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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Tele-Zoomobjektive



chiwaaa
20.12.2012, 13:44
Hey Leute,

ich weiß, das Thema, dass ich jetzt ansprechen werde ist schon überall heiß diskutiert und ich habe inzwischen glaub ich alle Beiträge hier im Forum bereits gelesen.

Jedoch ist mir immer noch nicht ganz klar ob der Mehrpreis vom

- Canon EF 70-200mm f4L USM -

im vergleich zum

- Tamron SP AF 70-300mm f/4,5-5,6 Di VC USD

gerechtfertig ist?

Die Preisliche Schmerzgrenze bei mir liegt bei cirka 600€ da ich mir auch noch einen neuen Laptop kaufen will.

Ich suche eigentl. ein gutes "Allrounder" für Wald und Wiese, Dorf und Städte ( sonst viel Tiere und Sportaufnahmen), da ich nächstes Jahr einen Monat auf Deutschlandreise bin.
Und sonst auch viel in der Natur unterwegs und ich inzwischen mit dem standard Kit 15-55mm von Canon an die Grenzen komme.

Ist die Bildqualität deutlich besser beim Canon?
Der Autofokus Zielsicherer?

Wäre nett wenn mir jemand Antworten könnte der beide Objektive bereits im Einsatz hatte.

Mir ist klar das man nicht sagen kann, DAS ist zu 100% das beste, jedoch interessiert mich eure Praktische Erfahrung

Grüßle Fabi

PS: Sobald ich Beruflich mal ein bisschen Luft habe werde ich sie auch mal im Laden ausprobieren.

ehemaliger Benutzer
20.12.2012, 13:51
ich habe beide Linsen auf einer 7D mit ihrem 1.6er crop. Ich bin mit der Canonoptik grundsätzlich besser bedient in Sachen Bildqualität. Für Porträtaufnahmen im Freien bestens geeignet. Für Tieraufnahmen fehlen vllt noch die ein oder anderen 100mm Brennweite. Da würde ich eher zum Tamron greifen. Kostet weniger. Mehr Brennweite. Schlechtere BQ.

Das sin eigentlich die Hauptmerkmale, die man beachten sollte.

Der AF ist beim Canon natürlich auch etwas zügiger. Beide arbeiten aber sehr genau und schnell. Es kommt auf das Motiv drauf an wie schnell der AF sein muss. Was Verstehst du unter Tieraufnahmen?


lg Marco

chiwaaa
20.12.2012, 14:00
Vielen dank für die schnelle antowort.
Aber könnte ich die "fehlenden" 100mm beim Canon mit nem einfachen Konverter ausgleichen ohne spürbaren Verlust der bq?

chiwaaa
20.12.2012, 14:04
Mit tieraufnahmen meine ich alles was so auf Wald und Wiese nicht zu vergessen im Zoo rumläuft. Auch wildvögel finde ich sehr interessant!

ehemaliger Benutzer
20.12.2012, 14:16
Bei diesem Canon funktioniert maximal ein 1,4 fach converter. Ab Anfangsblende 8 funktioniert der AF nicht mehr (Ich wollte es vor kurzem auch nicht glauben bis ich es versucht habe.). Das sind dann 280mm. Der Tele-Converter kostet aber auch wieder Geld. Und das nicht zu knapp. Zusätzlich musst du dann damit rechnen, die ISO-Werte höher zu schrauben, damit du mit TC und voller Brennweite noch einigermassen schnelle Verschlusszeiten hinbekommst.

Da würde ich ganz ehrlich lieber zum Tamron greifen. Speziell in der Naturfotografie können 100mm extra nicht schaden.

lg Marco

ps Ich sehe du nutzt die 600D. Diese hatte ich bis vor ein paar Tagen auch noch. Das ist schon eine sehr sehr gute Kombination und ein himmelweiter Unterschied zum einfachen Kitobjektiv. In der 100%-Ansicht eines Bildes wird das definitiv klar.

chiwaaa
20.12.2012, 14:26
Vielen dank für die tolle Hilfe! Indemfall werde ich mal das tamron ausprobieren.
N kleiner Tipp: es gibt einen Konverter einer Fernsehens für ein paar Euro wo das Signal nicht zur Kamera leitet und dadurch der af noch relativ gut funktioniert ( hab ich neulich gelesen) dann hab ich auch noch Geld für andere Dinge übrig.

ehemaliger Benutzer
20.12.2012, 14:28
Mmh. War das vielleicht ein Kenko-TC?

lg Marco

chiwaaa
20.12.2012, 14:55
Ja es war einer der Firma kento!
Kannst du eigentl. Einen Konverter fürs tamron empfehlen? ( fals ich ihn überhaupt brauche)

JoGi65
20.12.2012, 15:03
Aber könnte ich die "fehlenden" 100mm beim Canon mit nem einfachen Konverter ausgleichen ohne spürbaren Verlust der bq?

