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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Brennweite bei Makroobjektiv für EOS 400D



macnus
13.11.2010, 22:47
Hallo zusammen,

ich habe zwar gerade schon gesucht, so ganz schlüssig bin ich aber immer noch nicht, deswegen frage ich noch mal nach.

Ich möchte mir, zusätzlich zu meinem KIT-Objektiv, endlich ein zweites Objektiv zulegen. Prinzipiell finde ich das Tamron SP AF 90mm F2,8 ganz interessant, allerdings sprengt das wohl mein Budget ein wenig (Studentin). Alternative wäre das Canon EF 50mm f/1.8, aber das ist, glaube ich, nicht ganz die Brennweite, die ich suche. Oder doch?

Ich hätte, wie gesagt, gerne eine Makroobjektiv, das möglichst vielseitig einsetzbar ist und eine schöne Tiefenunschärfe hat. Insekten & Co mag ich nicht fotografieren, d.h. auf eine bestimmte Distanz kommt es mir nicht an. Ich würde aber schon gerne mal scharfe Fotos von Sträuchern, Beeren, etc. machen - das gelingt mit dem KIT leider nicht, klar, weil ich kaum stillhalte, wenn ich mich auf die Zehenspitzen stelle und nach oben recke ;) Das ist auch der Grund, weswegen ich am 50mm zweifle.

Ich habe gerade ein Tamron 55-200/4,0-5,6 Di II LD Macro über's Wochenende ausgeliehen, was ich ganz interessant fand, weil es sich bzgl. der Brennweite perfekt an das KIT (18-55) anschließt. Überzeugt hat es mich bisher aber nicht so richtig, nicht zuletzt weil es unheimlich viel Licht braucht, um scharf zu stellen. Die Brennweite hingegen überzeugt, auch die höchsten Äste an Bäumen kriege ich so locker auf's Bild ;)

Tja, lange Rede, kurzer Sinn - ich habe keine Ahnung, womit mir wohl am besten gedient ist und wäre für Tipps und Hinweise dankbar :)

Gruß, macnus

hjreggel
13.11.2010, 23:26
Au weia, das liest sich alles recht wirr.

Ein "echtes" Makroobjektiv bildet in der Regel bis zum Maßstab 1:1, bei den "kürzeren" zur Hälfte ab. das heißt in Deinem Fall grob 22.5x15mm oder mindestens 45x30mm bildfüllend.

Ein normales Objektiv mit Macro-Zusatz hat eine etwas geringere Nahgrenze, und damit einen etwas besseren Abbildungsmaßstab. Das alles entnimmt man den Technischen Daten.

Wenn Du nur Dinge aus "größerer" Entfernung größer abbilden möchtest, brauchst Du "nur" ein Teleobjektiv. Über 300mm wird das aber auch schnell unbezahlbar.

Gegen das Zehenspitzenproblem hilft ein Stativ, solange man fest auf dem Boden steht auch ein Bildstabilisator (IS).

Lichtstärke kostet Geld, und eine richtig schöne Unschärfe (schönes Bokeh) findet man auch eher bei den teureren Objektiven, am ehesten bei Festbrennweiten.

Nun musst Du für Dich aussortieren, ob Du Makro, Tele, Lichtstärke, schönes Bokeh, IS oder nur ein Stativ brauchst.

macnus
14.11.2010, 00:52
Also, ein Stativ hab ich schon mal ;)

Wenn ich jetzt mal von Makro oder Tele absehe, gilt das mit der Unschärfe generell für Festbrennweiten? Das wäre im Moment, unabhängig von einer bestimmten BW, sowieso meine erste Wahl. Lichtstärke steht für mich auch auf jeden Fall hinter der BW an.

hjreggel
14.11.2010, 01:39
Ich fürchte, da wird alles aus dem Budget laufen.

Welche Brennweite schwebt Dir denn vor? Ein gebrauchtes Canon 100mm/2.0 wäre wohl die einzige Option im Bereich des machbaren. Im Telebereich gibt es "bezahlbar" überhaupt nur das Canon 200mm/2.8L. Die echten Bokeh-Künstler heißen zum Beispiel 85/1.2 und 135/2.0.