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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Robustheit vom Bajonette -> schwerere Objektive



Pfanne
12.08.2011, 07:15
Hallo,

ich habe jetzt schon einige Leute gesehen, die ihr 70-200/2.8 (II) nie direkt an der Cam angeschraubet herumbaumeln haben, sondern dies immer in der Hand halten und es auch nur mit der Hand transporieren. Sprich, schwenks von Cam-Objektivgespann in der Hand sollen a) auf's Material gehen und b) soll die Schwingmechanik des IS unter herumbaumelnden Objektiven leiden.

Was ist da dran?

catweazl
12.08.2011, 07:41
zu a) bei ner 3-stelligen könnt ich mir das noch vorstellen; bei einer 1er sollten Objekte, wie das von Dir genannte kein Problem darstellen. Allerdings dürfte der Hebel bei den ganz großen, weißen Riesen ein anderer sein. Aber da dürften ja auch die wenigsten Menschen in der Lage sein, ohne eine Hand an der Linse zu haben, die Kamera halbwegs ruhig auf's Motiv auszurichten

zu b) nachdem der IS ja nur bei gedrücktem Auslöser ( und - ich glaube - ca. 1-2 Sekunden danach) aktiv ist, kann man die Frage sicherlich vernachlässigen.

hs
12.08.2011, 08:37
Habe mir darüber noch nie einen Kopp gemacht. :o

Bei kleinen Objektiven sicher vernächlässigbar, längere Objektive fasse ich grundsätzlich am Schwerpunkt der Kombi an (dann hängt halt die Cam am Objektiv und nicht umgekehrt). ;)

Maik Fietko
12.08.2011, 10:25
http://www.pbase.com/dadas115/image/31795237

Das is eine 300D und ein 2,8/400.

Artefakt
12.08.2011, 13:18
http://www.pbase.com/dadas115/image/31795237

Das is eine 300D und ein 2,8/400.

Wer fotografiert denn mit einem 2,8/400L seine Füße??? In der gezeigten Position ist die Krafteinwirkung auf das Bajonett am geringsten. Halte Dir mal die Kamera vors Auge (aber nur die Kamera halten!), wenn das weiße Ding dranmontiert ist - dann hängt es nämlich nicht mehr lange dran!

Gruß, Dietmar

www.abcdesign.at

ZoneV
12.08.2011, 13:23
Muß wohl auch eendlich ein Bildchen machen - das Thema kommt ja alle paar Wochen:
An meiner 5D hatte ich die umgebauten FD 300/2.8L, 400/2.8L und 500/4.5L ab und an hängen (noch über lockeren Gurt gesichert). Also 5,5 kg ohne Probleme - und mit der Kamera nutze ich auch meine 1.2er Optiken und bringe die manuell bei Offenblende gut fokussiert - was gegen Bajonettverzug spricht.

Das FD 300/2.8L mit 2,3 kg kann ich auch am Kamerabody allein waagerecht halten - und da wirken dann wirklich große Kräfte. Und: Das hält auch ne alte EOS 500n aus - mit Kunstoffbajonett!

Artefakt
12.08.2011, 16:31
Man muss ja Schäden nicht provozieren, zumal man dann erst hinterher drauf kommt, dass was nicht mehr stimmt mit der Parallelität von Chip-Bajonett-Objektiv-Ebene ...

Der Ratschlag weiter oben, die Kombination Kamera/Objektiv da zu halten, wo der Schwerpunkt ist, ist ausgesprochen gut und praxisorientiert. Das mache ich sogar, wenn ich ein Gartengerät (Spaten, Harke & Co) trage :-)

Gruß, Dietmar

www.abcdesign.at (http://www.abcdesign.at)

Feldbahnmuseum
12.08.2011, 20:09
Wenn man sich jetzt mal vorstellt, man adaptiert so ein schweres weisses Tele an eine Spiegellose ! Mit einer Hand hälst du die Kamera, und mit der anderen Hand stellst du hinten am Touchscreen-Monitor scharf !