Fast. Mit dem 1,4rer Kenko MC4 DGX erreiche ich meiner Meinung nach bei End Brennweite, eine bei Ausschnitten doch sichtbare bessere BQ als mit dem Tamron.
280 5,6 statt 300 5,6. Ich hab das Tamron aber nie runtergedreht auf 280 (vom Handling eher schwer möglich) und beim Canon hab ich das IS.

Mit dem 2.0er Kenko geht auch bei meiner 650D der Autofocus bei Blende 8 noch, wenn es hell genug ist. Die Treffsicherheit hab ich aber noch nicht getestet, da das für mich keine Dauerdrauf Freihand Lösung mehr ist.

Die Canon IIIer Konverter bekomme ich erst, Aber vermutlich werden die nicht viel schlechter als die Kenkos sein. ;) Wobei den 1,4rer Kenko wird der Canon auch nicht ausstechen. Da sehe ich bis jetzt, von der Schärfe kaum bis keinen Verlust.

ehemaliger Benutzer
20.12.2012, 15:18
Das Tamron hat auch einen IS...

Somit scheint das nahezu nur noch eine Frage der BQ zu sein?


lg Marco

ehemaliger Benutzer
20.12.2012, 15:30
Achja...: Beim Tamron empfehle ich keinen TC. Bei voller Brennweite schauts dann schon echt düster aus...

lg Marco

chiwaaa
20.12.2012, 15:34
Kann mit halt in den nächsten Jahren wegen dem Studium trotz Begabtenförderung keine großen Amschaffungen mehr leisten :)
Deswegen investiere och momentan viel und möchste mein Equipment noch erweitern :)

ehemaliger Benutzer
20.12.2012, 17:04
Hey Leute,

ich weiß, das Thema, dass ich jetzt ansprechen werde ist schon überall heiß diskutiert und ich habe inzwischen glaub ich alle Beiträge hier im Forum bereits gelesen.

Jedoch ist mir immer noch nicht ganz klar ob der Mehrpreis vom

- Canon EF 70-200mm f4L USM -

im vergleich zum

- Tamron SP AF 70-300mm f/4,5-5,6 Di VC USD

gerechtfertig ist?

Die Preisliche Schmerzgrenze bei mir liegt bei cirka 600€ da ich mir auch noch einen neuen Laptop kaufen will.

Ich suche eigentl. ein gutes "Allrounder" für Wald und Wiese, Dorf und Städte ( sonst viel Tiere und Sportaufnahmen), da ich nächstes Jahr einen Monat auf Deutschlandreise bin.
Und sonst auch viel in der Natur unterwegs und ich inzwischen mit dem standard Kit 15-55mm von Canon an die Grenzen komme.

Ist die Bildqualität deutlich besser beim Canon?
Der Autofokus Zielsicherer?

Wäre nett wenn mir jemand Antworten könnte der beide Objektive bereits im Einsatz hatte.

Mir ist klar das man nicht sagen kann, DAS ist zu 100% das beste, jedoch interessiert mich eure Praktische Erfahrung

Grüßle Fabi

PS: Sobald ich Beruflich mal ein bisschen Luft habe werde ich sie auch mal im Laden ausprobieren.



Ist die Sufu wieder kaputt?:rolleyes:

chiwaaa
20.12.2012, 20:05
Hatte es doch oben schon beantwortet.....Erst lesen dann zitieren :p

andreasj
20.12.2012, 20:19
Ich kenne das Tamron nicht, aber dein Vergleich hinkt etwas. Das Canon ist lichtstärker. Das kann vor allem am langen Ende sehr entscheidend sein. Das führt typischerweise zu kürzeren Verschlusszeiten und schärferen Bildern.

Bofrost
21.12.2012, 12:44
Hallo chiwaaa,

ich hatte das Tamron im Frühjahr mit im Urlaub und habe hauptsächlich Luftaufnahmen damit gemacht. Ein für mich wichtiger Punkt ist die Innenfokussierung des Canon, da es im Cockpit recht eng ist. Ich habe mir diesen Herbst das Canon zugelegt und bin für den Preis absolut zufrieden.

Viele Grüße

ehemaliger Benutzer
21.12.2012, 17:55
Hatte es doch oben schon beantwortet.....Erst lesen dann zitieren :p


...ja klar, Begabtenförderung:rolleyes:

Matze77
22.12.2012, 20:46
Hallo!
Ich rate Dir zum Canon + Kenko Konverter. Und zwar der Kenko 1,4x MC4 DGX (ca. 130,-). Warum: bessere Bildschärfe, schnellerer AF, lichtstärker...
Hier auch noch was zum Konverter:
http://www.traumflieger.de/objektivtest/open_test/telekonverter/overview.php#kenko14dgx
Gruss

Brummel
22.12.2012, 21:57
Ich habe bei meinem diesjährigem USA-Urlaub ein leichtes Telezoom mitnehmen wollen, das schwere Tele blieb daheim.

