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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Frage bzgl den Diskussionen 300 2,8 vs. 500 f4



benka
01.02.2008, 16:15
hallo leute,

was mich schon seit längerem mal interessiert... in den besagten diskussionen wird für vorrangigen tierfotografieeinsatz oft das 500er empfohlen, weil erst dort die brennweite lang genug sein soll um wilde tiere richitg groß auf den chip zu bannen.
nun meine frage: 500mm ist ja schon ein haufen holz! redet ihr da von 500mm an 1,0 1,3er crop oder gar an 1,6er crop?
an 1,3 entspricht es einem ausschnitt der 650mm gleichkommt
an 1,6 sogar extrem lange 800mm

klärt mich doch bitte mal auf :) ich kann es mir irgendwie kaum vorstellen, dass man zb für nen hirsch oder ein reh ausm ansitz heraus mindestens 650mm braucht?!:eek:

Micha MTL
01.02.2008, 16:35
ich für meinen teil habe von 500mm gesprochen, der kleinere bildwinkel, welcher durch den verlängerungsfaktor kommt, beeinflusst ja die eigentliche brennweite nicht.

auch bei 1.3 oder 1.6 sind 500mm nicht zu viel, je nach motiv und entfernung versteht sich


grüsse micha

benka
01.02.2008, 16:49
oh jee :( ....jetzt hab ich mich so vorsichtig ausgedrückt und extra geschrieben
"entspricht es einem ausschnitt der 650mm gleichkommt" und dann wird trotzdem nochmal hervorgehoben, dass 500mm 500mm bleiben!
danke trotzdem für die antwort!

Micha MTL
01.02.2008, 19:02
na gut :)

lange brennweiten sind halt immer dort erforderlich, wenn man nicht wie gewünscht herankommt an die tiere oder anderes.

denn selbst bei kleinen vögeln sind 500mm sehr wenig und man braucht teilweise eine distanz (is von nähe) von max 5m metern, damit sie ausreichend groß abgebildet werden können.

bei rehen sind mmn 500mm nicht zu viel, ausser man wartet direkt an irgendwelchen kirr oder luderplätzen, welche die jagdpächter einrichten.
dort reicht evtl ein 70-200 oder 300er.

an manche tiere kommt man aber oftmals nicht ohne hilfsmittel derartig nah heran, aufgrund geruch, mensch=feind etc

selbst ein 500er mit 2x-konverter ist für greife etc nicht zu viel, und das an 1.3 oder 1.6er crop.



es ist halt alles eine frage, wie nah man ran kommt bzw gelassen wird.


grüsse micha

Jan Bleil
01.02.2008, 19:52
Hallo benka,

stell Dir doch mal vor Du sitzt im Ansitz auf Rotwild. Und dann kommt Schwarzwild oder ein Fuchs vorbei. Oder ein Greif lässt sich in de Nähe nieder. Und dann? Spätestens dann wirst Du zurück denken an die Diskussionen im dforum und mit nem 300er wirst Du dir dann in den A... beissen:D:D:D

Glaube mir. Das 500er ist eine geile Linse für Naturfotografie und selbst die wirst Du regelmäßig mit TK einsetzen.

Wenn Naturfotografie nur eine sehr untergeordnete Rolle spielt nimm das 300er. Gerade letztes WE hat mir ein 300er-Besitzer bestätigt das er dieses Objektiv in der Mehrzahl der Einsätze mit Konverter nutzt.

VG Jan

benka
01.02.2008, 20:09
:D das war eher eine frage aus interesse!... ;) ich habe nicht vor mir eins der genannten objektive zu kaufen....das wäre als student etwas arg viel...es sei denn jemand würde sich zu einer 0%finanzierung über 3jahre überreden lassen :)
das höchste der gefühle wäre ein 300 4er IS oder ein 100-400er...aber dafür sitzt im moment auch das geld nicht locker genug, und vor allem das 100-400er hat mir zuviele "macken"... im moment überlege ich mir am ehesten noch ein kenko 300 DG 1,4er konverter für mein 70-200 f4 L zu holen um wenigstens ein bisschen mehr brennweite zu haben. da würde der ausschnitt vom crop dann 450mm entsprechen.

