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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Canon EF 24-70mm 1:2.8L USM vs. Canon EF 24-105mm L IS USM



daniel_cgn
26.12.2008, 23:47
Hallo zusammen,
ich überlege mir die Eos 5D Mark II zuzulegen, und bin mit nicht ganz sicher, ob das Kit-Objektiv auch wirklich die gute Wahl für mich ist.

Das einzigste EF Objektiv was ich gerade noch habe ist das 70-200 4.0 IS, mein Sigma passt leider nicht auf die 5D :(

Also welches würdet ihr als Immerdrauf verwenden?
Canon EF 24-70mm 1:2.8L USM oder
Canon EF 24-105mm L IS USM

IMHO fand ich die Testbilder vom 24-70mm besser.

Viele Grüße
Daniel

btw
sagen eigentlich solche (http://www.dpreview.com/lensreviews/canon_70-200_2p8_is_usm_c16/page5.asp)Tests eigentlich viel über die Qualität eines Objektivs aus ?
Wenn ja, gibt es sonst noch Seiten die noch mehr Objektive so getestet haben, auf meiner lieblings Testseite http://www.dpreview.com/ wurden nur folgende Canon Objektive getestet:
Canon EF-S 18-200mm F3.5-5.6 IS (http://www.dpreview.com/lensreviews/canon_18-200_3p5-5p6_is_c16) 10/15/2008 Canon EF 50mm F1.4 USM (http://www.dpreview.com/lensreviews/canon_50_1p4_c16/) 9/2/2008 Canon EF 70-200mm F2.8 L IS USM (http://www.dpreview.com/lensreviews/canon_70-200_2p8_is_usm_c16/) 5/16/2008 Canon EF-S 17-85mm F4.0 - F5.6 IS USM (http://www.dpreview.com/lensreviews/canon_17-85_4-5p6_is_usm_c16/) 1/28/2008 Canon EF-S 18-55mm F3.5 - F5.6 IS (http://www.dpreview.com/lensreviews/canon_18-55_3p5-5p6_is_c16/) 1/28/2008

Andy M.
26.12.2008, 23:59
Auf dieser Seite gibt es eine Menge Erfahrungsberichte:

http://www.fredmiranda.com/reviews/showcat.php?cat=27

Dr.Kralle
27.12.2008, 00:12
es gibt soooo viele threads dazu. bemüh doch bitte mal die suche.

Ergebnis: 24-70 ist besser.

lg

daniel_cgn
27.12.2008, 00:14
es gibt soooo viele threads dazu. bemüh doch bitte mal die suche.

Ergebnis: 24-70 ist besser.

lg
danke, das wollt ich hören ;)
Ist natürlich auch das teurer.

Dr.Kralle
27.12.2008, 00:23
Bitte.

PUWS
27.12.2008, 01:42
Ergebnis: 24-70 ist besser.

danke, das wollt ich hören ;)
Ist natürlich auch das teurer.

Hallo Daniel

das Internet und insbesondere dieses Forum sind sicherlich hilfreich, sich über Produkte zu informieren, aber möchtest Du tatsächlich Deine Entscheidung, eine 1000 Euro Linse zu kaufen von solch einfach dahingeplapperten Aussagen abhängig machen.
Die beiden Linsen sind tatsächlich sehr oft verglichen worden (auch hier), allerdings habe ich noch nicht von solch übereinstimmenden Ergebnissen gehört wie Dr.Kralle, denn die beiden Linsen sind nur sehr schwer zu vergleichen.
Wenn man nicht weis, wo Deine fotografischen Schwerpunkte liegen, kann man auch nur sehr schwer zu einer der beiden Optionen raten. Abbildungstechnisch liegen die beiden Optiken nicht sonderlich weit auseinander, der häufig genannte Faktor der Verzeichnung beim 24-105 läßt sich heute gut korrigieren (jpg mit PTLens, RAW mit DPP), von daher wäre es für mich kein Kaufkriterium.
Bleibt die übliche Diskussion Lichtstärke oder IS. Wenn Du sehr viel sich bewegende Motive hast, ist Lichtstärke nützlich (ist hier aber auch nur eine Blende, ersetzt demnach auch keine FB), bei unbeweglichen der IS.
Von daher würde ich die Wahl zwischen diesen beiden Linsen nur von den eigenen Fotogewohnheiten abhängig machen und weniger von allgemeinen Empfehlungen.