Also habe auch ich mir Gedanken gemacht, wie ich das am besten löse.

Zur Auswahl standen besagtes Tamron 70-300 VC, ein EF70-200/4L IS und das EF70-300L IS.

Ich habe mich dann für die günstigste Lösung entschieden und das Tamron (gebraucht) gekauft.

Vorteil des Tamrons: Relativ klein und leicht. Das bieten auch die anderen beiden Canon EFs, jedoch fallen diese aufgrund der weissen Farbe sofort auf. Dazu kommt natürlich der günstige Preis um 300 Euro neu oder 200 gebraucht.

Was kann das Tamron?
Es hat einen sehr guten, wirksamen Bildstabi, welcher auch Belichtungszeiten unter 1/100 freihand ermöglicht. Diese wurden auch öfters genutzt und zwar wegen erhöhten Verschlusszeiten, da ich das Objektiv immer mindestens auf Blende 8 abgeglendet hatte.
Hier wäre das 70-200/4L deutlich im Vorteil, da es bereits ab Offenblende sehr gut zu gebrauchen ist. Das gleiche gilt für das 70-300L, leider aber nicht fürs Tamron.

Abgeblendet bietet das Tamron aber eine sehr ansprechende Schärfe, angesichts des Preises fürs Objektiv würde ich sie sogar als sensationell bezeichnen.
Nun ist es aber so, dass die Ansprüche im laufe der Jahre steigen. Wäre ich vor 10 Jahren noch mit der Leistung absolut glücklich gewesen, ist dies angesichts anderer höherwertiger Ausrüstung leider nicht mehr der Fall.

Mir fehlt am Tamron halt die Freistellmöglichkeit einer lichtstärkeren Optik (was mir auch am 70-300L fehlen würde), die Offenblendtauglichkeit (zu oft musste ISO1600+ herhalten) und der letzt Tick Schärfe.


Was bleibt ist der konkurrenzlos günstige Preis des Tamrons.
Und hier greift meine Empfehlung für dein Budget: Kauf das Tamron gebraucht und spar, bis du dir ein EF70-200/4L IS plus Telekonverter oder das EF70-300L IS leisten kannst. Die Unterschiede habe ich oben beschrieben. Wie gesagt, wäre ich vor wenigen Jahren hochzufrieden mit dem Objektiv gewesen.


Anbei ein paar Bilder, die mit dem Tamron auf der Reise entstanden sind. Zumeist nicht am PC nachbearbeitet, da unterwegs so hochgeladen.
Ich war froh, es dabei gehabt zu haben. Nächstes mal wirds wohl aber doch ein EF70-200/4L IS.

Vielleicht helfen dir meine Erfahrungen weiter.


http://farm9.staticflickr.com/8034/7947659226_47c06691cc_b.jpg (http://www.flickr.com/photos/brummel2010/7947659226/)
Coyote (http://www.flickr.com/photos/brummel2010/7947659226/) von Brummel2010 (http://www.flickr.com/people/brummel2010/) auf Flickr

http://farm9.staticflickr.com/8487/8172849993_916eaa44d8_b.jpg (http://www.flickr.com/photos/brummel2010/8172849993/)
Hörnchen (http://www.flickr.com/photos/brummel2010/8172849993/) von Brummel2010 (http://www.flickr.com/people/brummel2010/) auf Flickr

http://farm9.staticflickr.com/8177/8028272494_741808866a_z.jpg (http://www.flickr.com/photos/brummel2010/8028272494/)
IMG_9119_Canon EOS 7D_70-300mm (http://www.flickr.com/photos/brummel2010/8028272494/) von Brummel2010 (http://www.flickr.com/people/brummel2010/) auf Flickr

http://farm9.staticflickr.com/8044/8078335496_709ef20f71_b.jpg (http://www.flickr.com/photos/brummel2010/8078335496/)
Diademhäher (http://www.flickr.com/photos/brummel2010/8078335496/) von Brummel2010 (http://www.flickr.com/people/brummel2010/) auf Flickr

http://farm9.staticflickr.com/8313/8012196944_3d7124776a_b.jpg (http://www.flickr.com/photos/brummel2010/8012196944/)
Endeavour über San Francisco (http://www.flickr.com/photos/brummel2010/8012196944/) von Brummel2010 (http://www.flickr.com/people/brummel2010/) auf Flickr

ehemaliger Benutzer
28.12.2012, 09:49
Die Beispiele von Wolfram finde ich gut, sagen sie doch klar aus, was nicht wörtlich da steht, aber immer berücksichtigt werden sollte: Die Technik alleine macht keine Bilder!

