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chiwaaa
14.04.2014, 21:50
Hallo =),

so, nun möchte ich mal in die Makro-Fotografie reinschnuppern, aber kann mich nicht so richtig entscheiden welches es sein soll. Canon oder Externer Hersteller?!

Mich würde Interessieren welches ihr Nutzt und warum ihr zufrieden / unzufrieden seid. Bis 600€ habe ich mir momentan als Maximum gesetzt.

Momentan habe ich die EOS 600D, werde aber auch zukünftig (auch bei Neuanschaffung!) bei einem APS c Sensor bleiben.

Freue mich auf eure Antworten!!!

patrykb
14.04.2014, 21:57
Hallo =),

so, nun möchte ich mal in die Makro-Fotografie reinschnuppern, aber kann mich nicht so richtig entscheiden welches es sein soll. Canon oder Externer Hersteller?!

Mich würde Interessieren welches ihr Nutzt und warum ihr zufrieden / unzufrieden seid. Bis 600€ habe ich mir momentan als Maximum gesetzt.

Momentan habe ich die EOS 600D, werde aber auch zukünftig (auch bei Neuanschaffung!) bei einem APS c Sensor bleiben.

Freue mich auf eure Antworten!!!

APSC oder FF: egal.
Objektiv:"Canon 100mm 2.8 L"

Dieses Objektiv ist einfach nur genial.Es hat alles!
Schärfe, toller IS, Leicht, genialer Kontrast, bezahlbar.
Dazu ist es eine tolle Portraitlinse.
Ich würde dieses Objektiv nie mehr verkaufen.
Es ist eins der besten Objektive, die es zu kaufen gibt.

Sag niemals nie,falls du doch auf FF wechseln solltest.Warte nur ab:-)

Patryk.

mobilefotos
14.04.2014, 22:07
APSC oder FF: egal.
Objektiv:"Canon 100mm 2.8 L"

Dieses Objektiv ist einfach nur genial.Es hat alles!
Schärfe, toller IS, Leicht, genialer Kontrast, bezahlbar.
Dazu ist es eine tolle Portraitlinse.
Ich würde dieses Objektiv nie mehr verkaufen.
Es ist eins der besten Objektive, die es zu kaufen gibt.

Sag niemals nie,falls du doch auf FF wechseln solltest.Warte nur ab:-)

Patryk.

Dann meinst du aber das Canon 100mm 2,8 L IS USM!!!
Dieses Objektiv ist sicher (hatte ich auch schon) ein knaller, aber eben mit Glück gerade mal gebraucht für 600,- € zu bekommen.

Eigentlich machst du mit keiner Makrolinse etwas falsch. Es wäre nur gut zu wissen, was du genau damit fotografieren möchtest ...

chiwaaa
14.04.2014, 22:22
oke....sag niemals, das ist wohl wahr...aber zumindest während meines Studiums nicht mehr ;D

chiwaaa
14.04.2014, 22:25
Natur/Kleinere Tiere wird die Hauptaufgabe sein, die es zu bewältigen gilt.
Und ab und an vllt. als Portrait-Linse, wobei dieser Bereich eine absolut untergeordnete Rolle spielt. Bei Portrait nutze ich meine 50er Festbrennweite.

chiwaaa
14.04.2014, 22:27
Dann meinst du aber das Canon 100mm 2,8 L IS USM!!!
Dieses Objektiv ist sicher (hatte ich auch schon) ein knaller, aber eben mit Glück gerade mal gebraucht für 600,- € zu bekommen.