Hach ja, warum muss die Tierfotografie nur die teuerste Sparte sein :( Mit meinen 200mm kann man in 90% der fälle nur suchbilder produzieren :D ....vielleicht wird das neue 120-400er von sigma ja überraschend günstig ;)

Jan Bleil
01.02.2008, 21:01
Ja, ja das liebe Geld...

PeterD
01.02.2008, 21:27
ich kann es mir irgendwie kaum vorstellen, dass man zb für nen hirsch oder ein reh ausm ansitz heraus mindestens 650mm braucht?!
Ich kann dir nur voll und ganz beipflichten - man bräuchte nämlich mindestens um die 1000mm (am 1,6er Crop = 1600mm/KB).

:D :D :D

Zu dumm, dass man hier nur als Fullmember ein Bildchen auf die Schnelle hochladen kann, und irgendwo aufm Webspace ist immer mühsam. Sonst hätte ich einige Beispiele zeigen können, wie das aussieht, wenn man Rotwild in der freien Natur antrifft und nur 400mm hat. Und von wegen Ansitz, das spielts auch nicht immer. Die Viecher haben immer eigene Vorstellungen davon, wann und wo sie aufkreuzen. Ich bin mal eine halbe Stunde den Brunftlauten eines Hirsches nachgetigert und als ich dann das Rudel endlich sah, waren die gleich auf und davon.

mobilefotos
01.02.2008, 23:55
richtig, meist ist ein 500er auch zu kurz

... auch mit 1,4er oder gar 2er Konverter!!!!!!!!!

ehemaliger Benutzer
02.02.2008, 10:15
ich würde mal sagen 300mm sind für einen Naturfotografen recht kurz, 500mm sind die bezahlbarere und tragbarere alternative zur längsten Brenweite das 600mm (das 1200er und neue 800er mal aussen vor gelassen). Ich finde selbst im Zoo oder Wildpark 300mm oft sehr kurz und nutze einen 2x Konverter, ich bin aber KEIN Naturfotograf daher hört es bei mir bei 300mm auf und für den gelegentlichen Zoo und Wildpark Aufenthalt langt das 300er mit dem 2x Konverter sehr gut noch von der Qualität und Geschwindigkeit.

gruss Gero

benka
02.02.2008, 18:30
hmmm aber die frage war ja gerade ob ihr von 500mm am vollformat redet, oder ob an einer 1,6er crop kamera auch 400mm schon ziemlich gut reichen

Jan Wegener
03.02.2008, 06:01
merke dir eins, wenn es um Tiere und speziell Vögel geht, reicht die brennweite NIE. (zumindest in 95 % der Fälle)

Selbst 500er und 600er betreibt man meistes mit mindestens einemal 1,4x TC....oft mit 2x....

Da hab ich dann 1560 mm (1,3er vrop) aber das ist immer noch nicht so toll....
Für einen full frame Singvogel, kann ich damit grade mal 10-12 m weg sein !

ich habe mein 2.8/300 und mein 500er verkauft, weil mir beide zu kurz waren.

400 sind ein Einstieg, aber niemals genug, wenn es "ernsthaft" zugehen soll :)

knet
03.02.2008, 10:10
<OT>
@Jan Wegener: habe ich die Beschreibung deines aktuellen Bildes des Monats (Spatelente) richtig verstanden? Du bist mit einem 600/4.0 + 1.4x durchs eiskalte Wasser gelatscht und die Ente freihand fotografiert :eek:
Respekt!
</OT>

benka
03.02.2008, 14:08
na ihr macht mir hoffnung! ;) naja muss ich halt weiterhin tricksen! wobei 10-12m bei einem singvögel schon sehr weit ist!...da sieht man ne meise ja oft nichtmal mit den augen :D

Jan Wegener
03.02.2008, 16:27
nein, IMMER mit STativ :)

knet
04.02.2008, 12:46
Ach so! In dem Fall ein (salz-)wasserfestes Stativ.

Jan Wegener
04.02.2008, 21:09
HI

nicht wirklich....habe ein Gitzo 1325....