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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : 300 f/2.8 für Amateure?



LaBa
03.01.2010, 21:17
Hallo zusammen,

durch diverse Internet-Beiträge angefixt, stelle ich mir gerade o.g. Frage. Wie in meiner Signatur zu sehen bin ich im Telebereich mit dem 100-400 IS unterwegs. Die Flexibilität bei der Qualität sind durchaus OK (m.M.n.). Allerdings habe ich den Fehler gemacht und mir im WWW diverse Beiträge zu den verschiedenen f/ 2.8 300ern angesehen (Canon & Sigma) und nun mache ich mir so meine Gedanken, ob mir das 100-400 noch genügt. Die Qualitätsunterschiede scheinen ja nun deutlich zu sein und selbst mit 1.4er TK kann das 300er wohl noch besser ablichten (hat jemand zufällig einen Vergleich aus der Praxis dazu?)
Geld werde ich wohl nie mit Fotos verdienen, müsste die paar Tausend Euro also anders beschaffen.(natürlich legal:p).

Bin ich jetzt völlig durchgedreht :eek::confused:

knubbel_7
03.01.2010, 21:30
@ LaBa . . . muss soo lachen, irgendwie kommt mir das bekannt vor. Auch ich hatte mal das EF 100-400 . . . war dann von der Qualität des EF 300/4 geflasht und hatte das Zoom abgestoßen. Mittlerweile bin ich beim EF 300/2,8 und das ist gut so.

Beispiele findest Du unter den nachstehenden Links, die Exifs sind immer unter den Fotos. Das Geile am Objektiv . . . absolut topp mit dem 1,4er- und immer noch sehr gut mit dem 2fach-Konverter.

Allerdings trauere ich doch ab und zu der Flexibilität des Zooms nach.

VieGrü . . . Thomas

http://www.fotocommunity.de/pc/pc/pcat/162515
http://www.fotocommunity.de/pc/pc/pcat/391318
http://www.fotocommunity.de/pc/pc/pcat/521503

wolfi
03.01.2010, 21:42
...na dann zoom doch mal mit dem 300er auf 200mm :D

Bobbala
03.01.2010, 21:53
ich bin zwar jetzt kein Amateur, aber auch ich hatte das 100-400 zu Gunsten des 300 2,8 abgestoßen.

Nach einem Jahr weiß ich, das ich mir das 100-400 wieder holen werde.

Es gibt Situationen, da ist das 300er einfach immer zu lang und das 70-200 zu kurz.

PitWi
04.01.2010, 09:59
Ich hatte das 100-400 bisher noch nicht, hab es mir aber schon oft als Urlaubslinse überlegt. Aber zus. zum 300/2,8 und nicht anstatt.

Eins ist aber sicher: Das 100-400 hast du mit Sicherheit öfter dabei als das 300er u.z. wegen Größe und Gewicht. (Siehe http://homepage.univie.ac.at/~pw/temp/CanonSuperteles.jpg )

Ob dir 1 Blende Gewinn, etwas bessere Bildqualität und max. 600 mm Brennweite aber weniger Flexibilität das viele Geld wert ist, musst du selbst entscheiden.

GerdW
04.01.2010, 10:07
Du musst wissen was Du fotografieren möchtest.
Meine Erkenntnis ist folgende:


Mit dem schweren 300/2.8 (und länger) bist Du als Fotograf an EINER Stelle und wartest auf Motive. Ein Stativ, mindestens ein Einbein, ist zwingend erforderlich.
Mit den kleineren und leichteren Zooms oder einem 300/4 kannst Du herumlaufen und Dir die Motive suchen.
Die Qualität des 300/2.8, auch mit Konvertern, ist umwerfend und wenn man es einmal hatte ist man angefixt.
lg
Gerd

Michael Kuhrs
04.01.2010, 10:39
Geld werde ich wohl nie mit Fotos verdienen, müsste die paar Tausend Euro also anders beschaffen.(natürlich legal:p).