PeterD
12.08.2011, 23:47
Ohne Worte.

Maik Fietko
13.08.2011, 00:49
Da kann man mal sehen wie mies so eine 1er verarbeitet is, bei der 300D von mir is da nix rausgerissen :D

MAXAUSFFM
13.08.2011, 03:01
Das Kamerabajonett hat doch gehalten :D

Im Ernst: hierbei dürfte es sich wohl um einen Sturzschaden handeln, nicht wahr ;)

Dirk Wagner
13.08.2011, 09:36
Da kann man mal sehen wie mies so eine 1er verarbeitet is, bei der 300D von mir is da nix rausgerissen :D

Genau.

Mir ist mal die Kamera vom Regal gefallen.
Das Bajonett am 24-70 ist sauber aus der Verschraubung gerissen worden.
An der Kamera gab's keinen Schaden...

Ciao

Dirk

JoeS
13.08.2011, 15:01
Ohne Worte.

Ach..., das ist ne 1er-Kopie aus China gewesen...

Da gib't gar nix zu interpretieren, solange wir nicht wissen, wie es dazu gekommen ist. Der ist garantiert irgendwo hängen geblieben, angestossen, runtergefallen, usw...., oder hat das Ding als Wagenheber benutzt. Vom normalem Gebrauch kann sowas gar nicht passieren. Meine Frau rennt auch immer wieder mit ihrer Hausfrauen-Kamera 450D und dem 2.8/70-200 herum, und ist trotz wiederholender Ermahnungen meinerseits wirklich nicht die Vorsichtigste. Da das Zeugs versichert ist, bleibe ich relativ locker, aber jedenfalls: selbst die 450D lebt noch...

Grüssle
Pino

ehemaliger Benutzer
14.08.2011, 17:38
Hi,

ich hänge mich mal hier hinten dran:

Ich möchte ein BigmOS in der Regel freihändig an einer (noch anzuschaffenden - 58xxxx-Nummern gerne anbieten) 1DMKIII verwenden. Die abnehmbare Stativschelle soll bei anspruchsvolleren Touren aus Transportgründen daheimbleiben. Für Aufnahmen mit längeren Verschlusszeiten bzw. niedrigerer Iso soll die Kamera-/Objektiv-Kombi dann per Kirk-/RRS-Winkel aufs Ein-/Dreibein.

Frage: Das Kamerabajonett ist bei den 1ern ja im Gegensatz zu den kleineren Modellen mit dem Spiegelkasten verbunden. Hält das Bajonett dann das Objektiv (2kg schwer und 30cm lang bei 500mm) waagerecht problemlos oder muss ich mit einem Bruch des Bajonettes bzw. mit einem Verziehen des Spiegelkastens rechnen? Dass der Schwerpunkt umsturz-gefährdend wirkt ist mal Nebensache.

Vielen Dank im voraus!

Grüße

PeterD
14.08.2011, 18:21
Die abnehmbare Stativschelle soll bei anspruchsvolleren Touren aus Transportgründen daheimbleiben. Für Aufnahmen mit längeren Verschlusszeiten bzw. niedrigerer Iso soll die Kamera-/Objektiv-Kombi dann per Kirk-/RRS-Winkel aufs Ein-/Dreibein.

Wie, Body am Stativ anschnallen und vorne drauf ein 500er baumeln lassen? Vergiss das, das schwingt ganz grausam ...

ehemaliger Benutzer
14.08.2011, 18:29
Wie, Body am Stativ anschnallen und vorne drauf ein 500er baumeln lassen? Vergiss das, das schwingt ganz grausam ...

Hi Peter,

danke für Deine Antwort.

Vielleicht sollte ich präzisieren: Es geht um die Nachführung bei der Tierphotographie, d.h. Novoflex-MagicBall mit starker Friktion, rechte Hand am Griff, linke am Objektiv (Nachzoomen) und moderate Verschlusszeiten (um Bewegungsunschärfe zu vermeiden). Schwingungen dürften da nicht das Thema sein. Das es nicht optimal ist, ist klar. Eben ein Kompromiss.