Eigentlich machst du mit keiner Makrolinse etwas falsch. Es wäre nur gut zu wissen, was du genau damit fotografieren möchtest ...

ich glaube er meint das Canon EF 100mm/1:2,8 USM Macro Objektiv (58 mm Filtergewinde) für ~500€

patrykb
14.04.2014, 22:44
ich glaube er meint das Canon EF 100mm/1:2,8 USM Macro Objektiv (58 mm Filtergewinde) für ~500€

Ich meine:"100 L"

...hier ein Beispiel:



http://www7.pic-upload.de/14.04.14/unimnuejvr79.jpg






http://www7.pic-upload.de/14.04.14/q2rcj834zsjs.jpg

wolfi
14.04.2014, 22:54
Ob mit oder ohne IS ist Glaubenssache und eine finanzielle Frage...:eek:
Ich habe vom Canon 2.8/100mm L non IS zum IS gewechselt und würde nie mehr zurück wechseln! :D
Gerade bei Makros sollte die Blende ja geschlossen sein, um etwas mehr Schärfentiefe zu erzielen...da ist der IS ohne Stativ einfach sensationell! :cool:

TXLRudi
15.04.2014, 00:05
Hi,

meine bescheidene Meinung:

Das 100'er L von Canon ist eine spezielle Liga und sicher über jeden Zweifel erhaben, ich konnte damit mal rumfummeln.

Ich habs mir aber dennoch nicht gekauft. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt bereits ein Tamron SP AF 180 Macro in meinem Besitz und das gebe ich nicht wieder her. Erstens ist die Naheinstellgrenze für 1:1 (bei Macro fokussierst Du nicht, sondern es gibt nur einen Abstand Motiv <> Sensor, bei dem Du den jeweiligen Maßstab bekommst) größer als beim 100'er und m.E. ist die Bildqualität und Handhabung dieses Objektivs einfach super.

Hier mal drei Beispielbilder dieses Objektivs. Der Fairness halber sei aber erwähnt, dass hier noch z.T. erheblich Zusatzausstattung hinzukam, also Ringblitz, Zusatzblitz. Keines der Bilder ist nur mit vorhandenem Tageslicht entstanden.

Trinkende Biene (achte auf die Wölbung, wo die Zunge ins Wasser tippt)
146297

146298

146299


Also ich bin mit der Linse sehr sehr zufrieden und würde sie mir, trotz fast ausschließlichem L-Fuhrpark, wieder kaufen. Es gibt dazu im Netz auch ein paar Vergleiche zum Canon 180L...google selbst und schau auf das Fazit.

Das Beste aber: Da bist Du locker im Preisrahmen, den Du gesetzt hast. Wenn Du hier im Bietebereich mal schaust, findest Du vereinzelt welche, manche davon sind für unter 400 Euro rausgegangen. Für die Leistung ein absoluter Hammerpreis.

Gruß

Rudi

TobyK
15.04.2014, 07:31
Hallo
hatte vorher das Sigma 150/2,8 und bin dann auf das 100 L IS gewechselt.
Optisch nehmen sich die beiden nichts.

Die Überlegung bei mir war, dass ich auch mal gerne Portraits mache und da war mir das 150er einfach zu lang, gerade am Crop.

Weiterhin gebe ich zu bedenken, dass sich ein 100er natürlich leichter freihand handeln lässt, als ein 150er/180er.
Gerade weil es IS hat.

Geblitzte Bilder sind sicherlich auch mit einem 150er freihand möglich, nur muss einem die Lichtstimmung die dabei entsteht gefallen.
Ich mag sowas nicht - deshalb ist meiner Meinung nach auch ein stabiles Stativ samt Kopf für gute Makros Pflicht. Und ein guter Wecker, damit man früh morgens ins Makrorevier kommt, wenn sich die Fotomotive ob der Kälte noch nicht so gut bewegen können. Außerdem ist morgens oft wenig Wind, sodass Du auf Blitzen verzichten und dafür lange belichten kannst.
Die Lichtstimmung auf den Bildern wird Dich dafür belohnen

Kannst ja mal auf meiner Homepage vorbeischauen.
Die Makros sind alle mit 100er bzw. 150er gemacht.
Der Schmuck ist mit einem Sigma 50/2,8 Makro bzw. die neueren mit dem 100 L entstanden.

