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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Objektiv für Bewegungsaufnahmen



encia
15.01.2012, 23:40
Ich suche ein Objektiv für meine Canon 500d, welches sich für schnelle Bewegungsaufnahmen eignet, da ich 2 Hunde habe und diese gern in Bewegung fotografiere.
Das Objektiv Ef 55-250 mm besitze ich schon.

Könnt ihr ein gutes Empfehlen?

PeterD
15.01.2012, 23:58
70-200 - je nach Börse ein F4 IS USM oder ein F2.8 IS USM II.

Ein gutes Objektiv ist aber noch kein Garant für knackscharfe Bewegungsfotos. Die Geschwindigkeit vom AF spielt eine Rolle, die Kameraeinstellung, das Licht und der Mensch, der das alles bedient.

(Ich sage das, weil ich trotz gutem EQ Hundeaufnahmen regelmäßig versemmle ;-) )

encia
16.01.2012, 10:39
Ich habe die Kamera zwar schon seid 2 Jahren, aber über richtig schöne Bilder habe ich mir im Laufe der Zeit erst Gedanken gemacht.

Daher bin ich auch noch viel am ausprobieren was die perfekten Einstellungen angeht.

Hat die 500d denn einen guten AF?

Inquisitor
16.01.2012, 12:02
Ich mache die Fotos von meinem Bordercolli mit EF 85mm/1,8 und 200mm/2,8 an 40D und 5D2 ich hoffe bald auch mit dem EF 135/2,0.

Die Kamera und die Objektive waren, im Gegensatz zu mir, nie der limitierende Faktor.

Alzberger
16.01.2012, 12:32
70-200 - je nach Börse ein F4 IS USM oder ein F2.8 IS USM II.

Das war bis vor kurzem auch bei mir die 1. Wahl.
Seit wenigen Wochen habe ich das 2.8/200 L II USM;
da sehen unsere Hunde noch besser aus. :D

Grüße :)

Fischauge
16.01.2012, 17:17
In der Sektion Sportfotografie wird gerade über Hundefotografie diskutiert.

http://www.dforum.net/showthread.php?t=609284

Canon 7D und 2,8/70-200mm und Zeiten kleiner 1/1000 sec. Ein bischen Bildbearbeitung und viel Übung. Ich finde die Bilder sehr gut.

Die EXIF Daten sind übrigens in den Bildern drin.

Gruß

Fischauge

encia
19.01.2012, 19:21
Für das Ef 70-200, 2,8 wird es wohl nicht reichen, aber das f4 kriegt ich gebraucht schon eher hin.

Wäre das denn eine gute Wahl, wenn ich gerne Hunde in Bewegung fotografiere?

encia
19.01.2012, 19:30
Ich habe aber auch noch das Tamron SP 70-300 ins Auge gefasst. Das gefällt mir vom Preis besser und soll nicht weniger schlecht sein, wie das Ef 70-200 f4

Joerg G.
19.01.2012, 19:33
Ich hab jetzt selbst gerade erst ein paar "Testbilder" von meinen Hunden gemacht und muss wirklich sagen das die Verschlusszeit das A und O ist!

Lieber auf etwas BW verzichten (wenn´s ausschliesslich um Hunde geht) und dafür mehr Lichtstärke

LG
Jörg

encia
20.01.2012, 11:13
Ich hab jetzt selbst gerade erst ein paar "Testbilder" von meinen Hunden gemacht und muss wirklich sagen das die Verschlusszeit das A und O ist!

Lieber auf etwas BW verzichten (wenn´s ausschliesslich um Hunde geht) und dafür mehr Lichtstärke

LG
Jörg

Welches Objektiv hast du denn?
Ich kenne mich da leider nicht gut aus und lese nur Empfehlungen zu den Objektiven.
Daher bin ich jetzt entweder wegen dem Canon Ef 70-200 f4 oder dem Tamron 70-300 f4-5.6 am schauen.