Selbstverständlich bedeutet qualitative Verbesserung des Glases auch die Chance auf entspr. bessere Bilder, aber keine Garantie!

Daher kann man ruhig auch mal etwas anderes als das bekannte Spitzenprodukt kaufen, und sich halt beim Fotografieren schon, und nochmal mit der Nachbearbeitung, wirklich Mühe geben. Das verringert nicht den Spaß an der Fotografie, aber mit Sicherheit die Anstrengung und den Aufwand.
Ich halte das für einen absolut legitimen Weg, wenn Geld sehr wohl auch mal eine Rolle spielt!
Damit wird man auch nicht gleich zum Hobbyfotografen 2. Klasse.

chiwaaa
03.01.2013, 19:41
...ja klar, Begabtenförderung:rolleyes:


?
HK.de ..ist ganz easy ;)

chiwaaa
03.01.2013, 19:50
Vielen Dank für den klasse Bericht!!!!

Du hast mir damit sehr weitergeholfen!

Werde die Tage mal in einen Laden stolpern und mir nochmals beide Objektive anschauen.
Werde dann auchmal meinen Lowepro mitnhemen und schauen ob ich genügend Platz zur Verfügung habe ;)


"Reißt" der Konverter eigentl. nochmals so viel raus? ( Werd ich wohl mal goggeln dürfen ;) )

@ net-explorer!

Du hast völlig recht!
Ich nehme auch an das ich zu 100% lange mit dem Tamron spaß haben werde, vorallem um erstmal zu üben und zu lernen!
Denn man macht nicht von heute auf morgen die tollsten Bilder :P

Wenn ich da schon alleine an die ganzen Blitztechniken denke und was für Ergenisse ich schon hatte :O

chiwaaa
03.01.2013, 20:06
Ich glaub ich spare noch etwas länger, mach ein paar überstunden und Investiere in das (?!):

Canon EF 70-300mm f/4-5,6 IS USM

ist aber lt. Canon Homepage ebenfalls nicht mit einem Extender kompatibel...

chiwaaa
03.01.2013, 20:32
oder dann noch lieber das Canon EF 70-200mm 1:4,0L IS USM?

und ggf. nen Kento noch dazwischen?

Brummel
03.01.2013, 20:36
Ich glaub ich spare noch etwas länger, mach ein paar überstunden und Investiere in das (?!):

Canon EF 70-300mm f/4-5,6 IS USM

ist aber lt. Canon Homepage ebenfalls nicht mit einem Extender kompatibel...

Mir wäre es den Aufpreis zum Tamron definitiv nicht wert. Auch in der Leistung kann es nichts, was das Tamron nicht auch (besser) könnte.


Zum Thema Telekonverter: Damit an einer Canon EOS (ausgenommen die 1er und bald die 5er) der Autofokus noch funktioniert, benötigst du ein Objektiv mit Mindestlichtstärke 5.6.
Wenn du dann noch einen 1.4 Telekonverter dazwischen schraubst, erhöht sich die Mindestlichstärke des Objektiv-/Konvertersystems durch den zusätzlichen Telekonverter auf Anfangsblende 8. Damit funktioniert der Autofokus nicht mehr, das Objektiv kann nur noch manuell scharfgestellt werden.
Beim EF70-200/4L IS sieht es nun so aus, dass die Anfangslichtstärke 4 beträgt und mit angesetztem Telekonverter auf 5.6 steigt. 5.6 liegt noch im Rahmen, daher funktioniert hier auch der Autofkus noch.

Deshalb funktioniert weder am Tamron, noch am Canon 70-300mm der Autofokus mit angesetztem Telekonverter.

Es gibt da zwar noch diverse Kenko Telekonverter, die der Technik etwas vorgaukeln indem sie ihre Anwesenheit verschleiern, trotzdem funktioniert der Autofokus damit sehr unzuverlässig.

Kurzform: 70-300mm Objektiv nur ohne Telekonverter, das 70-200/4L nur mit 1.4 Telekonverter (nicht mit 2.0 TK).

TriStar
03.01.2013, 20:48
Da muss ich nur diese Seite bemühen: Klick (http://the-digital-picture.com/Reviews/ISO-12233-Sample-Crops.aspx?Lens=757&Camera=453&Sample=0&FLI=4&API=1&LensComp=738&CameraComp=453&SampleComp=0&FLIComp=4&APIComp=0). Das Tamron würde ich nicht mehr als Kompromiss bezeichnen.
Das 70-300 L IS USM sollte jedoch ausgiebig vor dem Kauf getestet werden, wegen möglicher Dezentrierung und Fehlfokus.

Brummel
03.01.2013, 20:51
Der TO spricht vom EF70-300 IS und nicht vom EF70-300mm L IS !

Wie bereits weiter oben geschrieben, muss das Tamron abgelendet werden für gute Schärfe. Das L eben nicht... aber wie gesagt... hab ich alles bereits geschrieben.