Mir geht es hauptsächlich um den Sicherheitsaspekt: also mechanische Beanspruchung von Bajonett und mit ihm verbundenem Spiegelkasten. Möchte da halt Langzeitfolgen vermeiden.

Gruß Alex

hs
14.08.2011, 18:32
Vergiss das, das schwingt ganz grausam ...

Pssst ...

... sonst können wir doch gar nicht auf die "1DMKIII liefert kein scharfe Bilder" Folgethreads antworten. :p:D

ehemaliger Benutzer
14.08.2011, 19:07
Pssst ...

... sonst können wir doch gar nicht auf die "1DMKIII liefert kein scharfe Bilder" Folgethreads antworten. :p:D

Äh, vielleicht bekomme ich ja was in den falschen Hals, aber besonders freundlich finde ich diese indirekte Unterstellung, ein blutiger Anfänger zu sein, nicht.

Zur Info: Ich habe auch schon in den 90ern ein paar "Filmchen" mit dem FD 150-600/5,6 L "knipsen" dürfen. Ganz so unbedarft und unerfahren, wie Du mich hinzustellen versuchst, bin ich also nicht.

Und wenn ich die Kombi 1DMKIII+BigmOS für die Tierphotographie freihand einzusetzen gedenke, dann dürfte ich garantiert meine Gründe dafür haben. Aber warum ich aus Gründen von Gewicht und Kompaktheit Kompromisse eingehen muss, darf Dir ja egal sein.

Auf eine einfache Frage kann man wie Peter eine einfache (und hilfreich gedachte) Antwort geben oder wie Du großspurig versuchen, durch den eigenen Post eine gewisse Überlegenheit zu demonstrieren. Welche Art von Beteiligung einem netten Umgangston im Forum dienlich ist, darf jeder für sich selbst entscheiden.

hs
14.08.2011, 19:18
Äh, vielleicht bekomme ich ja was in den falschen Hals, ...

Du kriegst was in den falschen Hals ...

... zumindestens dann, wenn Du genau weisst wie Du das BigmOS an der 1DM3 ohne Stativschelle betreiben willst. Ich stelle mir lichtschwache 500mm am 1.3 Crop nicht ganz einfach vor.

ehemaliger Benutzer
14.08.2011, 19:30
Du kriegst was in den falschen Hals ...

... zumindestens dann, wenn Du genau weisst wie Du das BigmOS an der 1DM3 ohne Stativschelle betreiben willst. Ich stelle mir lichtschwache 500mm am 1.3 Crop nicht ganz einfach vor.

Es ist halt ein Kompromiss: Entweder die Lichtverhältnisse ermöglichen die entsprechenden Verschlusszeiten-/Blenden-/Iso-Kombinationen (z.B. F8,0 + 1/125s + 400 ISO) oder halt nicht. Allemal besser als gänzlich auf Photos verzichten zu müssen, weil das lichtstarke und schwere und große Tele halt erst gar nicht mitgenommen werden kann. Und manchmal kann auch ein technisch schlechteres Photo inhaltlich noch so "gut" sein, dass man darauf nicht verzichten will.

PS: Mit dem alten Bigma ohne OS und der analogen EOS 3 mit Fuji Velvia kamen ja auch ordentliche Aufnahmen mit Novoflex BasicBall/MagicBall zustande. Der OS soll hier halt nochmal zusätzliche Einsatz-Möglichkeiten bieten.

Aber ich will nicht streiten ...

hs
14.08.2011, 19:59
Aber ich will nicht streiten ...

Will doch keiner. ;)

Ich finde das 100-400L *freihand* am Crop 1.6 grenzwertig. Zwar durchaus händelbar, aber genauso leicht hat man verrissen. Am FF sind die 400mm (plus IS) absolut im grünen Bereich.

500mm@6.3 an Crop 1.3 spielt für mich in der selben Liga, weswegen ich der Kombi *freihand* auch kritisch gegenüberstehe. Vielleicht ist der OS bei Sigma aber auch besser (auf dem Papier 3 vs. 2 Blenden).