Artefakt
15.04.2014, 09:09
Das "Verzittern" im Makrobereich durch eine zu lange Verschlusszeit ist das eine Problem. Trotz reichlich Licht und einem nicht sichtbaren Objektivauszug bleibt im starken Makrobereich nicht viel Licht für den Sensor übrig - man muss ja auch noch gewaltig abblenden, um eine annehmbare Schärfentiefe zu bekommen. (Beim 50er Makro fährt der Tubus ja aus, da "kapiert" man eher, dass da viel Licht durch den Auszug verloren geht, wie bei Zwischenringen. Bei den anderen Makros erfolgt der Auszug "unsichtbar" durch Innenfokussierung ...)

Ich habe eher das Problem, dass durch Vor- und Zurückschwanken die Schärfeebene verlagert wird, sodass das eigentliche Motiv nicht mehr scharf ist. Daher mache ich Insektenaufnahmen eigentlich immer mit Einbeinstativ. (Dreibein mit irgendwelchen Köpfen zum Verstellen sind meist zu langsam umzustellen - da ist das Insekt schon lange zur nächsten Blüte geflattert :-)

Daher fehlt mir der IS, der ja nur das persönliche Zittern (hoch-runter-links-rechts, aber nicht vor-zurück) ausgleichen soll, nicht so dringend, dass ich das 2,8/100 Makro ersetzen wollte. Schärfemäßig nehmen sich alle Makros (egal ob Original oder Fremd) nichts. Nur das 2,5/50 Makro (auch scharf) ist sehr langsam - nehme ich eher für Panoramen an der Cropkamera oder zum Reproduzieren im Studio.

Nicht wirklich zu schaffen ist aber im Spiegelreflex-Bereich die zu geringe Schärfentiefe. Einen Schmetterling aufgeklappt wie ein Buch genau von oben geht, einer von der Seite auch. Aber schräg geht schon nicht mehr - die sind immer irgendwo unscharf - was will man mit einem Schärfebereich, der nur irgendwas über einem guten Zentimeter liegt ...

Ganz gute Erfahrungen mit der nötigen Schärfentiefe im Makrobereich habe ich mit Kompakten gemacht - der Mini-Chip ermöglicht zusammen mit der geringen Makro-Distanz im Weitwinkelbereich eindrucksvoll scharfe Makro-Aufnahmen. Allerdings eignen sich die Dinger nicht für Insekten, wenn sie nicht ganz früh am Morgen in der Kältestarre sind. Die Nahgrenze von oft wenigen Zentimetern lassen jedes nicht tote Insekt flüchten :-)

Gruß, Dietmar

www.abcdesign.at (http://www.abcdesign.at)

Thomas Madel
15.04.2014, 09:12
Abgesehen vom IS und AF sind die Unterschiede bei den Canon Makros optisch nicht sehr groß. Ich hatte das EF 2,8/100 mit Mikromotor (also noch ohne USM), das mit USM und jetzt eben das 2,8/100 L IS. Die beiden älteren waren auch hevorragende Objektive mit denen man zumindest von der optischen Leistung nichts falsch machen würde.
Der AF ist jedes mal schneller und besser geworden. Ich würde wegen des größeren Aufnahmeabstands in jedem Fall mindestens ein 100er nehmen. Bei kürzeren Brennweiten muss man dem Objekt ganz schön auf die Pelle rücken - mitunter ist dann ein lebendes Objekt der Begierde längst geflüchtet. :D

Grüße Thomas

Observer
15.04.2014, 09:49
Unter ein 100er würde ich für Insekten auch nicht gehen, auch nicht am APS-C. Das "alte" noch neu erhältliche 100er Canon Makro bietet eine sehr gute Leistung und ist preislich nicht so hoch angesiedelt wie das neue L, das für Neuanschaffung die erste Wahl ist, wenn man das Geld dafür ausgeben will bzw. kann. Ich habe seit vielen Jahren das alte - zu meiner vollen Zufriedenheit an APS-C, APS-H, und Vollformatsensoren - setze es allerdings nur für Makros ein - neben einem Canon 180er und dem MP-E 65. Für mich hat sich deswegen auch noch kein hinreichender Grund ergeben, auf das neue 100er L zu wechseln. Hätte ich noch kein 100er und würde die Linse auch für anderes einsetzen wollen, dann würde ich allerdings schon das neue 100er L nehmen.