In dieser Konstellation würde ich sagen, lass es, besonders wegen dem zweiten Teil des Satzes.

hs
04.01.2010, 11:54
und wenn man es einmal hatte ist man angefixt

Einer der Gründe warum ich die Linse noch nicht ausprobiert habe. Tue mich so schwer mit wieder verkaufen. :o

PeterD
04.01.2010, 12:01
Bin ich jetzt völlig durchgedreht :eek::confused:
Jep, bist du. Willkommen im Club. :cool:

Ich kann das bisher geschriebene in jeder Hinsicht bestätigen. Es gibt eigentlich nur zwei Wege - behalte das 100-400 und erfreue dich am Leben ... oder hol dir das 300/2.8 und mach dich auf etwas gefasst ... :cool:

PeterD
04.01.2010, 12:02
Einer der Gründe warum ich die Linse noch nicht ausprobiert habe. Tue mich so schwer mit wieder verkaufen. :o
Man tut sich nicht schwer ... man verkauft sie einfach nicht mehr ... ;)

Dr.Kralle
04.01.2010, 12:08
Mit dem schweren 300/2.8 (und länger) bist Du als Fotograf an EINER Stelle und wartest auf Motive. Ein Stativ, mindestens ein Einbein, ist zwingend erforderlich.
Sorry, Gerd, aber das halte ich für Schwachsinn.

Das 300 2.8 ist so leicht, dass es sich problemlos mehrere Stunden lang ohne Einbein oder 3Bein verwenden lässt. Ich habe damit auch ganze Fußballspiele oder Eishockeymatches ohne Einbein überstanden und danach hat mir nicht wirklich irgendwas wehgetan.

Mit einem 300 f4 bist du gleich "flexibel" oder "unflexibel" - auf Grund der fixen Brennweite! Allerdings rumlaufen kann man mit beiden super.

Einzige Problematik am 2.8er: Das Ding ist für manche Anwendungen zu sperrig. Teilweise ist der Platz nach hinten nicht da bzw. man kann die Linse nicht heben ohne irgendwem eine über die Rübe zu ziehen - da ist man mit dem 300 4 etwas besser dran.

GerdW
04.01.2010, 12:33
Sorry, Gerd, aber das halte ich für Schwachsinn.

Das 300 2.8 ist so leicht, dass es sich problemlos mehrere Stunden lang ohne Einbein oder 3Bein verwenden lässt. Ich habe damit auch ganze Fußballspiele oder Eishockeymatches ohne Einbein überstanden und danach hat mir nicht wirklich irgendwas wehgetan.

Mit einem 300 f4 bist du gleich "flexibel" oder "unflexibel" - auf Grund der fixen Brennweite! Allerdings rumlaufen kann man mit beiden super.

Einzige Problematik am 2.8er: Das Ding ist für manche Anwendungen zu sperrig. Teilweise ist der Platz nach hinten nicht da bzw. man kann die Linse nicht heben ohne irgendwem eine über die Rübe zu ziehen - da ist man mit dem 300 4 etwas besser dran.

Vielleicht bist Du ja so unglaublich stark, dass Du ein 2,5 KG Objektiv stundenlang mit einer schweren Kamera bedienen kannst.
Herzlichen Glückwunsch!

Meine Meinung aber als "Schwachsinn" abzutun fasse ich als persönliche Beleidigung auf. Nimm das bitte zurück und entschuldige Dich!

Gruß,
Gerd

Chris_LSZO
04.01.2010, 12:42
Bin ich jetzt völlig durchgedreht :eek::confused:
Hehehe, ich erkenne mich wieder. Bei mir ist es aber schlimmer, das 400 2.8 hat mich masslos begeistert. Insofern hast Du noch Glueck...