Da muss ich nur diese Seite bemühen: Klick (http://the-digital-picture.com/Reviews/ISO-12233-Sample-Crops.aspx?Lens=757&Camera=453&Sample=0&FLI=4&API=1&LensComp=738&CameraComp=453&SampleComp=0&FLIComp=4&APIComp=0). Das Tamron würde ich nicht mehr als Kompromiss bezeichnen.
Das 70-300er sollte jedoch ausgiebig vor dem Kauf getestet werden, wegen möglicher Dezentrierung und Fehlfokus.

TriStar
03.01.2013, 20:59
Ich hätte es besser kennzeichnen sollen, ich bezog mich auf deinen Post.

chiwaaa
03.01.2013, 23:32
Der TO spricht vom EF70-300 IS und nicht vom EF70-300mm L IS !

Wie bereits weiter oben geschrieben, muss das Tamron abgelendet werden für gute Schärfe. Das L eben nicht... aber wie gesagt... hab ich alles bereits geschrieben.

Sorry, mein fehler!

Ich meinte das Objektiv mit dem roten Ring, also das aus der L serie!!!

http://www.amazon.de/Canon-EF-70-300mm-Objektiv-Filtergewinde/dp/B0040Y83X8/ref=sr_1_2?s=ce-de&ie=UTF8&qid=1357248620&sr=1-2
(damit wir vom gleichen sprechen)

chiwaaa
03.01.2013, 23:38
Wobei ich gerade sehe, dass das 70-200mm 1:2.8 L USM
liegt Preislich ja ziemlich gleich ( bei cirka 1200€)
(das der ich glaub ersten Generatrion das L II liegt bei 2000€)

und die Blende ist ja eigentl. genial, da kann man ja noch getrost n Kento zwischen schrauben........und es auch bei schlechterem Licht noch gut ohne Kento verwenden.....wäre ja auch noch ne Option :P


Das 100-400mm L IS USM liegt knapp drüber mit 1350€.

chiwaaa
04.01.2013, 00:03
Da muss ich nur diese Seite bemühen: Klick (http://the-digital-picture.com/Reviews/ISO-12233-Sample-Crops.aspx?Lens=757&Camera=453&Sample=0&FLI=4&API=1&LensComp=738&CameraComp=453&SampleComp=0&FLIComp=4&APIComp=0).
kann man der HP vertrauen?

Man sieht dort halt das jedes Canon L Objektiv halt einfach schärfer ist im vergleich.

70-300 Tamron -- 100-400mm Canon
70-300 Tamron -- 70-200 f2,8 L IS USM

Brummel
04.01.2013, 01:41
kann man der HP vertrauen?

Man sieht dort halt das jedes Canon L Objektiv halt einfach schärfer ist im vergleich.

70-300 Tamron -- 100-400mm Canon
70-300 Tamron -- 70-200 f2,8 L IS USM

Ja, kann man.
Solang man anhand von Testbildchen irgendetwas beurteilen will.

Dass nachezu jedes Canon L besser als das tamron abbildet ist nicht weiter verwunderlich. Alle von dir genannten Objektive kosten immerhin das vier bis fünffache vom Tamron.

Das ist etwa so, als wolltest du die Fahrleistungen eines guten Golf Diesel mit 90 PS mit einem GTI vergleichen. Der Diesel ist absolut in Ordnung, der GTI halt vielfach schneller.

Übrigens macht ein teureres und besser abbildendes Objektiv nicht automatisch bessere Bilder (was weiter oben bereits treffend bemerkt wurde).

chiwaaa
04.01.2013, 02:02
Naja, vielen Dank aufjedenfall für die vielen Antworten!!

Werde wohl mit mir selber abklären müssen ob mir die Invenstition es Wert ist.
Denke aber subjektiv das das 70-200 f2,8 noch flexibler ist wegen der besseren Blende im vgl. zum 100-400m und mit einem Konverter auf eine gute Brennweite kommt in der es noch gut arbeitet.

Dafür sind die L-Objektive aber auch auffälliger im vgl. zum tamron ;)

TriStar
04.01.2013, 09:08
Dafür sind die L-Objektive aber auch auffälliger im vgl. zum tamron ;)

Leider ja. Warum Canon weiter auf weiße (noch weißere) Objektive besteht weis ich auch nicht.