Bleibt abschließend noch zu sagen: Es hält sich immer noch das Gerücht eines Nachfolgers des 24-70ers (eventuell mit IS). Natürlich kann man nicht immer warten bis das oder jenes tatsächlich erscheint, doch in diesem Fall ist der nächste Termin (PMA im März) nicht so weit weg. Falls dann etwas neues kommen sollte, kannst Du immer noch überlegen ob Du das wirklich brauchst oder ob Du auf dem dann sicherlich vorhandenen Gebrauchtmarkt zuschlagen willst.

Gruß Peter

Dr.Kralle
27.12.2008, 01:47
Ich habe meine Meinung kundgetan.

Und zeig mir das bitte, wie du mit einer 4er Blende so freistellen möchtest wie mit einer 2.8er.
Und es ist erwiesen, dass das 24-70 höher auflöst als das 24-105 - und bei der 5D Mark II merkt man das eher als bei einer 20D/30D/40D.

Dass das 24-70 besser ist ist auch nur meine persönliche Ansicht. Ich kaufe nie wieder f4 Objektive. Einer der größten Fehler den ich begangen habe, nach dem damaligen Kauf der 40D. Hätte mir viel Geld sparen können.... Naja, wer billig kauft kauft halt doppelt ;)


lg

PUWS
27.12.2008, 02:08
Nimm es nicht so persönlich, ich habe auch nur meine Meinung kundgetan.
Ich finde es allerdings gewagt, solch eine pauschale Aussage zu treffen, wenn man nicht genau weis, was der TO damit anstellen möchte.

Zum Thema Freistellen: mir ist schon bewußt, daß das 2.8er lichtstärker ist, aber eben nur um eine Blende. Wenn du in diesem Bereich richtig freistellen möchtest, kommst Du um eine FB nicht herum. Eventuell möchte das der TO aber garnicht, sondern immer mit Blende 8-11 im Sonnenschein Landschaften fotografieren. Wer weis es denn im Moment, wenn er keine Aussagen über seine Fotogewohnheiten macht.

Warum soll die Auflösung allerdings bei einer 5DMKII entscheidender sein wie bei einer 20D/30D/40D, wenn die Pixel der 5DMKII gleich (20D) bzw größer (gegenüber 30D aufwärts) sind?
Auch habe ich immer wieder Stimmen gehört, wonach das 24-70 durchaus Schwächen bei Offenblende hat.

Verstehe mich richtig, mir persönlich kann ja egal sein, was sich der TO zulegt, ich bekomme schließlich auch keine Prozente für eine Kaufempfehlung. Ich möchte auch nicht mein eigenen Equipment verteidigen, denn ich habe das was ich brauche. Allerdings finde ich diese Grundeinstellung 2.8 gut, 4.0 böse schon etwas lustig. Selbiges gilt in ähnlicher Form auch für das 70-200. Man könnte leicht den Eindruck gewinnen, es kommt beim fotografieren nur noch aufs Freistellen an. Nach dem Motto: warum sollte ich mir einen ordentlichen Hintergrund suchen, wenn ich ihn auch im Bokeh verschwinden lassen kann:cool:.

Gruß Peter

Lord_Helmchen
27.12.2008, 04:34
Der entscheidende Faktor ist doch, mit dem 24-70 kannst du noch fotografieren, wo du mit dem 24-105 schon blitzt oder den den Finger sogar ganz von Auslöser lassen musst.
Es stimmt schon, f2.8 ersetzt auch noch lange keine FB, aber es ist im Gegensatz zu f4 mit High Iso noch brauchbar.

Lichtstärke ist und bleibt eben nicht zu ersetzen, erst recht nicht vom IS, der auch kein Licht herbeizaubern kann und in solchen Brennweiten-Bereichen nur bei statischen Motiven hilft.
Ich glaube nicht, dass jemand nur abgeblendete Schönwetter Aufnahmen macht :confused:

Ich besitze den Vorgänger 28-70 und kann keine Schwächen bei Offenblende erkennen, entweder der Nachfolger ist massiv schlechter oder es gibt überdurchschnittlich viele Gurken bei dieser Linse. Letzteres ist wohl wahrscheinlicher, wenn auch nicht rühmlicher... aber ich finde das Risiko ist es wert, mit dem 24-105 wäre ich viel zu eingeschränkt :D

Gruß Jan

Mirko
27.12.2008, 04:59
Die Frage ist einfach was man damit machen möchte.

