel nicht, wenn sie matschig sind...

babbo
08.03.2008, 10:26
Hallo,
ich kann bestätigen das das Nikon 12-24mm. So leid es mir tut im Bereich UWW kann Canon leider der gelben Firma nicht das Wasser reichen. Man darf aber auch nicht vergessen das dieses Objektiv ca. 50% mehr kostet. Derzeit habe ich auch das 10-22mm und bin damit zufrieden aber nicht glücklich.

Generell ist es meiner Meinung nach ein riesiges Ärgernis, das Canon keine wirklich guten Weitwinkel Objektive baut. Ich gehöre auch zu den 0,01%. Ich kann Ralf hier nur voll und ganz bestätigen.
Ich habe auch die 5D mit dem 17-40mm getestet. Diese Kombination ist bei Offenblende leider eine Zumutung.
Letzte Woche hatte ich die Gelegenheit bei einem Freund von mir Bilder von einer Nikon D3 in Kombination mit dem 14-24mm bestaunen. Da muss ich zugeben das Objektiv ist sensationell und das 24-70mm ebenso.
Ich hoffe das Canon hier zumindest mal was ebenbürtiges auf dem Markt bringt.


Wenn du bis f5,6-f8 abblendest, ist das 14II nach CA-korrektur eine sau scharfe Linse, auch in den Ecken. Ähnliches erreichst du - was die Randbereiche angeht - mit einem ungeshifteten 24ts-e. Allerdings ist die Gesamtauflösung etwas niedriger, dafür von der Mitte bis zu den Rändern einheitlich (dank des großen Bildkreises). Das 24L ist abgeblendet auch sehr nett. Allerdings sind letzteren beide keine wirklichen UWW mehrs.
Das Nikon14-24 ist mit dem EF70-200f4IS sicher eines der herausragendsten Zooms auf dem Markt überhaupt.

Hier nochmals ein Beispiel des 14II an der 1DsMIII OHNE Verzeichnungskorrektur (5616x3744):

http://s2.directupload.net/images/080308/sni6m3nm.jpg

http://s6.directupload.net/images/080308/exvffsca.jpg

Benutzer
08.03.2008, 10:32
Hier nochmals ein Beispiel des 14II an der 1DsMIII OHNE Verzeichnungskorrektur (5616x3744):
Moin Adrian,

mit welcher Blende wurde die Aufnahme gemacht?

Gruß

Martin

babbo
08.03.2008, 11:42
Moin Adrian,

mit welcher Blende wurde die Aufnahme gemacht?

Gruß

Martin

f9, da Abstand unten = 1m, oben = 10m

Bluesun
08.03.2008, 12:58
Wenn du bis f5,6-f8 abblendest, ist das 14II nach CA-korrektur eine sau scharfe Linse, auch in den Ecken.

Das Bild ist scharf, das erwarte ich aber auch bei einem Preis von ca. 2K€ bei einer Festbrennweite. Die Rechtfertigung des Preises für ein Objektiv ist die Leistung bei offener Blende. Bei Blende acht oder höher sollten es alle Hersteller können. Da liegt ja genau die Kunst des Objektivbaus und die Rechtfertigung des Preises. Im derzeitigen Vergleich zur Konkurenz passt es leider nicht.

Gruß
Frank