PeterD
14.08.2011, 20:30
Jetzt isses endgültig OT ...


Vielleicht sollte ich präzisieren: Es geht um die Nachführung bei der Tierphotographie, d.h. Novoflex-MagicBall mit starker Friktion, rechte Hand am Griff, linke am Objektiv (Nachzoomen) und moderate Verschlusszeiten (um Bewegungsunschärfe zu vermeiden).
Auch das noch!?! Der Magicball ist ein nettes Ding, hab ich auch - für ein Bodennahes Stativ, der hält auch ein 600er. Aber der MB ist nur eine Nivelliereinheit und kann einen Kopf nicht wirklich ersetzen, schon gar nicht, wenn du den am Body anschraubst statt an der Stativschelle in der Nähe des Schwerpunkts. Das sind Bastellösungen ohne Zukunft.

ehemaliger Benutzer
14.08.2011, 20:37
Hi,

wenn die Dias mal alle eingescannt wurden und die Qualität gut ist, dann schaffe ich es vielleicht mal ein paar Aufnahmen z.B. von den Färöer einzustellen, die zeigen, dass man durchaus bei gewissem Ausschuss zu guten Aufnahmen kommen kann. Und drei Wochen hätte ich da garantiert nicht mein FD 300/2,8 L (welches z.B. für die Papageientaucher von der Brennweite und trotz MF ausreichend gewesen wäre) im Rucksack mitgeschleppt.

ehemaliger Benutzer
14.08.2011, 23:31
Auch das noch!?! Der Magicball ist ein nettes Ding, hab ich auch - für ein Bodennahes Stativ, der hält auch ein 600er. Aber der MB ist nur eine Nivelliereinheit und kann einen Kopf nicht wirklich ersetzen, schon gar nicht, wenn du den am Body anschraubst statt an der Stativschelle in der Nähe des Schwerpunkts. Das sind Bastellösungen ohne Zukunft.

Also der BasicBall ist ein bodennahes Makro-Stativ und der MagicBall wiederum hält in der Tat selbst große Gewichte. Und ich montiere das Objektiv (Bigma) auch bisher immer an der Stativschelle.

Und ja, auf dem Boden liegend ist diese Kombi auch dank der nur 50mm untenrum sehr praktisch in Seevogelkolonien. Denn bei 3-4m Motivabstand und 400-500mm ist selbst bei F6,7 die DOF schon sehr knapp. Und die große spiegelnde Frontlinse wirkt manchmal sehr anziehend auf die Piepmätze, so dass eine niedrige Anfangsbrennweite und eine niedrige Naheinstellgrenze von Vorteil sind.

Und beim BigmOS ist auch mehr Freihand möglich (siehe z.B. Testbericht in der Naturfoto) und die Stativschelle ist eben manchmal störend. Von daher war es nur eine Überlegung und eine zusätzliche Möglichkeit, da ein L-Winkel sowieso an die Kamera kommt.

Aber wir sind jetzt OT. Schließlich muss ich ja den besten Kompromiss für die entsprechenden Reiseziele, die Art zu reisen und die bevorzugten Motive finden.

Aber Danke trotzdem.

Maik Fietko
15.08.2011, 02:28
Also ich finde das sehr merkwürdig. Du transportierst eine 1D und das 50-500 durch die Gegend, das sind schon ~3kg. Willst die Stativschelle aber zuhause lassen ? Was wiegt die ? 200g ? Verstehe ich nicht.
Das die Schelle bei bodennahen Aufnahmen stört kann ich ja noch nachvollziehen, da kann man die doch nach oben drehen und zB einen Bohnensack benutzen.

hs
15.08.2011, 07:24
Also ich finde das sehr merkwürdig.

Man muss nicht alles verstehen. ;)

ehemaliger Benutzer
15.08.2011, 15:40
Also ich finde das sehr merkwürdig. Du transportierst eine 1D und das 50-500 durch die Gegend, das sind schon ~3kg. Willst die Stativschelle aber zuhause lassen ? Was wiegt die ? 200g ? Verstehe ich nicht.
Das die Schelle bei bodennahen Aufnahmen stört kann ich ja noch nachvollziehen, da kann man die doch nach oben drehen und zB einen Bohnensack benutzen.

