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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Canon 18-135 vs 55-250



Hanniball
06.06.2012, 21:24
Hallo Gemeinde,

ich bin absolut unentschlossen und brauche euren Rat. :confused:

Ich habe eine 50D mit dem Standart Kit 18-55. Nun habe ich festgestellt, dass mir nach oben hin einfach bissle Brennweite fehlt. Für meinen Gebrauch reicht mir der WW von 18-...vollkommen aus.

Jetzt stehe ich vor der Überlegung mir entweder zur Ergänzung ein 55-250 IS II zu holen oder mein 18-55 gegen ein 18-135 einzutauschen.
Was meint ihr ?
Was wären die Argumente für 18-135 bzw. 55-250 ?

Ich weiß, es gibt da noch viele andere Kombinationen wie zum Beispiel 15-85 (aber ist mit zu teuer) oder 18-200(habe nicht viel gutes gehört) oder 17-85(sagt mir irgendwie nicht zu).....
Deshalb habe ich nun die Suche auf die zwei oben genannte Objektive fixiert.

Vielen Dank euch schon mal im Voraus

Grüße Hanniball

kratti
06.06.2012, 22:30
Hallo Hanniball,

die erste Frage, welche Du Dir stellen, und uns beantworten solltest: "Was willst Du fotografieren?" Je nach Antwort fallen dann die Empfehlungen aus.
Auch nicht zu verachten: Das Budget. Denn eigentlich gibts noch andere interessante Objektive, ich denke z.B. an ein 70-200 4.0L IS; rattenscharf, schwerer, teurer, qualitativ in einer anderen Klasse!

Grüsse

kratti

Hanniball
06.06.2012, 22:49
Ich habe mir die 50D vor ca. 3 Monaten gekauft, weil ein kleines Kind (2½ Jahre) und Digicamera, das geht gar nicht.
Somit bin ich noch ein Neuling hier auf diesem Gebiet. Aus diesem Grund möchte ich jetzt auch keine >500€ für ein Objektiv ausgeben, weil ich mich in die ganze Thematik erst heran tasten möchte.
Wie schon oben erwähnt kommt mir hauptsächlich die Kleine vor die Linse aber auch so nach und nach Landschaften und Tiere.
Ich bin auch mit der Qualität des 18-55 bisher absolut zufrieden.
Ich möchte einfach ein Objektiv von 18 bis ca 250.
Ein 24-70 hilft mir da nicht sehr weiter. Die 15mm BW bringts da auch nicht.

Grüße

Hanniball
06.06.2012, 22:56
Ich habe mir die 50D vor ca. 3 Monaten gekauft, weil ein kleines Kind (2½ Jahre) und Digicamera, das geht gar nicht.
Somit bin ich noch ein Neuling hier auf diesem Gebiet. Aus diesem Grund möchte ich jetzt auch keine >500€ für ein Objektiv ausgeben, weil ich mich in die ganze Thematik erst heran tasten möchte.
Wie schon oben erwähnt kommt mir hauptsächlich die Kleine vor die Linse aber auch so nach und nach Landschaften und Tiere.
Ich bin auch mit der Qualität des 18-55 bisher absolut zufrieden.
Ich möchte einfach ein Objektiv von 18 bis ca 250.
Ein 24-70 hilft mir da nicht sehr weiter. Die 15mm BW bringts da auch nicht.

Grüße


Ich meinte natürlich das 24-85 !!
Das 24-70 ist nicht meine Preisklasse

Artefakt
07.06.2012, 11:45
Das 55-250 IS ist (besonders für den Preis) erstaunlich gut und passt perfekt zum 18-55!

Die Universalzooms (wie das 18-200 oder mehr) sind ein Kompromiss in Sachen Schärfe - da ist man mit einer Kompakten mit einem Superzoom rein schärfemäßig bei ausreichend Licht (also niedrigen ISO) besser bedient. Das 18-135 ist die vielleicht gerade vertretbare Qualität.

Bei DSLRs ist entweder ein Standardzoom mit überschaubarem Brennweitenbereich (wie das 15-85 IS) in Ordnung, oder, wenn man mehr Brennweitenbereich abdecken möchte, die Zwei-Objektiv-Lösung noch immer die bessere Lösung.

Gruß, Dietmar

www.abcdesign.at (http://www.abcdesign.at)

Hanniball
07.06.2012, 15:46
Das ist auch das was ich vermutet habe. Habe mich jetzt schon Stundenlang hier aber auch schon in anderen Foren informiert.
Fast überall liest man, dass das 18-135 aber auch das 18-200 nur ein Kompromiss mit Abstrichen ist. Da ist man mit dem 18-55 und dem 55-250 eigentlich bestens versorgt. Kommt natürlich immer darauf an, welche Ansprüche man hat. Und für meine würde dies, vorerst, vollkommen ausreichen.
Der einzige Nachteil ist das wechslen der Objektive.

Und als weitere Ergänzung würde ich mir noch das 50mm 1.8 holen. Ich denke, das man dann eine ordentliche Ausrüstung hat.

