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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Anfänger fragt: 70-200 L od. neues 70-300 L?



thomasko
02.12.2010, 13:29
Hallo Zusammen!
Bin gerade ganz neu hier und mit einer 50D und einem 24-105mm L für den "Alltag" in die digitale Canon-Welt eingetreten. Jetzt meine 3 ersten Anfängerfragen: Welchen UV-Filter würdet Ihr mir für die Objektive empfehlen? und 2. hat jemand vergleichende Erfahrungen mit den o.g. Objektiven bzw. gibt es das neue 70-300 L denn schon? Und schließlich: "lohnt" sich die größere Brennweite in der Praxis für Natur- bzw. Vogelphotographie?
Für freundlich-geduldige Antworten bedanke ich mich schon im voraus
Thomas

hjreggel
02.12.2010, 14:28
1. Keinen
2.a) Es gibt fünf 70-200L, welches?
2.b) Das 70-300L ist erst seit einigen Tagen im Handel
3. Ja

Sönke
02.12.2010, 14:38
für vögel solltest du eher über ein 100-400 l nachdenken. und selbst das dürfte am unteren brennweitenlimit sein. es sei denn, du fixierst die vögel, die du fotografieren willst. :D

ehemaliger Benutzer
02.12.2010, 15:01
Zum UV-Filter: Aus technisch-optischen Gründen benötigst Du keinen UV-Filter. Wenn so ein Filter bei jemandem zum Einsatz kommt, dann in der Regel als SCHUTZFILTER, was wiederum eine ganz persönliche sicherheitsphilosophische Frage ist.
Zu dem Thema findest Du tonnenweise Diskussionen in sämtlichen Foren, übrigens regelmäßig ohne Ergebnis.
Wenn Du mal viel Zeit hast, kannst Du es ja nachlesen.

Vermutlich gibt es jetzt noch kaum Erfahrungen, wie Du sie suchst. Für Wildlife sind die 70-200mm m. E. zu kurz. Selbst 300mm sind da noch weder Fisch noch Fleisch. Das 100-400mm bietet sich quasi als einziges Zoom von Canon dafür an. Mit den 400mm lässt sich schon was machen, aber erwarte nicht zu viel. Bei so kleinen Motiven und dem nötigen Sicherheitsabstand sind 400mm nicht mehr viel.

Für die allgemeine Telefotografie ohne Schwerpunkt habe ich mich für das 4,0 70-200 L IS USM entschieden. Ich kann nichts negatives darüber berichten. Die Vorteile ergeben sich aus den technischen Daten und der bekanntermaßen hervorragenden Abbildungsqualität ab Offenblende. Wenn man gegenüber dessen Neukaufpreis noch was sparen möchte, dann empfiehlt sich der Blick auf Gebrauchtangebote, und auf die Nicht-IS-Version.

US
02.12.2010, 22:12
Hallo Thomas,

seit dem ich fotografiere, benutze ich UV-Filter in erster Linie als Schutz und für die problemlose Reinigung der Frontlinse. Und wenn dann später einmal das Objektiv zum Verkauf oder Inzahlunggabe ansteht, ist es schon von großem Vorteil, wenn die Frontlinse aussieht wie neu. Das kann den Anschaffungspreis des Filters locker wieder reinholen (UV-Filter aber nie mitverkaufen!!!) Ich benutze oft eine Fototasche, in die ich 2 Bodies mit der Linse nach unten positioniere - würde ich ohne Filter nicht tun.
Unter'm Strich: mich hat die Benutzung von Filtern schon mehrmals vor Schlimmerem bewahrt. Und solange man hochwertiges Material benutzt, braucht man sich auch keinen Kopf über Qualitätsverlust zu machen. Das ist alles Gerede.
Schau mal hier - das sind die Besten:

http://www.schneiderkreuznach.com/fotofilter/schutzfilter.htm

Für das 24-105 würde ich die 'Slim' MRC - Version empfehlen, sollte mal eine Vollformatkamera in Frage kommen.

300mm Telebrennweite ist schön, wenn man sie hat. Aber für Tierfotografie reicht sie nur im Zoo :-) (1,4 Konverter ggf. dazu).

Mit Deiner vorhandenen Kombi bekommst Du das meiste in den Griff. Ich spreche da aus Erfahrung. Meine Empfehlung für eine sinnvolle Ergänzung:
EF 2.8/200L (optisch oberste Liga, preiswert, lichtstark (Konzerte, Street), genug Abstand zum 24-105)

LG, Uwe

GrenzGaenger
03.12.2010, 02:14
Und schließlich: "lohnt" sich die größere Brennweite in der Praxis für Natur- bzw. Vogelphotographie?

Moin Thomas,

für die Naturfotographie wenn es denn richtung Landschaften geht, würd ich dann eher etwas am kurzem Ende empfehlen, wie bspw. ein 12-24mm :)

Aber für Vögeli... kann die Linse im allgemeinen nicht lang genug sein...

Schöne Grüsse
Wolf

thomasko
04.12.2010, 16:20
Hallo zusammen!

Vielen Dank für Eure Hilfe!:) Werde jetzt erst mal weiter in mich und dann die Materie gehen. Der Gedanke mit einem UWW für die Landschaftsfotografie gefällt mir gut. Habe heute - allerdings nur im Saturnmarkt - das 10-22mm ausprobiert. Das fand ich enorm! Besteht es auch in der freien "Natur"-Praxis?

Wer hat Erfahrungen, wer kann zu- oder abraten oder eine "bessere" Alternative nennen?

Viele Grüße
Thomas

FotoKnobi
04.12.2010, 18:16
Hallo zusammen!

Vielen Dank für Eure Hilfe!:) Werde jetzt erst mal weiter in mich und dann die Materie gehen. Der Gedanke mit einem UWW für die Landschaftsfotografie gefällt mir gut. Habe heute - allerdings nur im Saturnmarkt - das 10-22mm ausprobiert. Das fand ich enorm! Besteht es auch in der freien "Natur"-Praxis?

Wer hat Erfahrungen, wer kann zu- oder abraten oder eine "bessere" Alternative nennen?

Viele Grüße
Thomas


der Blickwinkel bleibt derselbe wie im Saturnmarkt:rolleyes:

oder was soll bestehen bleiben? wenn man paar reiseberichte von fotografen aus afrika liest, werden 10mm zu kurz sein für landschaft in afrika, aber für Europa denke ich ist es sehr geeignet

lg

GrenzGaenger
04.12.2010, 20:02
Hallo zusammen!

Vielen Dank für Eure Hilfe!:) Werde jetzt erst mal weiter in mich und dann die Materie gehen. Der Gedanke mit einem UWW für die Landschaftsfotografie gefällt mir gut. Habe heute - allerdings nur im Saturnmarkt - das 10-22mm ausprobiert. Das fand ich enorm! Besteht es auch in der freien "Natur"-Praxis?

Wer hat Erfahrungen, wer kann zu- oder abraten oder eine "bessere" Alternative nennen?

Viele Grüße
Thomas

Moin Thomas,

In dieser Geschichte, für Crop, kann ich Dir nicht wirklich helfen. Ich Empfehle Dir die SuFu zu nutzen und wenn diese nicht weiterhilft hier einen Thread under einen Aussagekräftigen Titel zu eröffnen, dann wirst Du sehen dass sehr schnell aussagekräftige Antworten eintreffen...

Schöne Grüsse
Wolf