GrenzGaenger
20.01.2012, 13:43
Moin Encia,

an deiner Stelle wird ich die Finger von den langsamen Linsen lassen, damit wirst du nicht glücklich werden. Such dir stattdessen lieber eine f2.8 Linse, wenn es zum Zoom nicht reicht, einen passenden festbrenner. Nicht zu kurz, da sonst deine Hunde immer in die Linse krabeln ;) . Also so etwas ab 200mm sollte ganz brauchbar sein. Dann kannst du auch die Aufmerksamkeit auf deine Hunde lenken und das Auge hält sich nicht an dem Müll 20m dahinter auf ;)

Schöne Grüsse
Wolf

RainerS
20.01.2012, 15:16
Ich suche ein Objektiv für meine Canon 500d, welches sich für schnelle Bewegungsaufnahmen eignet, da ich 2 Hunde habe und diese gern in Bewegung fotografiere.
Das Objektiv Ef 55-250 mm besitze ich schon.

Peter nannte bereits zu Recht das 4,0/70-200 IS, sowie das 2,8/70-200 IS II, das preislich mit ca. 2000,- wohl in der falschen Liga spielt. Eine gute Alternative wäre aber das 2,8/70-200 ohne IS, welches neu knapp über 1000 € und gebraucht um 800 € verkauft wird. Alle drei Genannten sind von ihrer mechanischen AF-Leistung schnell genug, im Gegensatz zu den Fremdanbietern wie z. B. Tamron.

Im Regelfall fällt dem AF der Kamera die Fokussierung leichter, wenn er mit Anfangsöffnung 2,8 arbeiten kann, darum meist der Hinweis auf die 2,8er. Du solltest auf jeden Fall mal Deine Fotos prüfen, in welchem Brennweitenbereich Deine bis dahin besten Bilder entstanden sind.

Zur Festbennweite 2,8/200 L, egal ob alte Version mit eingebauter Gegenlichtblende oder das 2er (Beide sind meines Wissens nach ansonsten identisch): Logischerweise ist man mit einem Zoom flexibler, aaaber - sehr häufig zoomt der Anfänger bei Aktion gen 70 mm, wenn er noch bestens mit 200 mm "draufhalten" könnte. Das kann bei einer Festbrennweite nicht passieren.
Ob das 2,8/200 für Hunde schnell genug ist, müssen andere beurteilen.

phototaxi
20.01.2012, 15:50
werfe mal das 100mm f 2 in die Runde, ergibt an deiner 500d schon 160mm kb-äquiv, d.h. auf knapp 10m hast du einen größeren Hund fast formatfüllend bei etwa 0,5m Schärfeebene, bei bedecktem Himmel erreichst du dann bei ISO 400 etwa 1/1000...
die Linse ist klein, leicht und deshalb flexibler im Handlung als ein langes Rohr, kostet gebraucht auch nur gut 300 € und viele verkaufen sie wegen umstellung auf das - außer für action - flexiblere 100 Makro.
Die Schwierigkeit bei sich schnell und nicht geradlinig bewegenden Tieren ist halt die AF-Treffsicherheit, deutliche Zeichnung im Fell hilft hier, werde beim nächsten Hund darauf achten ;-)

struuve
20.01.2012, 15:51
Hallo,
es kommt immer drauf an was man machen will, wenn du Veranstaltungen wie Agi fotografieren möchtest kannst du dir das Licht oft nicht aussuchen, dann macht 2,8 sinn, wenn du aber in der freien Natur unterwegs bist reicht 4 völlig, IS brauchst du auch nicht. Einen schnellen Fokusantrieb brauchst du aber unbedingt, von einer Festbrennweite würde ich eher abraten. Das läuft dann auf ein Canon 70-200 L4 hinaus und selbst damit ist es noch schwierig genug richtig zu treffen.

encia
20.01.2012, 16:45
Ojeh, diese ganzen Bezeichnungen bringen einen ganz durcheinander, wenn man sich damit nicht richtig auskennt.

Ich nehme die Kamera gerne auf Spaziergänge mit und fotografiere meine Hunde in Bewegung, wenn sie z.b etwas apportieren.

Wegen der Brennweite habe ich mal ein paar Bilder angeschaut. Das höchste war 208

Zum Agility gehe ich zwar auch, aber da habe ich die Kamera selten mit.

Bei dem genannten Canon und Tamron Objektiv steht aber doch, dass sie für schnelle Aufnahmen geeignet sind.