Selbstverständlich ist es irgendwo unfair das 70-300L mit dem Tamron zu vergleichen. Übrigens spielt das Canon 70-300 non L in der selben Liga. Klar ist das L teurer, spielt dann hoffentlich, was aber nicht selbstverständlich ist bei Canon, in einer deutlich anderen Liga. Täte es ein 70-300mm Tamron nicht auch? Leider kenne ich das Objektiv (noch) nicht, aber da ich besagter Seite zumindestens soweit traue, das die Aufnahmen wenigstens mit dem Objektiv gemacht wurden, denke ich, dass es wohl kaum Sinn macht ein Objektiv zu empfehlen, dass bei Blende 5,6 kaum zu gebrauchen ist. Ein Objektiv darf abgegblendet werden, aber manchmal bzw. nicht selten im Telebereich kann ich das nicht, weil z.B. das Licht fehlt oder ähnliches. Dann funktioniert der Kompromiss 70-300er (egal ob Tamron oder Canon) einfach nicht mehr. Es sind zwar "nur" 300€, aber dann wäre man auch diese 300€ weiter weg von einem wirklich guten Objektiv. Im Moment sind das ca. 25%.

Das Canon 70-300 IS USM konnte mich schon an der 20D nicht überzeugen - und seit dem hat sich noch mehr getan.

Letztendlich hilft aber nur eines: In ein Geschäft gehen und beraten lassen. Auch mal ruhig die etwas teureren Objektive zeigen lassen, denn nur so kann man sich einen Eindruck verschaffen!

Auch das ist richtig, der Fotograf macht die Bilder, ein schlechtes Objektiv ist bei einem guten Bild zweitrangig. Sowas höre ich ständig.
Canon und all die anderen Hersteller haben sehr große Objektivprogramme, von denen aber eventuell nur 15% wirklich das liefern, was im Prospekt vollmundig versprochen wird. Der Rest ist einfach nur zur Gewinn-Maximierung. Wie sehr wünsche ich mir, das da mal aufgeräumt wird.

Matthias Hampe
04.01.2013, 12:08
kann man der HP vertrauen?

Man sieht dort halt das jedes Canon L Objektiv halt einfach schärfer ist im vergleich.

70-300 Tamron -- 100-400mm Canon
70-300 Tamron -- 70-200 f2,8 L IS USM

Ich schaue mir auch gerne die Vergleichsbildchen mit der Testchart an. Es ist allzu verlockend, die jeweiligen Linsen gegeneinander antreten zu lassen.

Falls es Dich interessiert, hier meine Meinung zum Tamron 70-300:

Ich hatte bisher die Canon L-Objektive 70-200/4 L und das 100-400 L IS und auch das Tamron 70-200/2,8 (ein sehr scharfzeichnendes Objektiv) sowohl am crop (50 D) als auch an fullframe (5 D II).

Mein Tamron 70-300 VC ist am langen Ende bei Offenblende den o.g. Linsen ebenbürtig. Ich sage das nicht, weil ich meine Kaufentscheidung schönreden will, sondern weil ich echt davon überzeugt bin. Die Linse performed wirklich hervorragend und bietet ein mehr als beachtliches Preis-/Leistungsverhältnis.

Ein Beispielfoto hatte ich in diesem thread angehängt:

http://www.dforum.net/showthread.php?t=603566&highlight=tamron+70-300

just my 2 cents

lg Matthias

ehemaliger Benutzer
04.01.2013, 12:49
Naja, vielen Dank aufjedenfall für die vielen Antworten!!

Werde wohl mit mir selber abklären müssen ob mir die Invenstition es Wert ist.
Denke aber subjektiv das das 70-200 f2,8 noch flexibler ist wegen der besseren Blende im vgl. zum 100-400m und mit einem Konverter auf eine gute Brennweite kommt in der es noch gut arbeitet.

Dafür sind die L-Objektive aber auch auffälliger im vgl. zum tamron ;)

Ja, Du wirst auf jeden Fall einen Kompromiss eingehen müssen!

Was ich nicht verstehe, ist jetzt dieses Auswahlergebnis. Das Canon f/2,8 70-200 L USM kostet ca. ab 1.120,-€, und reicht so nur bis 200mm. Es bietet keinen Stabilisator!
Es kann mit einem 2x-Konverter zwar 400mm, aber bei f/5,6!
Das Teil ist schwer und groß. Inklusive Konverter wird es schwerer als das 100-400mm, hat durchgehend "nur" f/5,6 gegenüber der Luftpumpe mit immerhin f/4,5 bei 100mm. Dieses kostet ca. ab 1.330,-€. Für 210,-€ bekommst Du aber keinen 2x-Konverter!
Um das 70-200mm auf den höheren Zoombereich des 100-400 zu heben, musst Du wieder umbauen, bzw. einen doppelten Objektivwechsel vornehmen. Und auch danach bist Du im unteren Telebereich nicht vertreten!

Wenn jemand scharf ist auf die tollste Abbildungsleistung, die er derzeit im Telezoombereich bei Canon bekommt, dann muss er in das IIer 70-200mm IS USM investieren, und noch dazu einen leistungsstarken Konverter kaufen.
Da sind wir aber in ganz ganz anderen Preisregionen!