Chris, fleissig am Preise vergleichen.. ;)

Dr.Kralle
04.01.2010, 12:48
Mensch bist du schnell beleidigt... Gut, dann tut mir das halt leid - Sorry ;)

GerdW
04.01.2010, 12:55
Mensch bist du schnell beleidigt... Gut, dann tut mir das halt leid - Sorry ;)

Danke, angenommen! :)

Bobbala
04.01.2010, 13:13
Sorry Gerd ... ich bin eine Frau und habe das 300 2.8 auf Turnieren den ganzen Tag dabei.
Bin damit sehr wohl flexibel.
Nutze kein Stativ, alles frei aus der Hand.
Manche Prüfungen laufen über Stunden
Ein Turniertag hat gerne 12 Stunden und meine 2. Kamera hab ich auch noch mit dem 70-200 2,8 bestückt dabei.

Ach ja und ich bin nicht Superwoman ;)

PS: ich habe 2 1er und die sind auch nicht gerade leicht ;)

ähM_Key
04.01.2010, 13:52
Einzige Problematik am 2.8er: [..] man kann die Linse nicht heben ohne irgendwem eine über die Rübe zu ziehen

Ja, das hat mich bisher auch vom Kauf abgehalten :D


Der TO hat sich noch garnicht über das Einsatzgebiet geäußert..

RainerS
04.01.2010, 13:54
Du musst wissen was Du fotografieren möchtest.
Meine Erkenntnis ist folgende:


Mit dem schweren 300/2.8 (und länger) bist Du als Fotograf an EINER Stelle und wartest auf Motive. Ein Stativ, mindestens ein Einbein, ist zwingend erforderlich.
Mit den kleineren und leichteren Zooms oder einem 300/4 kannst Du herumlaufen und Dir die Motive suchen.
Naja, z. B. für stundenlange Wanderungen ist das 2,8/300 vielleicht nicht die richtige Optik. Beim Sport in einem Stadion oder einer Halle lässt sich aber mit dem 300er auch ohne Einbein problemlos arbeiten. Ich hab als Erstes den Stativring abgenommen, weil mich die Dinger (wenn ich sie nicht nutze) nerven.

knet
04.01.2010, 13:54
Das 300 2.8 ist so leicht, dass es sich problemlos mehrere Stunden lang ohne Einbein oder 3Bein verwenden lässt. Ich habe damit auch ganze Fußballspiele oder Eishockeymatches ohne Einbein überstanden und danach hat mir nicht wirklich irgendwas wehgetan.



Sorry Gerd ... ich bin eine Frau und habe das 300 2.8 auf Turnieren den ganzen Tag dabei.


Regelmaessiges "Training" mit dem 300er macht's moeglich :D Und spart den Gang ins Fitness ;)

Allerdings gibt es noch Steigerungspotential: Dalibor hat schon mal das Sigma 300-800 nur mit dem PISTOCK (oder sogar freihand ???) im Einsatz.

Uebrigens, ich bin auch ein "Freihandfanatiker". Das schwerste, was ich bis jetzt halten musste war jedoch nur das 500/4.0 IS. Mit oder ohne Konverter. Zugegeben, wenn's geht mit "natuerlicher Unterstuetzung": Stein, Fels, Mauer, Ast, usw.
Mit dem 400/2.8 oder 600/4.0 wuerde ich es mir vielleicht doch noch anders ueberlegen.

Bobbala
04.01.2010, 14:36
Einzige Problematik am 2.8er: Das Ding ist für manche Anwendungen zu sperrig. Teilweise ist der Platz nach hinten nicht da bzw. man kann die Linse nicht heben ohne irgendwem eine über die Rübe zu ziehen

Geht auch seitlich ...

:D Meine Freundin hat die Erfahrung leider schon machen müssen :D

Geli ist noch ganz, Freundschaft besteht immer noch ... ;)

loki
04.01.2010, 15:20
Du musst wissen was Du fotografieren möchtest.
Meine Erkenntnis ist folgende:


Mit dem schweren 300/2.8 (und länger) bist Du als Fotograf an EINER Stelle und wartest auf Motive. Ein Stativ, mindestens ein Einbein, ist zwingend erforderlich.