Wie ich schon anmerkte: Sie stört nicht nur bei Freihand-Aufnahmen, sie schränkt auch die Transportmöglichkeiten/Taschenwahl ein (denn ein Objektiv, dass man immer erst aus dem Rucksack holen muss, wird definitiv weniger eingesetzt). Und die TS-31 ist ein wenig fummelig zu befestigen.

Von daher die Überlegung, das provisorisch mit dem L-Winkel zu lösen. Dass eventuell Schwingungen vorkommen und der Schwerpunkt ungünstig und kippanfällig verlagert wird, kann zumindest durch die Handhabung (vergleichsweise kurze Verschlusszeiten und linke Hand am Zoomring) ausgeschlossen werden. Es ging lediglich um die auf Bajonett/Spiegelkasten einwirkenden Kräfte.

Zur Info: Wenn Du eine Trekkingtour z.B. in Island durch das Hochland machst, dann gibt es dort Etappen, bei denen Du für zwei Tage Wasser mitführen musst, das sind mit Sicherheitsreserve mindestens 10L. Anschließend dann zur Krönung noch die 4-Tagestour zum Latrabjarg, einer der größten Seevogelkolonien der Welt im äüßersten Zipfel der Westfjorde. Angesichts der sonstigen Ausrüstung und Verpflegung versteht man dann vielleicht, warum man nicht nur vom Gewicht sondern vor allem beim Packmass Abstriche machen muss. Und dann kommt man eben auf für Euch so abstruse Ideen. Nochmal: Es ist eine Überlegung/Möglichkeit von vielen, also hängt Euch nicht dran auf.

Wer natürlich seine lichtstarke Tele-FB mit entsprechender Stativ-/Kopf-Kombination mit dem Auto zum Motiv kutschieren kann, der wird das schwer nachvollziehen können. Das Gewicht der 1DMKIII+50-500 ist eben das maximal "Ertragbare" und gerade noch so wert.

Aber wie wärs jetzt mit OT-Ende?

Gruß

PeterD
15.08.2011, 17:05
Zur Info: Wenn Du eine Trekkingtour z.B. in Island durch das Hochland machst, dann gibt es dort Etappen, bei denen Du für zwei Tage Wasser mitführen musst, das sind mit Sicherheitsreserve mindestens 10L.
...
Das Gewicht der 1DMKIII+50-500 ist eben das maximal "Ertragbare" und gerade noch so wert.

Du schleppst eine 1er und ein 500er auf so eine Trekkingtour mit und nennst uns abstrus???

ehemaliger Benutzer
15.08.2011, 17:40
Du schleppst eine 1er und ein 500er auf so eine Trekkingtour mit und nennst uns abstrus???

Du musst schon aufmerksam lesen: Ich meinte, dass für Euch die Idee, das mit dem L-Winkel provisorisch lösen zu wollen, als (mich betreffend) abstruse Idee rüberkommt. Ich habe niemanden mit keinem Wort abstrus genannt.

Und das 50-500 wiegt "nur" 1900g. Die nur 50mm untenrum sind mir die 500g Mehrgewicht zum 100-400 wert. Wenn Du mir eine leichtere Lösung mit ordentlich Brennweite, sehr gutem AF und Speed und guter Bildqualität empfehlen kannst, dann gerne. Aus den Erfahrungen, die einige Bekannte (mit ähnlichen Reisegewohnheiten und Motiven) beim Vergleich/Wechsel 1DMKIII zu 7D bzw. 1DMKIII zu 5DMKII gemacht haben, kommt bei Canon für mich nur die 1DMKIII in Betracht. Die MKIV ist mir für den Kompromiss beim Weitwinkel durch APS-H schlicht zu teuer.