Und auch der stolze Kollege arbeitet dann "nur" mit f/5,6 im Bereich von 140-400mm.

Mir ist aufgefallen, das der Thread bisher eher nichts 'geklärt' hat. Es finden sich immer wieder Verfechter für jedes Objektiv, und alle haben ihre guten Gründe.

Das Problem ist immer dasselbe. Am liebsten wollen die Leute das, was es nicht gibt, weil es vernünftig und/oder physikalisch nicht möglich ist.
Nur das ist der Grund für die große Objektivpalette, die es ganz ähnlich vor 30 Jahren auch schon gab, weil sich die Aufgabenstellungen und Möglichkeiten bezüglich Brennweiten, -Bereichen und Lichtstärken gar nicht so sehr geändert haben.

Wenn man 'alles' machen will, muss man einfach sehr viele Objektive im Schrank haben. Es ist ganz klar, dass das ordentlich was kostet.

Deshalb muss man beim Objektivkauf die primäre Aufgabenstellung im Blick haben, und dazu absolut kosequent bereit sein, wegen der Kosten entspr. Kompromisse einzugehen.

Diese 'Investitionen' sind für einen Hobbyfotografen niemals wirtschaftlich zu rechtfertigen. Entweder ich bin bereit "just for fun" 500,-, 1.000,-, 1.500,-, oder sogar 2.000,- Euro oder noch mehr auszugeben, und kann das auch, ohne gleich Insolvenz anmelden zu müssen, oder ich gehe einen Kompromiss im Preisrahmen ein, in dem tatsächlich Mittel zur Verfügung stehen.

Wenn Du hier einen "falschen" Kompromiss eingehst, gewinnst Du am falschen Ende, und es fehlt genau das, was wirklich wichtig ist. Kein Spaß mit dem offiziell tollen Objektiv ist dann in der Praxis garantiert. Das kann es ja wohl nicht sein!

Der Kauf der 2,8er 70-200mm wird oft genug mehr aus Prestige wegen der Lichtstärke entschieden, ohne das sich der "Gewinn" wirklich entscheidend auswirkt. Normalerweise muss ich um eine ISO-Stufe weiter hoch, um den Unterschied von f/4,0 zu f/2,8 auszugleichen. Das machen die meisten Kameras heute lange sehr gut. Natürlich ist man mit den ISO auch nur bis zur jeweiligen Grenze so flexibel, aber da sind wir auch wieder bei der Forderung des "non plus ultra" angekommen, und nicht bei einem Kompromiss, um den man nicht herum kommt!

Soll nicht heißen, es gäbe für die f/2,8 keine guten Gründe und Einsatzszenarien, aber nur weil man das auch mal brauchen könnte, ist es so viel mehr Geld wert?

Wurde hier nie erwähnt, aber ich verstehe schon warum:

Was ist denn die primäre Forderung bei dieser Objektiv-Frage: Der möglichst weit reichende Brennweitenbereich, eine möglichst hohe Lichtstärke, ein Preis nur bis ca. 600,-/700,-€?

Die Auswahl ist doch gar nicht groß, auch wenn es so scheint:
Lichtstärke: f/2,8 (f/5,6 mit Konverter) ; f/4,0 ; f/4,5-5,6
Brennweite: 70-200mm (140-400mm mit Konverter), 70-300mm, 100-400mm
Preis: von ca. 310,- bis 2.700,- EURO

Warum ich auf die unterschiedlichen Abbildungsleistungen nicht eingehe?
Das haben wir ja schon erkannt, dass sich in ungefähr gleichen Preisklassen im Prinzip vergleichbare Qualitäten finden. Was der ein oder andere für besser oder schlechter hält, in dem relativ kleinen Qualitätsspielraum, ist für eine individuelle Entscheidung mangels objektiver Nachvollziehbarkeit schlicht nicht relevant.

Jedenfalls kann man anhand dieser kleinen Matrix, und bei Leuten, bei denen Geld eine Rolle spielt, beim Preis anfangen, und ganz schnell die viell. 2-3 Objektive finden, die tatsächlich überhaupt in Frage kommen.
Sich zwischen diesen dann zu entscheiden, sollte selbst bei sehr wankelmütigen entschlusslosen Zeitgenossen kein Problem mehr sein.

Thomas Brocher
04.01.2013, 13:12
Hallo Wolfgang,

ein sehr vernünftiger Beitrag den Du hier verfasst hast.