Ich werde nun auch bald mein 70-200 2.8 IS gegen das 70-200 4,0 IS eintauschen um bei Reisen einfach etwas Gewicht einzusparen. Fürs fotografieren zu bestimmten Anlässen habe ich mir mittlerweile lichtstarke FBs zugelegt und entscheide dann gezielt, was ich für welchen Zweck gerade nutzen möchte.

Ich denke auch nicht, dass man so pauschal sagen kann, 2.8 ist besser, zum einen ermöglicht der IS ggf. unterm Strich 2 Blenden mehr Lichteinlass (klar nur bei statischen Motiven) und man hat noch 35mm mehr Brennweite und kann daher flexibler agieren. Kommt halt auf die Situation an. Will ich mit der unschärfe spielen nehme ich mein 85 1.2 oder das 135 2.0, will ich schöne Urlaubserinnerungen bin ich froh mit dem 24-105 einen großen Brennweitenbereich abzudecken.

ehemaliger Benutzer
27.12.2008, 05:27
Es kommt immer drauf an, was man vor hat.
Ich benutze z.B. meine Linsen zu 80% bei Offenblende, einfach weil ich a) die Freistellung brauche und b) eh zuwenig Licht da ist, außerdem muss/möchte ich ja die Bewegungen einfrieren.

F4 käme mir niemals in die Tasche, aber es hängt immer von deinem Anwengungsbereich ab.

Dr.Kralle
27.12.2008, 09:51
Natürlich nehm ich's nicht persönlich, Peter ;) Das Leben ist viel zu schön um alles Epersönlich zu nehmen.


Im Vergleich stellt f2.8 besser frei als f4 - da kannst du argumentieren wie du willst, das ist nunmal so. Und wie bereits geschrieben: Wenn's finster ist tut man sich mit f2.8 leichter. Deutlich leichter.


lg,
Sebastian

Wolfi B.
27.12.2008, 10:08
Hallo miteinander,

ich benutzte das 24-105mm als Reiseobjektiv sehr gerne. Die Auflösung ist sehr sehr ähnlich den älteren 24-70mm bzw. 28-70mm Objektiven von Canon. Kann man auch bei photozone nachlesen.
Zusätzlich finden sich in meiner Fototasche das 35L, 50 1.4 und das 85mm L. Wenn es um Freistellung und Schärfe geht bevorzuge ich die Festbrennweiten. Insofern ist das 24-105mm für mich eine gute Ergänzung. Deshalb glaube ich kommt es immer darauf an was man machen möchte und wie Objektive durch andere ergänzt werden. Eine pauschale Aussage würde ich nicht treffen wollen.

Lieben Gruß

Wolfi

mucfloh
27.12.2008, 12:25
Hallo zusammen,
ich überlege mir die Eos 5D Mark II zuzulegen, und bin mit nicht ganz sicher, ob das Kit-Objektiv auch wirklich die gute Wahl für mich ist.

.....

Viele Grüße
Daniel


hallo daniel,

zwar habe ich selber keine markII, aber zu den beiden linsen kann ich etwas sagen. denn das 24-105 hatte ich einen tag, und das 24-70 habe ich seit der 5d, die ich im sommer gekauft habe.

das 24-105 ist und bleibt für mich eine "premiumausgabe" des 28-135 - und so ganz falsch scheine ich da nicht zu liegen, wenn ich mir den optischen aufbau sowie kommentare von fotofachverkäufern anhöre. ich habe das 28-135 am vollformat, und es ist recht gut. umgekehrt: das 24-105 war nicht so deutlich viel besser, um einen mehrfachen preis zu rechtfertigen. und is und einen guten brennweitenumfang hat das 28-135 auch.