Das habe ich zu Beginn auch so gesehen und mir gleich ein Monopod bestellt. Mittlerweile bleibt dieses aber regelmäßig daheim weil es meist einfach zu lange dauert es auf die richtige höhe angepasst ist und der Moment dann schon vorbei ist den ich festhalten wollte. Meiner Meinung nach ist das 300 / 2.8 sehr gut Freihandtauglich, die passende Belichtungszeit natürlich vorausgesetzt ;)



Ob dir 1 Blende Gewinn, etwas bessere Bildqualität und max. 600 mm Brennweite aber weniger Flexibilität das viele Geld wert ist, musst du selbst entscheiden.

Er gewinnt ja nicht nur eine Blende. Bei 300 hat das 100-400 sicher keine 3,5 mehr oder? Aber das die Lichtstärke zu lasten der Flexibilität geht ist fast immer der Fall. Aber da muss halt jeder selber wissen was er braucht

US
04.01.2010, 17:30
...na dann zoom doch mal mit dem 300er auf 200mm :D

Kein Thema!

5er Pano machen und entsprechenden Ausschnitt finden :-)

G, Uwe

catweazl
04.01.2010, 18:06
Das einzige Problem beim 300 2.8 ist, daß man es nach der ersten Nutzung nicht mehr hergeben will. Mit allem anderen lernt man zu leben.

Wer mal einen ganzen Tag das 400 2.8 durch die Gegend geschleppt hat, der lacht nur noch über das Gewicht des 300er. Also: alles eine Frage der Sichtweise.

Außerdem: wer sagt denn, daß im Leben immer alles leicht sein muß.

volvitur
04.01.2010, 18:20
Das einzige Problem beim 300 2.8 ist, daß man es nach der ersten Nutzung nicht mehr hergeben will. Mit allem anderen lernt man zu leben.

Wer mal einen ganzen Tag das 400 2.8 durch die Gegend geschleppt hat, der lacht nur noch über das Gewicht des 300er. Also: alles eine Frage der Sichtweise.

Außerdem: wer sagt denn, daß im Leben immer alles leicht sein muß.


Da kann ich mich vorbehaltlos anschließen. Ganz meine Meinung.

Einziger Unterschied ist, das ich das 600/4 rumschleppe. Aber das macht ja gewichtsmäßig keinen Unterschied :D

Nach so einem Tag empfindet man das 300/2,8 wie so eine Art "Immerdrauf".

Aber das ist natürlich bei jedem anders, je nach dem was man so rumschleppt.

Und nur so nebenbei: Das 600er ist mit dem Pistock von Noveflex sehr gut freihand zu gebrauchen. ( siehe auch Dalibor )
( mache kein Bodybuilding und bin auch nur 70 kg schwer/leicht ;) )

Volvitur

MLX
04.01.2010, 19:06
Da kann ich auch nur zustimmen. Such dir doch mal nen Profihändler und leihs dir nen Tag oder mehr aus. Dann kannst du selbst entscheiden was dir die 2,5 Kg und die super Qualität wert sind. Ich ziehe das Einbein vor, allerdings wenns mobil sein muss geht es auch problemlos ohne. Bedenke: Mancher Kollege hat bei Radrennen das 2.8er aufm Motorrad dabei :)

http://www.luxmartin.de/mediac/400_0/media/Canon_jlx_$20055_page.jpg

Nur auf Reisen entwöhne ich mich mit dem 70-300 DO, da ich es vorziehe je nach Region eher unauffällige Taschen für die Kamera zu nutzen, was mit dem 2.8er nicht so leicht möglich ist ;)

Gruß, Martin

Bluesky
04.01.2010, 19:24
Ich habe den Entscheidungsprozess schon hinter mir und gebe mein 2.8/300 (NON-IS) auch nicht mehr her:D.