Der ist so "vernünftig" und widerspricht der ganzen tollen Werbung der Hersteller. Passt teils gut zu mir ... ;)
Hersteller, Foren, 100%-Vergleiche ... vieles will uns vorgauckeln, dass wir DasundDas unbedingt benötigen. Angelockt durch Angebote wurde schneller was gekauft, was eigentlich für MEINEN Zweck doch eher nicht das Richtige ist. So werde ich nach 2 Monaten vom sagenhaften "MUSS-Objektiv" 2,8/70-200 L IS II wieder zum 100-400 zurück kehren. Mag sein, dass das 2,8-er besser ist, kostet aber auch ca. 700,- € (gebraucht) mehr. Und dafür fahre ich lieber schön in eine fotogene Gegend und nutze was ich lieber habe.
Denn wenn ich mir meine Fotos zu Hause an der Wand ansehe, da sind sogar welche in 50x70 aus der NEX mit dem Kit-Objektiv bei und bisher hat sich noch keiner beklagt wie schrecklich "unscharf" die Bilder sind.
Ist schon verrückt manchmal ...

Was das Tamron 70-300 VC angeht, da würde ich allerdings empfehlen ein neues Objektiv im Geschäft zu kaufen und auszuprobieren. Ich hatte eines davon ausprobiert, es war links unschärfer als rechts, schlecht zentriert, also nix war es.
Gibt ja auch ein schönes Gefühl bei einem richtigen Kauf und mit der Linse unterm Arm aus dem Geschäft zu gehen anstelle ein paar oller Klicks... http://www.dforum.net/images/icons/icon14.gif

chiwaaa
04.01.2013, 13:13
Nochmals vielen Dank, finde es echt klasse das das Forum so gut funktioniert und das ihr mich mit eurer Erfahrung und eurem Wissen so toll unterstüzt!

Werde mir jetzt definitiv das Tamron 70-300 kaufen!

Warum?

- Preis-/Leitungsverhältniss ist top

- Denkt meine Anfängeranforderungen (so denke ich) bei weitem ab

- Kann erstmal bei günstigem Preis lernen mit meiner Kamera und dem Teleobjektiv umzugehen und so meine Fähigkeiten erweitern

- Kann für mich selber feststellen was ich pro und was ich kontra an dem Objektiv finde um dann nachträglich ggf. selber zu wissen was ich genau von einem Objektiv erwarte und haben will und so neue Kaufentscheidungen treffen (wie viel Brennweite brauche ich? Lichtstärke etc.).

- Kompaktheit


Werde trotzdessen nochmal in einen FACHHANDEL gehen und mir die dort zur Verfügung stehenden "Teile" genausten zeigen und beraten lassen.


Werde dann nochmal Feedback geben fals interesse besteht.


Ich denke auch das man mit "nur" 300€ wirklich nicht viel falsch machen kann und gerade mit dem Objektiv lässt es sich auch, so denke ich, einfach arbeiten auch wenn ich mit meiner Tochter unterwegs bin.

Danke euch,

Gruß Fabi


Dann könnte ich das "überschüssige" Geld auch anderweitig investieren wenn mir das Tamron ausreicht ;) ( Hab gehört es gibt noch ganz andere tolle Objektive :D :D :D :D)

Thomas Brocher
04.01.2013, 13:27
...Ich denke auch das man mit "nur" 300€ wirklich nicht viel falsch machen kann und gerade mit dem Objektiv lässt es sich auch, so denke ich, einfach arbeiten auch wenn ich mit meiner Tochter unterwegs bin...Genau dafür ist es sicherlich wunderbar. AF schnell genug, ein Stabi schadet nicht und es ist nicht so schwer, dass es stört. Obwohl ich es selber nicht habe empfehle ich es gerne, Preis-Leistung ist einfach TOP (und sogar 5 Jahre Garantie!!!).

Brummel
04.01.2013, 13:52
Nochmals vielen Dank ....

Werde mir jetzt definitiv das Tamron 70-300 kaufen!

....


Dann könnte ich das "überschüssige" Geld auch anderweitig investieren wenn mir das Tamron ausreicht ;) ( Hab gehört es gibt noch ganz andere tolle Objektive :D :D :D :D)

Ich denke, das ist mit Abstand die beste Lösung.

Zum Tamron evtl. ein EF-S 15-85 IS oder vergleichbares Objektiv und du bist für einige Zeit hervorragend aufgestellt. Dazu irgendwann wenn du Freude daran findest eine Festbrennweite und du hast für moderates Geld ein sehr gutes Setup.

Ich war zB mit ähnlicher Ausrüstung 4 Wochen in den USA unterwegs und sehr zufrieden. EF-S 15-85 IS + Tamron 70-300 VC und EF28mm/1.8.
Das passte prima in meine Crumpler Umhängetasche und ich war für alles gerüstet. Das schwere Geraffel blieb daheim und wartete auf Sonderaufgaben. Da nehm ich es dann gern wieder mit.

chiwaaa
04.01.2013, 22:40
Hab den Lowerpro 400 ;) -> Superteil.
Werde aber mich noch nach einem kleineren exemplar umsehen.

Ne, da ich viel auf Partys unterwegs bin such ich dafür noch n gutes Kit.