das 24-70 ist schwer, klobig - und es gibt wohl eine streuung unter den einzelnen exemplaren. wenn es aber passt, dann ist es sehr gut: es vignettiert kaum, es verzeichnet kaut, es ist scharf und ist sehr universell. eine freundin hat es ein jahr als einziges objektiv an der 5d genutzt und traumhafte portraits, macros und reisefotos gemacht - viele mit offenblende.

von daher würde ich zum 24-70 raten, welches allerdings nicht als "kit" angeboten wirde - canon hat gelernt, nur noch sehr populäre kombis in einer box anzubieten. (das 24-70 mit der 5d verkaufte sich sehr schlecht)

grüssles

mucfloh

ee2
02.01.2009, 01:56
Hallo zusammen,

meine persönlichen Erfahrungen in diesem Bereich sind mittlerweile wie folgt:

1. 28-135IS, da hatte ich ein Exemplar mal gekauft für meine 1D2, die Bilder waren sehr inkonsistent, mal gut und sehr oft eher matschig, Zentrierung usw. ein Glücksspiel. In meinen Augen (andere dürfen das gern anders sehen....) eine instabile klapprige Gurke mit Zufallsergebnissen, sorry.

2. 24-105L, hat ein Freund von mir an 1Ds2, die Ergebnisse sind in meinen Augen schlechter (von der Schärfe her an den Bildrändern generell bei gleicher Blende immer schwächer) als bei 28-70L und 24-70L. Am 1.3x Crop (1D2) völlig untadelig und eigentlich uneingeschränkt offenblendtauglich.

3. 28-70L, Schärfe schon besser als beim 24-105L, wenn man Probleme hat (z.B. Spiel im vordersten Tubus oder ähnliches) halt kostenaufwendige Reparatur (keine Optiken mit Garantie mehr im Umlauf). Außerdem produziert das Objektiv speziell an der 5D2 leider oft massiv Geisterlichter. (vermutlich aufgrund nicht digitaloptimierter Vergütung)

4. 24-70L, scheint mir ansich von der Schärfe einen Hauch weniger gut als das 28-70L, dafür kein Geisterlichtproblem und wenn was ist, hat man Garantie drauf. In den alleräußersten Bildecken bei f/2.8 Vignettierung die beim 28-70L in der Form nicht vorhanden ist. Außerdem ab und an störende CAs, im Gegensatz zu den meisten Leuten für die das ja immer nur "ein Mausklick" ist, kriege ich diese nicht immer problemlos in Lightroom oder anderer EBV wieder raus.

Ich hab alle vier durch und mich fürs letzte entschieden. Perfekt ist das 24-70L nicht. Außerdem spielt bei ALLEN Optiken viel Serienstreuung rein.

Der Fotohändler wo ich das 24-70L vor Ort gekauft habe, hat mir gesagt, daß er das 24-105L eher empfehlen würde, wenn man auf die f/2.8 verzichten kann. Es sei optisch eher besser als das 24-70L. Meine persönlichen Erfahrungen besagen genau das Gegenteil. Aber meine Erfahrungen sind Einzelfallerfahrungen.

Wenn man keine Nachtaufnahmen und keine Aufnahmen im Gegenlicht mit der Sonne im Bildfeld macht, wird ein absolut einwandfreies 28-70L nach meinem Eindruck vielleicht noch einen Hauch besser sein als ein absolut einwandfreies 24-70L. Da ich aber Nachtaufnahmen und Gegenlichtbilder oft und gerne mache, spielt das für mich im Endeffekt keine Rolle mehr. Zudem ist anscheinend das 24-70L besser abgedichtet als das 28-70L, nunja für mich ist das jetzt nicht sooo wichtig, dennoch sollte man es wissen.

Bei allen vier Objektiven bringt der 5D2 Sensor im Endeffekt schon mehr Auflösung, als das Objektiv liefern kann.

Ach ja, ich persönlich finde die Konstruktion der Gegenlichtblende bei 24-70L und 28-70L absolut ideal (Blende am festen Teil des Objektivs angebracht für optimalsten mechanischen und optischen Schutz). Das allein hat mich beim 24-105L und vielen anderen Zoom immer schon stark gestört.