Hab' da eine Frage, die von der des TO etwas abweicht:

Wie transportiert Ihr Euer 300er im Flugzeug? Mein Handgepäck-Kontingent habe ich mit einem LowePro Nature Trekker schon völlig ausgereizt, bleibt nur noch der normale Koffer. Wenn ich das Glas gut einwickle und dick verpacke, übersteht es dann den rauen Umgang der "Kofferwerfer" an den Flughafenbändern?

Oder gibt es eine bessere Idee?

VG

Dirk

Peter Lion
04.01.2010, 20:01
Ein Stativ, mindestens ein Einbein, ist zwingend erforderlich.



- nein, ist es nicht :eek: falls du eines mit Stabi kaufst

PeterD
04.01.2010, 20:05
Hab' da eine Frage, die von der des TO etwas abweicht:

Wie transportiert Ihr Euer 300er im Flugzeug?
Gleich neben dem 500er ... wieso? :D

LaBa
04.01.2010, 20:57
Der TO hat sich noch garnicht über das Einsatzgebiet geäußert..
Stimmt, das könnte helfen:o
Oft Zoo oder Wildpark, aber so generell eher Natur - auch bei normalen Spaziergängen im Park oder Wald o.ä.. Daher weiß ich durchaus die Flexibilität und das "Leichtgewicht" des 100-400 zu Schätzen. Zudem nutze ich es auch zwischendurch mal mit der Nahlinse 500D als "Makroersatz". Allerdings mit zweifelhaftem Erfolg:o
Meist hab ich kein (!) Stativ dabei. Nur wenn ich genau weiß, dass ich keine "Kampfwanderung" mache und dass mir meine Familie nicht im Nacken hängt (nicht falsch verstehen:D), nehme ich mir die Zeit für´s Stativ.

loki
04.01.2010, 20:58
Je nachdem wie die Lichtverhältnisse sind brauch man halt weder Stativ noch IS ist halt ne Sache der Verschlusszeit und der ruhigen Hand des Fotografen.
Ich hab das non IS und wenn das licht mal etwas schlechter ist nehme ich halt das Einbein dazu.

Zu der Sache mit dem Flug würde ich raten das 300 / 2.8 vielleicht nicht unbedingt mit in den Koffer zu packen.
Beim letzten Flug hatte ich es mit im Fotorucksack zusammen mit 2 Bodies, 3 weiteren Objektiven, 580 EX II und meinem Noteboook inklusive diversem kleinkram.
Dafuer habe ich dann halt die Ladegeräte und sämtliche Ersatzakkus bis auf den in der jeweiligen Kamera in den Koffer gepackt. Das Einbein natürlich auch weils sonst Probleme beim Security Check gibt.
So war mein Koffer 1 kg über dem Limit wofür ich aber keinen Aufpreis zahlen musste.
Naja mein Handgepäck wog allerdings gute 19 kg. Das wurde bei mir allerdings noch nie mitgewogen

Bluesky
04.01.2010, 22:00
Hmmm, ja, ein gutes Gefühl hätte ich auch nicht, so ein gutes Stück im Koffer... immerhin ein stabiler Hartschalenkoffer...

Ich werd's mal versuchen, ob ich's noch in den Fotorucksack kriege. Sonnenblende ab bringt ja schon mal was (die kann ja in den Koffer).

Danke fürs Mutmachen.

Dirk



Je nachdem wie die Lichtverhältnisse sind brauch man halt weder Stativ noch IS ist halt ne Sache der Verschlusszeit und der ruhigen Hand des Fotografen.
Ich hab das non IS und wenn das licht mal etwas schlechter ist nehme ich halt das Einbein dazu.