PeterD
20.01.2012, 17:39
Du hast nicht dazugeschrieben, dass du einfach nur Bilder machen möchtest. Deswegen wird deine Ausrüstung gepimpt - Tieferlegen, Alufelgen, Sportlenkrad, außenverpiegelte Innenscheinwerfer, ... das volle Programm! :-)

GrenzGaenger
20.01.2012, 18:02
Du hast nicht dazugeschrieben, dass du einfach nur Bilder machen möchtest. Deswegen wird deine Ausrüstung gepimpt - Tieferlegen, Alufelgen, Sportlenkrad, außenverpiegelte Innenscheinwerfer, ... das volle Programm! :-)

Tzzz, tzzz, wie soll man denn Wissen ob er fotografieren oder knipsen will? :D

Also, so wie es sich jetzt anhört würd ein 70-200/4 schon passen :)

Schöne Grüsse
Wolf

struuve
20.01.2012, 18:04
Bei dem genannten Canon und Tamron Objektiv steht aber doch, dass sie für schnelle Aufnahmen geeignet sind
Beim Canon 70-200 L4 kann ich dir bestätigen, dass es schnell ist, ich hab schon viele Hundefotos damit gemacht. Ich hätte dir gerne eins angehängt, geht leider nicht (Freemember). Außerdem ist es noch preiswert und leicht im Vergleich zu vielen der genannten Alternativen.
Gruß Gerhard

Joerg G.
20.01.2012, 22:18
Hallo encia,

Bezug auf Deine Frage, ich habe das Canon 2.8 70-200 IIUSM und hatte vorher das Canon 100-400, da bist Du dann je nach BW bei 4.5L oder mehr.
Es ist schon ein riesen Unterschied wenn Du mit der Verschlusszeit "rauf kommst"

LG
Jörg

Rattenfänger
21.01.2012, 02:19
Hallo,

da möchte ich doch glatt meinen Senf dazu geben ;-)

Ich habe mein 70-200L/4,0 vekauft, weil es für genau solche Situationen, wie Du es verwenden willst, meistens nicht lichtstark genug war. Meine Empfehlung: Finger weg von Blende 4,0 - damit fällt auch das Tamron raus. 300 mm Brennweite brauchst Du bei zahmen Tieren aber auch gar nicht, denn die verstecken sich ja nicht. 200mm reichen vollkommen, 100mm sind deutlich zu wenig - die Hunde sollen ja im vollen Lauf auf Dich zugerannt kommen und mit 100 mm müssen die Hunde schon ausweichen oder bremsen, wenn sie dann endlich mal "in voller Größe" im Bild sind.

Ich habe ja die 200L/2,8 Festbrennweite. Die ist deutlich leichter und kompakter als das Zoom (weil Du ja geschrieben hast, dass Du die Kamera oft beim Spazierengehen dabei haben willst - da spielen Gewicht/Größe ja eine Rolle), knachscharf noch dazu und mit Verlaub genau die richtige Brennweite für Hundefotos. Ich habe noch nie weniger gewollt/gebraucht/vermisst. An Deiner Stelle würde ich dieses Objektiv wirklich ins Auge fassen. Stell doch einfach mal Dein 55-250mm Objektiv auf 200 mm ein und versuche, wirklich nur mit dieser Brennweite zu arbeiten (als hättest Du nur 200 mm). Dann kannst Du einschätzen, ob Dir das ausreicht. Wenn ja, dann kann ich Dir diese Linse nur wärmstens empfehlen.

Ich habe mein 200er für 500 € hier im Forum gebraucht gekauft. Ist also preislich voll im Rahmen.

Liebe Grüße,
Jasmin

Rattenfänger
21.01.2012, 02:27
Hallo,

da möchte ich doch glatt meinen Senf dazu geben ;-)

@struuve: Wieso rätst Du von einer Festbrennweite so dringend ab? Ich habe mein Zoom nie vermisst - gerade bei Hundefotos.

@phototaxi: Dass man bei 100 mm Brennweite einen Hund mit 10 Meter Abstand noch fast formatfüllend ablichten kann, deckt sich nicht mit meiner Erfahrung. 10 - 15 Meter kommen bei 200 mm etwa hin, würde ich schätzen. Außerdem sind 1/1000 sec. Belichtungszeit meiner Meinung nach etwas zu lang. Über 1/1250 sec. belichte ich bei Hunden nie (außer Portraits).