Thomas

Bjoern U.
02.01.2009, 03:21
das 24-105 ist und bleibt für mich eine "premiumausgabe" des 28-135 - und so ganz falsch scheine ich da nicht zu liegen, wenn ich mir den optischen aufbau sowie kommentare von fotofachverkäufern anhöre. ich habe das 28-135 am vollformat, und es ist recht gut. umgekehrt: das 24-105 war nicht so deutlich viel besser, um einen mehrfachen preis zu rechtfertigen. und is und einen guten brennweitenumfang hat das 28-135 auch.

das 24-70 ist schwer, klobig - und es gibt wohl eine streuung unter den einzelnen exemplaren. wenn es aber passt, dann ist es sehr gut: es vignettiert kaum, es verzeichnet kaut, es ist scharf und ist sehr universell.

Hi

das trifft auch soweit meine Erfahrungen.

Das 24-105 hat bei mir ein defektes 28-135 ersetzt, der Zugewinn ist minimalst aber spür- und sichtbar. War mir jahrelang aber auch keine 900-1000 Euro für ein Upgrade wert.
Das größte Einsatzgebiet des 24-105 sehe ich in der Reisefotografie, als Familien-Ausflug-taugliches-all-in-one, als klassisches immer-drauf für Aufnahmen ohne Extreme Verhältnisse.

wer viel freistellen will/muss....
wer sehr oft schlechte Lichtverhältnisse vorfindet....
wem der rel. kurze Brennweitenbereich ausreicht....
wer keine Überlappung zum weiterführenden Telezoom braucht/will....
wen das noch etwas größer und noch etwas schwerer nicht stört....

....der ist mit dem 24-70 sicherlich besser dran !!

Meine Gründe mich gegen das 24-70 zu entscheiden waren....
Freistellen, da nehme ich lieber eine lichtstarke Festbrennweite ebenso bei schlechten Lichtverhältnissen bzw. da benutze ich meist ein Stativ (z.B. Nachtaufnahmen). Sprich die Blende 4.0 reicht mir für den vorgesehenen Einsatzzweck völlig aus, da oft sogar noch abgeblendet wird.
Der Brennweitenbereich 24-70 war und ist mir einfach zu klein und die fehlende Überlappung zu meinem 70-200 (oder 100-400) stört mich. Ich bewege mich oft im Bereich 50-100mm und ein ständiges wechseln bei 70mm nervt mich da dann doch sehr. Das Argument "geh doch einen Schritt weiter vor" lasse ich so auch nicht generell gelten. Das verändert die Perspektive und ist auch oft schlicht nicht möglich.
Da ich ein Reisezoom wollte, waren auch Größe und Gewicht ein Faktor, auch wenn das Mehr jeweils gering ist. Aber es ist eben "noch mehr"
Unterm Strich waren es für mich mehr (mir) wichtige Gründe die für das 24-105 sprachen

Ich würde aber lügen wenn ich nicht doch von Zeit zu Zeit gerne eine voll nutzbare Blende 2.8 hätte. Auch die sehr deutlichen optischen Schwächen des 24-105 unterhalb von 30mm sind ärgerlich. Klar kann man die per EBV (etwas) korrigieren, aber der Zeitaufwand das bei sehr vielen Bilder zu machen ist verlorene Zeit. Daher vermeide ich wenn möglich den Bereich unter 30mm bzw. greife dann eher zum 17-40.
Die Schärfe meines 24-105 ist gerade noch akzeptabel für ein L bzw. für den Preis. Allerdings war es auch noch nicht zu einer Justage.

Würde Canon morgen ein 30-100/2.8 L (IS) vorstellen, dessen Offenblende voll nutzbar ist und auch im gesamten WW Bereich entsprechend gut ist, ich würde sofort wechseln.
(M)Ein Traum wird ein 24-120/2.8 IS L bleiben ;)
Derzeit ist das 24-105 für mich und meinen Einsatzzweck schlicht der bessere Kompromiss. Das sieht bei anderen ziemlich sicher wieder völlig anders aus.

Gruß Björn

Traxer
06.01.2009, 00:30
...
Derzeit ist das 24-105 für mich und meinen Einsatzzweck schlicht der bessere Kompromiss. Das sieht bei anderen ziemlich sicher wieder völlig anders aus.