Zu der Sache mit dem Flug würde ich raten das 300 / 2.8 vielleicht nicht unbedingt mit in den Koffer zu packen.
Beim letzten Flug hatte ich es mit im Fotorucksack zusammen mit 2 Bodies, 3 weiteren Objektiven, 580 EX II und meinem Noteboook inklusive diversem kleinkram.
Dafuer habe ich dann halt die Ladegeräte und sämtliche Ersatzakkus bis auf den in der jeweiligen Kamera in den Koffer gepackt. Das Einbein natürlich auch weils sonst Probleme beim Security Check gibt.
So war mein Koffer 1 kg über dem Limit wofür ich aber keinen Aufpreis zahlen musste.
Naja mein Handgepäck wog allerdings gute 19 kg. Das wurde bei mir allerdings noch nie mitgewogen

Dr.Kralle
05.01.2010, 00:08
Warum das Ding nicht einfach mit Kamera um die Schulter hängen? Einen Fotoapperat darf man ja mitführen... Von der Größe ist da soweit ich weiß nichts geschrieben.
Hab's noch nie probiert aber schon öfters gelesen, dass das geht.

Bobbala
05.01.2010, 00:17
kauf dir den Think Tank International oder Security ( geh nach den Abmessungen, nimm den etwas kleineren, dann geht der als Handgepäck durch, weiß jetzt nicht genau, welcher meiner ist ..)

Da passt mein ganzes Equipment rein

und Lappy geht noch extra ;) das hast du ja dann in der Hand

Keltik67
05.01.2010, 00:39
Du musst wissen was Du fotografieren möchtest.
Meine Erkenntnis ist folgende:


Mit dem schweren 300/2.8 (und länger) bist Du als Fotograf an EINER Stelle und wartest auf Motive. Ein Stativ, mindestens ein Einbein, ist zwingend erforderlich.
Mit den kleineren und leichteren Zooms oder einem 300/4 kannst Du herumlaufen und Dir die Motive suchen.
Die Qualität des 300/2.8, auch mit Konvertern, ist umwerfend und wenn man es einmal hatte ist man angefixt. Gerd
Die Erfahrung mit dem 2,8/300: Ohne gehe ich kaum mal aus dem Haus, es ist das 2. Immerdrauf, durch den 1,4er Konverter jederzeit schnell erweiterbar und auch ohne Einbein sehr oft beim Sport im stundenlangen Einsatz. Dank 2,8er Offenblende und Hammerschärfe hatte ich seit langem kein Bedürfnis mehr ein 100-400 zu holen.

zuendler
05.01.2010, 12:54
Du musst wissen was Du fotografieren möchtest.
Meine Erkenntnis ist folgende:


Mit dem schweren 300/2.8 (und länger) bist Du als Fotograf an EINER Stelle und wartest auf Motive. Ein Stativ, mindestens ein Einbein, ist zwingend erforderlich.

lg
Gerd

du meinst damit sicherlich das 400 2,8.
das 300 2,8 halte ich mit einer hand nur an der kamera wenns sein muss. und ich bin bestimmt kein schwarzenegger.
ein einbein ist nicht erforderlich, ich gebe das ding bei den workshops gern den frauen, die sagen zwar auch, dass es viel schwerer als ihr 75-300 5,6 ist, aber die kommen damit zurecht.

Otwin
07.01.2010, 13:16
Mit dem schweren 300/2.8 (und länger) bist Du als Fotograf an EINER Stelle und wartest auf Motive. Ein Stativ, mindestens ein Einbein, ist zwingend erforderlich.


Für das Canon 2,8/300 L IS + nonIS ist diese Aussage sicherlich nicht zutreffend. Ich bin seit Jahren sowohl mit dem IS als auch vorher mit dem nonIS unterwegs, die Optik ist mein ständiger Begleiter. Das 3-Bein verwende ich regelmäßig nur dann, wenn ich mich längere Zeit an einer Stelle aufhalte. Dann ist das Stativ natürlich angenehmer, als das Objektiv ständig am Hals zu haben. Gleiches gilt für das Einbein.




Mit den kleineren und leichteren Zooms oder einem 300/4 kannst Du herumlaufen und Dir die Motive suchen.

Wie vorstehend erwähnt, ist dies auch mit dem 2,8/300 L IS oder nonIS überhaupt kein Problem.