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen dem 50mm 1:1.8 und dem 50mmf/1.8. (außer der Preis) ?

ehemaliger Benutzer
07.06.2012, 21:34
Der einzige Nachteil ist das wechslen der Objektive.


Falsch, genau das ist der Vorteil dieses Systems.

Das 55-250 wie schön erwähnt, ist für den Preis ein sehr gutes Objektiv.

Artefakt
07.06.2012, 21:50
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen dem 50mm 1:1.8 und dem 50mmf/1.8. (außer der Preis) ?

Nur die Schreibweise. Es ist das gleiche Objektiv. "f" steht für Blende. Es gab mal eine Version I (mit Metall-Bajonett), wird ganz ordentlich gehandelt als Gebrauchtobjektiv. Neu gibt es nur noch die Version II (Kunststoffbajonett, hält aber auch - war vermutlich ein wenig billiger zu produzieren, ohne den Preisvorteil an den Kunden weiterzugeben :-).

Gruß, Dietmar

www.abcdesign.at

FriedV
07.06.2012, 22:30
Ich würde auch das 24-105 f4 IS in Erwägung ziehen. Es ist am Vollformat meine ich ein ideales Std. Objektiv, wenn Du also mal zum Vollformat wechseln möchtest eine Option.
Gehäuse kommen und gehen, Objektive bleiben. Zwar teuerer, aber eine Langfristinvestition.

dirktg
09.06.2012, 21:59
Hallo Hanniball, ich bin glaube, dass in Deiner Situation das 18-135 die bessere Wahl ist. Folgende Argumente sprechen m.E: dafür:
1. Die permanente Objektivwechselei wird mit der Zeit einfach nur lästig. Ich glaube, dass Dein Kind sich nicht während des Wechsels mit 'ner "Pausetaste" stoppen lässt ;-)
2. Bei langen Brennweiten steigt die Verwackelungsgefahr erheblich an. Man sag bei analogen Kameras: Längste Belichtungszeit = 1/Brennweite. Da hilft der Stabi auch nur bedingt weiter, das machst Du einfach nicht mehr aus der Hand, da brauchst Du ein gutes (schweres) Stativ (und möglichst einen Fernauslöser). 135 mm Endbrennweite reichen für den Normalfall vollkommen. Und bei Digi-Cams mit Cropfaktor ist das mit der längsten Belichtungszeit noch ungünstiger!
3. Die Tipps einiger "Vorredner" sich statt eines 300,-€_Objektive eines für 1000,-€ zu kaufen, ist zwar der Qualität zuträglich, aber in dem Brennweitenspektrum gibt es in der "Oberklasse" einfach nichts adäquates (Die teuren EF-S-Objektive scheiden wegen mechanischer Qualität i.d. Regel aus), Wenn Du "Kohle" nicht gerade unbegrenzt rumliegen hast, ist das für das, was DU machen willst, einfach übertrieben. Lieber die Bilder im RAW-Format machen und die wirklich guten auf dem PC nachbearbeiten (geht mit RAW viel (!!) besser). Da kannst Du noch so manches rausholen.
4. Das Gewicht der Ausrüstung wird geringer. Sicher, wenn man auch noch mit allerlei "Kindzubehör" unterwegs ist, ein Argument.
5. Im Alltag wird bei Deiner Fotografie die Endbrennweite von 135 mm vermutlich ausreichen. Soo weit wird Dein "Fotoobjekt" i.d.R. nicht weg sein, dass Du es nicht entsprechend ablichen kannst.

Ich hoffe, ich konnte Dir ein paar hilfreiche Argumente liefern, Grüße dirktg (Dirk)

Hanniball
11.06.2012, 13:35
Hallo dirktg,

danke für deine ausführliche Erläuterung.

Eigentlich hatte ich eine Tendenz Richtung 55-250.
Aber nach deinen Argumenten bin ich nun wieder hin und her geriesen.
Schlimm, schlimm !!!


Grüße

dirktg
11.06.2012, 14:28
Hallo Hannibal, das tut mir jetzt fast leid, aber das Leben ist hart... ;-) Übrigens: Deine Entscheidung, keins von den 18-200-oder-mehr-Zooms zu nehmen, ist sehr vernünftig. Die taugen alle nicht viel. Die 250 mm machen wirklich nur dann Sinn, wenn Du die lange Brennweite wirklich brauchst. Gruß Dirk

Bernhard Hartl
11.06.2012, 15:58
Wenn ich Du wäre würd ich mir ein gebrauchtes EF70-200 4L besorgen

Warum?

- sehr schneller präziser AF
- schön scharf
- wunderbare Verarbeitung
- exzellente Preisstabilität am Gebrauchtmarkt (kannst es wieder zum Einkeufspreis Jahre später verkaufen)
- trotz alledem günstig
ergo in Summe äusserst Preiswert

Das 55-250 ist zwar nicht schlecht - aber gegen das 70-200 sieht es leider in jeder Beziehung "alt" aus
In der Praxis ist ein schneller und treffsicherer AF bei langen Brennweiten viiiieeeel wichtiger als bei Kurzen
probier mal ein 70-200 aus und du wirst nichts anderes mehr in die Hand nehmen...

Bernhard