Ich habe mein 70-200L/4,0 vekauft, weil es für genau solche Situationen, wie Du, Encia, es verwenden willst, meistens nicht lichtstark genug war. Meine Empfehlung: Finger weg von Blende 4,0 - damit fällt auch das Tamron raus. 300 mm Brennweite brauchst Du bei zahmen Tieren aber auch gar nicht, denn die verstecken sich ja nicht. 200mm reichen vollkommen, 100mm sind deutlich zu wenig - die Hunde sollen ja im vollen Lauf auf Dich zugerannt kommen und mit 100 mm müssen die Hunde schon ausweichen oder bremsen, wenn sie dann endlich mal "in voller Größe" im Bild sind.

Ich habe ja die 200L/2,8 Festbrennweite. Die ist deutlich leichter und kompakter als das Zoom (weil Du ja geschrieben hast, dass Du die Kamera oft beim Spazierengehen dabei haben willst - da spielen Gewicht/Größe ja eine Rolle), knachscharf noch dazu und mit Verlaub genau die richtige Brennweite für Hundefotos. Ich habe noch nie weniger gewollt/gebraucht/vermisst. An Deiner Stelle würde ich dieses Objektiv wirklich ins Auge fassen. Stell doch einfach mal Dein 55-250mm Objektiv auf 200 mm ein und versuche, wirklich nur mit dieser Brennweite zu arbeiten (als hättest Du nur 200 mm). Dann kannst Du einschätzen, ob Dir das ausreicht. Wenn ja, dann kann ich Dir diese Linse nur wärmstens empfehlen.

Ich habe mein 200er für 500 € hier im Forum gebraucht gekauft. Ist also preislich voll im Rahmen.

Liebe Grüße,
Jasmin

struuve
21.01.2012, 12:19
Hallo Jasmin,
mir ist die Flexibilität des Zooms schon wichtig, gerade am Ufer oder zwischen Felsen ist der Schritt vor oder zurück schlecht möglich ;-). Ich sehe oft angeschnittene Ohren oder Füße bei FBs. Bei der Belichtungszeit gebe ich dir recht, unter 1/1250s wirds unscharf. Weil mir meine Fotos bei wenig Licht selten gefallen und ich außerdem Augen und Nase scharf haben will bringt mir Blende 2,8 nichts, da warte ich lieber auf Sonne. Die Vorlieben sind verschieden und jeder muss das finden was am besten für ihn passt, vielleicht hilft diese Diskussion ein wenig.
Gruß Gerhard

Alzberger
21.01.2012, 13:43
ich nehme auch bei Sonne Blende 2.8

Grüße :)

Rattenfänger
21.01.2012, 15:02
Hm, bei mir wird auch bei Blende 2,8 noch der ganze Kopf scharf, nicht nur die Augen bzw. die Nase. Und ich gehöre wie Alzberger zu denjenigen, die selbst bei gutem Wetter mit Blende 2,8 arbeiten, weil ich das Bokeh einfach schöner finde und mir wichtig ist, den Hintergrund extrem unscharf zu gestalten. Das Bokeh meines 70-200/4,0 war leider absolut unterirdisch. Das ist aber wirklich Geschmackssache, da hast Du recht.

Wie gesagt: einfach mal testen. Encia hat ja schon ein Objektiv, das den kompletten Brennweitenbereich abdeckt und könnte somit einfach mal testen, ob eine 200 mm Festbrennweite ihr reichen würde. Was die angeschnittenen Gliedmaßen angeht: Man kann das auch als Stilmittel verwenden, wenn man in so einem Fall den Ausschnitt richtig wählt. Solche Situationen sehe ich als Herausforderung und oft sind ganz tolle Bilder entstanden, gerade WEIL ich einen passenden Ausschnitt finden musste.

Oder Encia könnte einfach mal ein Objektiv ausleihen und Blende 2,8 testen. Wie ich in Encias Foto-Thread schon geschrieben habe, funktioniert das mittlere AF-Feld ja nur dann besser als die restlichen, wenn das Objektiv Anfangsblende 2,8 oder besser anbietet. Somit sollte also auch der AF schneller funktionieren mit einem lichtstärkeren Objektiv. Jedenfalls, wenn ich die Bedienungsanleitung richtig verstanden habe.