Die Qualität des 300/2.8, auch mit Konvertern, ist umwerfend und wenn man es einmal hatte ist man angefixt.

Ohne wenn und aber: JA.

Drive85
28.01.2010, 15:35
Nur ein kleiner Tip von einem geschädigten :

Zieh Dir einen Aktuellen Kontoauszug, stell Dir dann den dortigen Betrag minus € 10.000,00 vor !:eek:
Wenn Du mit dem Ergebnis leben kannst, hol dir dann das 300/2,8 L IS UND das 500/ 4 L IS.:D
Ich möchte BEIDE auf meinen Touren nicht mehr wegdenken.:)
Und ja : Beide sind w/o Tripod ( Monopod ) tauglich !

BTW ein 100-400 passt IMMER noch in irgendeine Hosen- oder Jackentasche.

Schönen Gruß vom Schwarzen Kontinent, Ulf

Matthias_W.
28.01.2010, 17:45
Hallo,

zum 300 2.8 IS bzgl. Gewicht, denke ich, dass kommt darauf an, welche Verschlusszeiten man hat und ob man Stativ verwendet oder nicht. Ich verwende es zur Naturfotografie, gehe damit durch Wald und Flur. Ein Stativ finde ich nicht zwingend erforderlich.

Zum Transport habe ich mir den Lowepro Vertrex 300 gekauft, da geht auch ein 500er rein. Vll. reicht für das 300er der Vertrex 200.

Warum ich mir das 300er gekauft habe? Weil es flexibler ist wegen Gewicht, sehr scharf ist, man braucht kein Stativ und gut konvertertauglich ist.

Es kommt darauf an, was der TO damit fotografieren will.
Auf seine Frage, ob das 300er 2.8 was für Amateure ist,
Gegenfrage, was verstehst Du unter Amateur?

Auf Helgoland hatte eine Fotografien mal durchgeschaut, und festgestellt, super scharf und schwer. Naja, das 600er wollte ich ihr nicht in die Hand drücken, da kann man max. 5 Min freihand bedienen.

Zum Transport im Flieger: Mal über Pelicase nachgedacht?

viele Grüße
Matthias

Eckhard Schreiber
28.01.2010, 22:48
Ich besitze das 100-400er sowie das 300er.
Das 100-400er nehme ich mit in den Wanderurlaub.
Bei längeren Touren ist mir der Rucksack mit 300er+Kamera +
17-55 einfach zu schwer.

Das 300er mit 2-fach-Konverter nutze ich beim Ansitz oder
bei 2-3 Std-Wanderungen durch die heimische Natur.
(Einsatz Tierfotografie).
Im Tierpark komme ich meist ohne Konverter klar.

Bei Nutzung mit 2-fach-Konverter ziehe ich den Einsatz
mit Stativ vor. Die Bildqualität ist mit Stativ wesentl. besser.
Ohne Stativ verwackle ich trotz IS bei 600mm und Crop-1,6 bei Zeiten um 1/100.

Ohne Konverter ist ein Stativeinsatz nicht notwendig.


Eckhard

zuendler
30.01.2010, 11:26
Ohne Stativ verwackle ich trotz IS bei 600mm und Crop-1,6 bei Zeiten um 1/100.


das kann ich gut nachvollziehen, ich habe bei mir 1/80 bei 300mm als kritische zeit festgelegt. der IS vom 300 2,8 ist nicht soooo gut.

Know_Nothing
30.01.2010, 11:43
Man ist mit dem 300mm 2.8 IS so lange zufrieden bis man ein 200mm 2 IS in der Hand hatte... Gut wenn man 300mm benötigt ist das 300mm besser.

Freihand ist mit dem 300mm ohne probleme möglich. 6 Stunden Schwimmveranstaltung war kein Problem. 8 Stunden Tierpark ebenfalls nicht.

http://www.mhirtreiter.at (Die Tierfotos sind alle mit dem 300mm 2.8 IS gemacht. Bis auf eines glaub ich...)