Gruß Björn

Nö, ich sehe es genauso ;). Ist halt ein guter Allrounder für die Dinge die Du beschrieben hast und auch ich finde den Brennweitenbereich, der abgedeckt wird ganz gut. Klar ein 24-120/2.8 IS L wäre ein Traum, insbesondere wenn die kurzen Brennweiten dort auch gute Ergebnisse liefern würden... Naja, ich spare nun auf lichtstarke Festbrennweiten...

bernhardnussi
06.01.2009, 21:03
Nö, ich sehe es genauso ;). Ist halt ein guter Allrounder für die Dinge die Du beschrieben hast und auch ich finde den Brennweitenbereich, der abgedeckt wird ganz gut. Klar ein 24-120/2.8 IS L wäre ein Traum, insbesondere wenn die kurzen Brennweiten dort auch gute Ergebnisse liefern würden... Naja, ich spare nun auf lichtstarke Festbrennweiten...

24-120/2,8 IS L wäre aber auch ein Riesending....weit über ein Kilo schwer und sehr klobig, ob das so optimal wäre als immerdrauf...
lg Nussi

Matthias Hampe
06.01.2009, 21:43
Folks, Spezialaufgaben erfordern spezielle Linsen! Genausowenig, wie ich meinen Umzug mit einem Ferrari mache, versuche ich, meinen Wochenend-Getränkeeinkauf mit einem Smart zu bewerkstelligen. Wer sich in diesem Forum tummelt, solche Fragen wie der TE stellt, sollte über die Kohle verfügen, einen 24-105 L IS-Allrounder (und ja, es gibt verdammt gute Exemplare) und auch einen ausgewiesenen AL-Spezialisten zu besitzen. Dazu ein vernünftiger EX-Blitz und das Buch vom Forumsbetreiber, und alle akademischen Fragen nach Freistellung eines 2,8ers im Verhältnis zu 4,0er lösen sich in Wohlgefallen auf. Außerdem wird die Freistellung extrem besser, je näher man ans Motiv rangeht. Es gibt da einen berühmten Fotografen, der sicherlich über mangelnde Freistellungswirkung zu klagen hatte und folgenden Satz geprägt hat: "sind Deine Bilder nicht gut, warst Du nicht nah genug dran"! Die Turnschuh- und easy-livin'-lifestyle-Fraktion, die alles per FF-Sensor und hochlichtstarken 30-Monats-0,0%-finanzierten high-end-Linsen erschlagen will, tut sich bei derartigen Aussagen naturgemäß schwer... Nichts für ungut Matthias

Bjoern U.
06.01.2009, 22:18
sind Deine Bilder nicht gut, warst Du nicht nah genug dran

nur das sich dieses Zitat meines Wissens nach nicht auf die räumliche Nähe sondern auf die Nähe zum Motiv bezog (=Ahnung vom Motiv) Es wird aber gerne entsprechend deiner Aussage ausgelegt insbesondere in unserer technikverliebten Zeit.
Beispiel: ohne eigenen Bezug zu einer Sportart wird man diese nie so gut präsentieren (fotografieren) können, wie jemand der in & für diesen Sport lebt. Höchstens mal den ein oder anderen Glückstreffer landen....gleiches fotografisches Geschick vorausgesetzt. Der mit der Ahnung weiß wann er abdrücken muss, da staunt der Ahnungslose noch was da geschieht....daher gibt/gab es immer auch Fotografen die für Sport keine >10 Bilder/Sek. brauchen. Denen reicht eins !

Ein Bild entsteht immer erst im Kopf, die Technik ist nur dazu da dies auch umzusetzen. Sprich die einfachere Technik tut es auch mal wenn die Ansprüche es erlauben. Nicht jeder braucht einen Lichtriesen, einen EX und das Blitzbuch vom Forums-Chefe für gute Bilder

und wenn ich einen Ferrari habe, dann mache ich damit selbstverständlich auch einen Umzug wenn ich dorthin fahren kann !
Für den Rest reicht dann eine Unterschrift, denn dann habe ich genug Kohle für Leute zu bezahlen, die mein Zeug von A nach B tragen bzw. fahren.

und seit wann muss man einen dicken Geldbeutel haben um hier im dforum dabei zu sein ?
mit Sicherheit sind hier auch einige dabei die mit einer (gebrauchten) 300D und einem 50mm/1.8 bessere Bilder machen/gemacht haben (eben da nahe dran) als manch einer der eine 1Ds MkIII und eine Tasche voller dicken L's durch die Gegend trägt bzw. diese im Ferrai auf dem Beifahrersitz rumrutschten während er versucht den 2 Gang einzulegen......:rolleyes:

Gruß Björn

Tango
06.01.2009, 22:34
Es gibt da einen berühmten Fotografen, der sicherlich über mangelnde Freistellungswirkung zu klagen hatte und folgenden Satz geprägt hat: "sind Deine Bilder nicht gut, warst Du nicht nah genug dran"

Diese Phrase hört und liest man immer wieder. Sicherlich ist da was wahres dran. Man sollte aber auch wissen, das zu Zeiten dieses Fotografen 35mm Standard und Zooms der heutigen Qualitätsklassen noch Zukunftsmusik waren! Der hatte also überhaubt keine andere Wahl als sich dicht ans Motiv heranzuschleichen.

SG Frank

ehemaliger Benutzer
06.01.2009, 22:34
nur das sich dieses Zitat meines Wissens nach nicht auf die räumliche Nähe sondern auf die Nähe zum Motiv bezog (=Ahnung vom Motiv) Es wird aber gerne entsprechend deiner Aussage ausgelegt insbesondere in unserer technikverliebten Zeit.

Es geht aber auch vorallem um die räumliche Nähe ;).

Bjoern U.
06.01.2009, 23:52
Es geht aber auch vorallem um die räumliche Nähe ;).

sicher ?

danielbaecker
14.09.2009, 13:01
Igrendwie geht es immer nur um Blenden...

Ein gravierender Unterschied ist doch die Auflösung, welche beim 24-70 spürbar besser ist. Auch ein justiertes, knackscharfes 24-105 ist in der Ecken nicht mehr so scharf wie ein 24-70, gerade bei Landschaften nicht ganz unerheblich, wo das Gesamtbild eine gelichmäßige Schärfe haben soll.

Ich habe mich für ein 24-105 entschieden, da IS und längere Brennweite für mich persönlich wichtige Faktoren, habe aber beide getestet und die Abbildungsleistung am 24-70 war schon etwas besser.

Übrigens: Bei Amazon habe ich über marketplace auch einen Händler gefunden. bei dem zwar das Kit inkl. 24-105 in der Artikelbezeichung stand, dann konnte man bei Ausführung aber auch ein Kit wählen inkl. 24-70 welches spürbar günstiger war als die Summe der Einzelkomponenten, aber leicht teurer als das Standartkit. Weiß aber nicht mehr genau wieviel.

bubu
16.09.2009, 08:02
Diese Phrase hört und liest man immer wieder. Sicherlich ist da was wahres dran. Man sollte aber auch wissen, das zu Zeiten dieses Fotografen 35mm Standard und Zooms der heutigen Qualitätsklassen noch Zukunftsmusik waren! Der hatte also überhaubt keine andere Wahl als sich dicht ans Motiv heranzuschleichen.

SG Frank


Die Aussage stammt von Robert Capa, einem Kriegsfotografen. Er lieferte tatsächlich aussergewöhnliche Bilder, indem er stets nah dran war. In Indochina dann ein Mal zu nah. Er fotografierte mit einer Leica M.

Alex K.
16.09.2009, 11:56
Diese Phrase hört und liest man immer wieder. Sicherlich ist da was wahres dran. Man sollte aber auch wissen, das zu Zeiten dieses Fotografen 35mm Standard und Zooms der heutigen Qualitätsklassen noch Zukunftsmusik waren! Der hatte also überhaubt keine andere Wahl als sich dicht ans Motiv heranzuschleichen.

SG Frank

Was hat denn „nah dran sein“ mit der Zoom-Qualitätsfrage zu tun? Bei den Bildern von Capa war sicherlich nicht die Frage, ob das Motiv knackscharf war oder nicht. Im Hinblick auf die Bildwirkung ist das schnuppe.
Der Aufnahmestandort ist allerdings überhaupt nicht egal, sondern Grundvoraussetzung für die Bildwirkung. Das Gefühl, „im Geschehen“ zu stecken, schafft man eben nur mit einem WW und nicht dadurch, dass man über Zoom den Bildausschnitt festlegt.
alex