Hätte ich gewusst, dass eine einfach zu beantwortende Frage soviel OT nach sich zieht, dann hätte ich es gelassen. Alles weitere bitte per PN.

Grüße

PeterD
15.08.2011, 18:16
Wenn Du mir eine leichtere Lösung mit ordentlich Brennweite, sehr gutem AF und Speed und guter Bildqualität empfehlen kannst, dann gerne.
Woher soll ich wissen, für welche Motivwelt du 10l Wasser und ein 500er zu schleppen gedenkst? :rolleyes:

ehemaliger Benutzer
15.08.2011, 18:54
Woher soll ich wissen, für welche Motivwelt du 10l Wasser und ein 500er zu schleppen gedenkst? :rolleyes:

Abgesehen davon, dass ich bereits ziemlich am Anfang u.a. auf nördliche Reiseziele bzw. Seevogelkolonien verwiesen habe:

Vielleicht ein bisschen Vorstellungskraft?

Es gibt Naturphotographen, die machen einen reinen Photourlaub mit der bestgeeigneten Ausrüstung. Dabei fahren sie mit dem Auto zur besten Location (eventuell noch eine einfache Tageswanderung) und zur besten Jahres-/Tageszeit. Bis halt die Idee perfekt umgesetzt wurde.

Dann gibt es Wanderreisende, die gerne 2 Wochen oder länger am Stück eine Streckenwanderung in zuweilen abgelegene Gebiete unternehmen, bei denen Übernachtungen mit Zelt/Isomatte/Schlafsack/Kocher die Regel sind und auch mal eine Woche keinen Proviant nachkaufen können. Diese sind häufig auch mit den Aufnahmen z.B. einer G12 zufrieden.

Und dann gibt es noch wandernde Naturphotographen, die einerseits auf Tour halt nicht auf eine DSLR mit den entsprechenden Brennweiten verzichten wollen und andererseits halt bei der perfekten Umsetzung dafür Abstriche machen. Man kann eben nicht immer zur besten Tageszeit am richtigen Ort sein, man hat nur ein instabileres aber leichteres Stativ dabei, man nutzt Dunkelzooms und wenn es gerade schlechteste Wetterbedingungen hat, dann kann man eben nicht einfach ein paar Stunden warten oder am nächsten Tag nochmal kommen. Trotz allem kommen genügend gute Aufnahmen zustande und die Naturbeobachtung und das Leben in der Natur kommen auch nicht zu kurz.

Mich persönlich würde das Rudelphotographieren auf Texel oder bei ähnlichen Locations halt nicht besonders reizen.

Im Übrigen wiegt eine ordentliche Ausrüstung auf Solotouren im hohen Norden auch ohne 10L und Verpflegung für eine Woche schon gute 15kg ohne Photoequipment. Und ich kann Dir auch gerne per PN andere südlichere Reiseziele nennen, bei denen man Trekking und Naturphotographie verbinden kann und die gleichen Kompromisse eingehen muss.

Jetzt bin ich aber wirklich raus, denn wir drehen uns im Kreis.

Gruß

PeterD
15.08.2011, 21:22
Wir sind ohnehin schon lange OT ... :rolleyes:


Abgesehen davon, dass ich bereits ziemlich am Anfang u.a. auf nördliche Reiseziele bzw. Seevogelkolonien verwiesen habe:

Vielleicht ein bisschen Vorstellungskraft?
Ja, klar! Meiner Vorstellung nach würde ich bei Trekkingtouren gleich vorweg auf die 1er verzichten, gleich danach auf jedes Objektiv mit mehr als 1,5kg Gewicht. Jede Art von Stativ ist ohnehin nur Ballast, also eher ein Obi mit Stabi. Ad hoc fällt mir dazu ein 300/4 ein (1200g) oder ein 55-250 (390g), dazu ein stinknormalen 18-55 IS (200g), als Body eine schnöde 3stellige (600D = 570g) oder maximal eine 7D ohne BG (820g). Damit kommt man mit dem Kampfgewicht schon in erträgliche Regionen.

