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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Filter - Verschlechterung AF/Bildqualität?



ehemaliger Benutzer
20.07.2007, 09:02
Kommt es Eurer Erfahrung nach durch Objektivschutzfilter (UV-Skylight) zur Verschlechterungen bei der Bildqualität und der AF-Genauigkeit?

Ist es überhaupt empfehlenswert (außer zum Objetivschutz oder bei starker UV-Strahlung oder bei Effektfiltern) UV-oder Skylight-Filter vor das Objetiv zu schrauben??? Die Linsen der Objektive sind ja abgestimmt. Also kann doch der zusätzliche Filter nur Verschlechterungen bringen - oder?

Bei bewegten Motiven habe ich jedenfalls das Gefühl, das der AF genauer ist ohne Filter. Ich habe jetzt bei meinen Objektiven die UV/Skylightfilter abgeschraubt. Bei der Bildqualität kann ich noch nichts sagen. Habe hier keine genauen Tests gemacht.

135/2 24-85 50/2,5 Makro in den nächsten Tagen kommt noch das 24-70L dazu


Natürlich darf man den Staubschutz durch die Filter nicht außer acht lassen.

Ich weiß nicht, soll ich die Filter wieder anschrauben oder doch nicht?

Was ist Eure meinung?

Hacienda
20.07.2007, 10:09
Ich habe mittlerweile meine Filter alle weg, da ich auch den Eindruck habe, dass die eher eine Verschlechterung bringen, was ja auch logisch ist.

Es ist nunmal Glas im Strahlengang, welches nicht eingeplant ist. Meine Filter kommen nur noch drauf, wenn ich weiß, dass extrem viel Sand o.ä. herumwirbelt.

UV-/Skylightfilter braucht man wg. der Filterwirkung eh nicht, da das alles bereits im Objektiv beschichtet ist, spätestens vor dem Sensor. Das war im übrigen auch schon zu analog Zeiten, dass die Filme auch eine Schutzschicht hatten.

M.E. machen Filter nur aus o.g. Grund Sinn oder als Effektfilter oder Polfilter. Die Streulichtblende empfinde ich als wirksameren Schutz gegen äußere "Gewalt". Eine Regenschirmspitze hält auch der Filter nicht ab.

Auch hilft es, wenn man die Kamera, wenn man sie über die Schulter trägt mit dem Objektiv nach innen dreht...

Dr.Kralle
20.07.2007, 10:30
Auch hilft es, wenn man die Kamera, wenn man sie über die Schulter trägt mit dem Objektiv nach innen dreht...

wie meinst das - gurt auf die schulter, sodass die kamera unterm arm ist , und dann die cam umdrehen?? da hauts mir ja die kamera wieder runter, weils objektiv schwerer ist als die kamera und der schwerpunkt so weit draußen ist...


wenn ich die kamera umgehängt habe (baumelt bei meinem bauch herum), schlupfe ich mit meimem rechten arm durch die schlaufe - dann ist die kamera sicher unter meinem arm - mit der linse nach unten.

also mir sind keinerlei verschlechterungen des af aufgefallen..

lg,
sebastian

Benutzer
20.07.2007, 10:33
Ich habe mittlerweile meine Filter alle weg, da ich auch den Eindruck habe, dass die eher eine Verschlechterung bringen, was ja auch logisch ist.

Es ist nunmal Glas im Strahlengang, welches nicht eingeplant ist. Meine Filter kommen nur noch drauf, wenn ich weiß, dass extrem viel Sand o.ä. herumwirbelt.

UV-/Skylightfilter braucht man wg. der Filterwirkung eh nicht, da das alles bereits im Objektiv beschichtet ist, spätestens vor dem Sensor. Das war im übrigen auch schon zu analog Zeiten, dass die Filme auch eine Schutzschicht hatten.

M.E. machen Filter nur aus o.g. Grund Sinn oder als Effektfilter oder Polfilter. Die Streulichtblende empfinde ich als wirksameren Schutz gegen äußere "Gewalt". Eine Regenschirmspitze hält auch der Filter nicht ab.

Auch hilft es, wenn man die Kamera, wenn man sie über die Schulter trägt mit dem Objektiv nach innen dreht...

Kann aus eigener Erfahrung Mark nur beipflichten. Habe mir für mein 24-70 2.8 L einen rel. teueren UV-Filter besorgt, da ich auch den Schutzgedanken hatte! Ergebnis war, dass sowohl mein AF an der 20D Probleme bekam, als auch die BeLi-Zeit (subjektiv) zugenommen hat :( Mache es seit dem wie Mark... nur drauf wenn das Wetter bzw. die Umstände es gebieten!