f9
17.04.2014, 16:46
Hier ist ein Vergleich zwischen L und nicht-L bei den 100mm von Canon.
http://www.the-digital-picture.com/Reviews/Canon-EF-100mm-f-2.8-L-IS-USM-Macro-Lens-Review.aspx

Der Unterschied sollte nicht praxisrelevant sein. Entscheidender ist der IS.
Die einen sagen, er bringt nichts und ist reine Geldverschwendung, die anderen sagen, er bringt doch etwas. Es kommt darauf an, wie Du arbeitest. Ist immer ein Stativ mit dabei und wird jedes Motiv sorgfältig vorbereitet, dann ist ein IS wirklich fast nutzlos. Arbeitest Du lieber freihand, dann bringt der IS sehr wohl etwas. Nicht so viel wie bei kleineren Abbildungsmaßstäben, aber er hilft, die 1/100 deutlich zu unterschreiten. Ab 1/60 sollte man aber lieber ein paar Bilder mehr machen. Gegen das "versetzten" auf der gedachten Z-Achse hilft - ja nach verwendeter Kamera - der Servo-AF recht gut.
Mein Fazit: Ich würde nicht mehr auf den Stabi verzichten wollen, da ich sehr viel freihand arbeite.

Das 150mm und 105mm Sigma sind beide ebenfalls eine Überlegung wert. Vor allem das 105mm ist in der nicht IS-Version (oder wie das bei Sigma heisst) ziemlich erschwinglich und optisch sehr gut. Dafür expandiert es beim Fokussieren und man muss beim MF erst den Schalter umlegen und dann noch den Fokusring verschieben.

augenblicke
17.04.2014, 23:10
CANON EF 100mm F2.8L Macro IS USM
für mich gilt: Makro und Portrait - nichts anderes.

Ich gebe dir einen Tipp, wie ich es machen würde bei 600 Euro Budget.
Ich würde zu den "Blauen" gehen, da kostet das Objektiv aktuell 799,-,
würde 600,- hinlegen und die 199,- bei 0% Zins auf XX Monate zahlen.
Wie es eben der Geldbeutel zulässt. Generell bin ich kein Freund von Finanzierung bei Zinsen. Aber 0% ist doch OK.

Aus Erfahrung kann ich nur sagen: jeder Sparkauf kostet doppelt, weil du irgendwann doch umsteigst.

Was nicht heißt, das es gute Objektive auch unter 600,- gibt. Aber das Original ist einfach nur "geil".

Gerhard

chiwaaa
02.05.2014, 12:20
Ich bin ein niemals-Finanzieren-Mensch ;)

aber 100 Euro hin oder her.

Vielen Dnak für eure Antworten, ich werde mir alles nochmal überlegen ;)

Cani68
02.05.2014, 15:04
Schau doch mal in die aktuelle CT Fotografie, da werden Makro Objektive getestet...

Zitat aus dem Fazit:
"[...] Nicht nur lässt sich mit den Modellen von Sigma, Tamron und Tokina eine Menge Geld sparen, auch hinsichtlich Ausstattung und Abbildungsleistung müssen sich die Fremdhersteller nicht verstecken. Staub- und Spritzwasserschutz und Innenfokussierung sind hier ebenso zu haben wie ein Bildstabilisator. [...]Wer in die Makrofotografie einsteigen möchte, hat also die Qual der Wahl. [...]"

losgiraffos
02.05.2014, 16:38
Wollte auch gerade auf das neue CT-Heft 03/14 (Seite 42) hinweisen in dem das aktuelle Sigma 105mm 1:2,8 DG Macro HSM getestet wurde.
Es schneidet nach diesem Test für mein Verständnis gegenüber dem aktuellen Canon 100mm Macro deutlich besser ab (bei Blende 2,8 und 32).
Vom Preis mal abgesehen.

Gruß Losgiraffos