Nicht falsch verstehen, ich spreche niemanden seine Treking-Erfahrungen etc. ab, aber mir erscheint es widersinnig, eine 1er und ein Superzoom mitzuschleppen und dann eine Stativschelle einzusparen.

ehemaliger Benutzer
15.08.2011, 22:23
Ja, klar! Meiner Vorstellung nach würde ich bei Trekkingtouren gleich vorweg auf die 1er verzichten, gleich danach auf jedes Objektiv mit mehr als 1,5kg Gewicht. Jede Art von Stativ ist ohnehin nur Ballast, also eher ein Obi mit Stabi. Ad hoc fällt mir dazu ein 300/4 ein (1200g) oder ein 55-250 (390g), dazu ein stinknormalen 18-55 IS (200g), als Body eine schnöde 3stellige (600D = 570g) oder maximal eine 7D ohne BG (820g). Damit kommt man mit dem Kampfgewicht schon in erträgliche Regionen.


Also bei der Stativschelle ging es vor allem um das Handling. Die Erfahrung lehrt mich, dass jede unnötige Fummelei eher dazu führt, im Zweifelsfall auf eine Aufnahme zu verzichten, wenn es nicht gerade DAS Motiv ist.

Ist es allein schon mühsam, immer einen ca. 20kg-Rucksack auf- und abzusetzen, weil das Weitwinkel oder das Macro gerade in der Deckeltasche ist, so gilt das noch viel mehr, wenn man zu mehreren unterwegs ist. Da kommen bei jedem Photostopp selbst ohne Objektivwechsel je nach Gelände mal schnell 500-1000m Abstand zustande. Von daher schätze ich eine Kombi, die ich noch griffbereit incl. Wechselobjektive vor dem Körper tragen kann.

Z.B. Sigma 12-24 + Tokina 35/2,8 + Sigma 50-500 an einer 1DMKx. Mit dem OS des BigmOS käme dann nochmal Flexibilität dazu und ein Novoflex Monopod in Verbindung mit einem L-Winkel würde dann noch einmal etwas längere Belichtungszeiten ermöglichen. Die Stativschelle käme dann nur für die "echten" Tieraufnahmen dran (das Tele eignet sich auch für Landschaft) und in Verbindung mit Dreibeinstativ (Novoflex).

Bekannte von mir sind aus ebensolchen von Dir angesprochenen Gewichtsgründen von der 1DMKIII auf die 7D bzw. die 5DMKII gewechselt bzw. haben 7D und 5DMKII miteinander getauscht. Der Tenor ist einhellig: Die Bildqualität der 7D ist schlechter als bei 1er und 5er bzw. der AF und Speed der 5DMKII ist schlechter als bei 1er und 7er. Alle drei sind nicht wirklich glücklich mit ihrem Wechsel und warten wie ich auf ein Canon-Pendant zur D700. Darum wird es bei mir die 1DMKIII und dann schauen wir weiter. Gerade mit einem schweren Objektiv ermöglicht das Gewicht der 1er auch eine ruhigere Haltung (ich hatte immer BG´s an den Kameras dran).

Bei Deiner vorgeschlagenen Kombi hätte ich zu wenig Weitwinkel, zu wenig Tele, kein Macro. Und FB´s gehen auch nur im Normal-/Standardbereich, da man häufig aufgrund des Geländes bzw. dessen Topographie nur begrenzt den Kamerastandpunkt frei wählen kann (weil es aus "gesundheitlichen" (Ab)-Gründen geraten erscheint). Wenn ich mich wirklich so einschränken müsste, dass Deine vorgeschlagene Kombi sinnvoll wäre (z.B. Viertausender "Monte Rosa - Runde" oder ähnliches), dann gleich nur eine 1000D + EF-S 17-55/2,8 IS USM oder eine G12.

Es sind halt immer Kompromisse. Aber solange ich damit zu den Aufnahmen komme, die ich mir vor der Reise vorgenommen habe, bin ich zufrieden.

Gruß

PS: War trotz mancher Missverständnisse nett mit dir zu diskutieren.:)