Gruß
Jürgen

Benutzer
20.07.2007, 11:54
Ein Filter bringt in der Regel immer eine Verschlechterung mit sich. Ausnahme sind die Objektive, die einen gerechneten Strahlengang mit Filter haben. Das sind wenige Teleobjektive und Ultraweitwinkelobjektive.


Im Extremfall kann es wie hier beschrieben gar zu Störungen vom AF führen. Schlimmer aber finde ich das zusätzliche Reflexe auftreten können je nach Lichtquelleneinfall.

Als Schutz läßt sich die Gegenlichtblende als "immer drauf" verwenden, welche den besten Schutz liefert in aller Regel. Nur bei extremen Wettersituationen und wenn der Hersteller ausdrücklich drauf hinweist, wie zum Beispiel bei dem 4.0/17-40 L USM, das ein Filter zur wirklichen Dichtung benötigt wird, sollte man im Extremfall einen Filter nutzen.

Polfilter in ihrer Eigenschaft sind ein besonderer Fall, bei allen Akzenten die man damit setzen kann, auch diese, auch die besten auf dem Markt, verschlechtern das Gesamtergebnis.

Man muss für sih abwägen, was sinnvoller ist, und ob die Verschlechterung eine in jedem Fall sichtbare Verschlechterung für sich trägt, ein Spagat, den nur jeder für scih beantworten kann.

Ich für mein Teil verwende mit Ausnahme der gezielt eingesetzten Polfilter keinerlei Filter.



VG Roman
unterwegs mit Canon (http://www.photospaziergang.de/)

Dr.Kralle
20.07.2007, 12:09
hm - ich fotografiere eigentlich nur mit filter und geli - zwecks schutz - aber wäre es möglich dass der af meiner 10d auch bissl schneller bzw vorallem treffsicherer (!!!!!) wird als jetzt? weil dann probier ichs auch mal ohne filter...


lg,
sebastian

w4tler
20.07.2007, 12:13
ein heisses thema
in einer heissen zeit

war schon lange kein thema mehr:D

die erkenntnis ist noch immer die selbe wer technisch sehr gute fotos haben möchte sollte filter meiden - ausnahme pol

wer seine kam schützen will .........;):rolleyes::eek:
dieter

Marcus Kaspar
20.07.2007, 12:27
Als Schutz läßt sich die Gegenlichtblende als "immer drauf" verwenden, welche den besten Schutz liefert in aller Regel. (http://www.photospaziergang.de/)

Meine Geli hat schon den einen oder anderen Stein (Schotterrallye) von der Frontlinse ferngehalten, sollte ich wirklich einmal das Pech haben, dass ein Stein frontal in die Linse einschlägt ,würde ein Filter auch nicht viel helfen - ausser dass ich zum Schaden der Frontlinse noch einen kaputten Filter hätte.


M.

search
20.07.2007, 12:56
Mein 100-300 er war mit UV Filter zum "Schutz" komplett unbrauchbar. Matschig und mit komischem Unschärfebreich. Ohne passts :D

zwei Pol und ein ND 100 von Heliopan sind in meinem Rucksack mehr brauch ich auch nicht mehr.

Hacienda
20.07.2007, 13:46
wie meinst das - gurt auf die schulter, sodass die kamera unterm arm ist , und dann die cam umdrehen?? da hauts mir ja die kamera wieder runter, weils objektiv schwerer ist als die kamera und der schwerpunkt so weit draußen ist...


wenn ich die kamera umgehängt habe (baumelt bei meinem bauch herum), schlupfe ich mit meimem rechten arm durch die schlaufe - dann ist die kamera sicher unter meinem arm - mit der linse nach unten.

also mir sind keinerlei verschlechterungen des af aufgefallen..

lg,
sebastian

Also wenn ich die Kamera nicht vor dem Bauch (Schlaufe um den Hals) habe, sondern Schlaufe über die Schulter, dann drehe ich die Kamera so, dass das Objektiv zum Körper zeigt. D.h. automatisch nach unten neigt. Um den Hals trage ich selten. In letzter Zeit habe ich sogar den Riemen ab und nutze eine Handschlaufe.

Dr.Kralle
20.07.2007, 14:00
Also wenn ich die Kamera nicht vor dem Bauch (Schlaufe um den Hals) habe, sondern Schlaufe über die Schulter, dann drehe ich die Kamera so, dass das Objektiv zum Körper zeigt. D.h. automatisch nach unten neigt. Um den Hals trage ich selten. In letzter Zeit habe ich sogar den Riemen ab und nutze eine Handschlaufe.

das mit dem objektiv-zum-körper geht aber nur bei kurzen brennweiten gscheit. ich hab sonst wenn ihc so gehe wie du es beschreibst die kamera mit objektiv nach UNTEN hängen -> staub kann zwar rein, aber sonst ists sicher

hast du keinen BG? mit bg kann man handschlaufe mit dem halsgurt kombinieren.