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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Firmware update für Canon Objektive ?



Elisa Kern
11.09.2014, 19:35
In einem der Menuepunkte meiner 5d3 sehe ich die Firmwareversion des Objektivs. Heisst dies auch die Firmware der Objektive kann geupdated werden?
Danke für Eure Antworten.
LG Elisa

Eric D.
11.09.2014, 19:40
Ja bei den neueren Linsen, aber wohl bislang nur via Canon Service.
Bzw. da ging auch schon einmal etwas extern, das müsste mit dem 40/2.8 Pancake gewesen sein, via Eos Utility meine ich, bin mir aber nicht sicher.

Mein 600 II hat sogar einen "USB ähnlichen" Anschluss. ;)

DerTrickreiche
11.09.2014, 19:40
In einem der Menuepunkte meiner 5d3 sehe ich die Firmwareversion des Objektivs. Heisst dies auch die Firmware der Objektive kann geupdated werden?
Danke für Eure Antworten.
LG Elisa
Ja, aber nur bei neueren Objektiven. (Bsp: 40/2.8 STM, 24-70/2.8 II etc)

Harry

hanibal49
11.09.2014, 19:42
Ja, das ist so. Allerdings spielen solche Updates nicht die selbe Rolle, wie bei Kameras.

So habe es beispielsweise einen Update beim 40mm f/2.8. Vor dem Update war es möglich, dass es Probleme gab, wenn man das ausgefahrene Objektiv ausserhalb der Kamera von hat zusammengedrückt hatte. Der Firmware-Update führte dazu, dass man nun das 40mm problemlos zusammendrücken kann.

Das ist also ein Beispiel eines solchen Upgrade.

Gruss, Alex

Ronny66
08.10.2014, 21:15
Hi
Ja schön und gut aber die updates gehen nur mit aktuellen EOS Modellen.
Mit meiner 40D und der 1D Mark III geht nichts.
Mfg
Ronald

zuendler
09.10.2014, 14:32
Ich wäre ganz froh wenn die Produkte so ausgereift fertig entwickelt wären, dass Updates nicht notwendig sind.
Das endet dann so wie beim Windows und der ganzen Software die da drauf ist. Es vergeht kein Tag an dem nicht irgend ein bullshit upgedated werden will. Ständig wird was auf der Festplatte gemacht, das Ding kommt nie zur Ruhe.

Kürzlich hatte ich meinen alten Win98 Rechner mal in Betrieb genommen. Der ist hochgefahren und Ruhe im Karton. Null Festplattenaktivität, wow!

Und irgendwann zieht der Hersteller den Supportstecker. Dann schauen wir blöd aus der Wäsche weil die alten Objektive nicht mehr mit den neuen Kameras zusammen arbeiten wollen.

TriStar
10.10.2014, 07:54
Sehe es genau so wie Zuendler. Auf der anderen Seite beinhalten diese Updates laut Canon Anpassungen der Algorithmen für den AF. Da regelmäßige Updates zu haben ist natürlich eine schöne Sache, denn früher gab es diese Updates bei einer neuen Objektiv-Serie.


So habe es beispielsweise einen Update beim 40mm f/2.8. Vor dem Update war es möglich, dass es Probleme gab, wenn man das ausgefahrene Objektiv ausserhalb der Kamera von hat zusammengedrückt hatte. Der Firmware-Update führte dazu, dass man nun das 40mm problemlos zusammendrücken kann.


Das bezieht sich jetzt nicht direkt auf dich hanibal49, sondern das habe ich hier schon des Öfteren im Forum gelesen.

Mir erschließt sich nicht, wie man es dazu kommen lassen kann, dass ob beabsichtigt oder unbeabsichtig eine so große Kraft auf den Tubus wirken kann. Wenn jemand das Objektiv einfach so zusammendrückt, um es in die Tasche zu packen dann zeugt das von mangelndem Verständnis. Die Tatsache, dass es dabei zu Problemen kam sehe ich nicht als Problem von Canon oder dem EF 2,8/40mm STM sondern in mangelnder Sorgfalt des Benutzers.

sting_
10.10.2014, 08:48
Ich verstehe die negativen Kritiken hinsichtlich der kundenseitigen Updatefähigkeit von Produkten überhaupt nicht. Das ist doch eine Chance, die man nutzen kann oder auch nicht.

Man benötigt bei Canon nicht einmal ein extra USB-Dock, sondern kann neuere Kameramodelle dazu benutzen. Genial. Wer selbst kein solches Modell hat, kann sich doch mit der Firmware auf einer Speicherkarte bewaffnen und bei Freunden oder beim Händler das Update ausführen.

Das alles ist wesentlich komfortabler als die Objektive einsenden zu müssen.

zuendler
10.10.2014, 10:18
nochmal: das Produkt muss von Anfang an so gut sein, dass man keine Updates braucht.
Updatefähigkeit zu begrüßen zeugt schon davon, dass wir uns viel zu sehr daran gewöhnt haben.
Und machen wir uns nichts vor, 90% der Updates die gemacht werden sind dazu da um Fehler auszubügeln oder uns etwas unterzuschieben das wir gar nicht wollen. (meistens Werbung)

sting_
10.10.2014, 10:59
nochmal: das Produkt muss von Anfang an so gut sein, dass man keine Updates braucht.
Updatefähigkeit zu begrüßen zeugt schon davon, dass wir uns viel zu sehr daran gewöhnt haben.
Und machen wir uns nichts vor, 90% der Updates die gemacht werden sind dazu da um Fehler auszubügeln oder uns etwas unterzuschieben das wir gar nicht wollen. (meistens Werbung)

Es ist nun mal Realität, dass man einige komplexe Fehler erst nach längerer Zeit bemerkt und Canon ist da ohnehin sehr konservativ und vorsichtig, was Produkteinführungen betrifft.

Wobei ein Fehler ja nicht unbedingt bedeutet, dass ein Produkt dadurch unbrauchbar wäre, wie es im bekannten Fall des ersten Updates für das 2.8/40 gewesen ist. Das Produkt wird mit dem Update einfach besser und stabiler, und mit den (freiwilligen) Updates profitiert man von diesen Verbesserungen.

Die meisten Updates erweitern zugleich die Funktionalität und Kompatibilität, der umgekehrte Fall ist mir im Bereich der Fotografie nicht bekannt.

TriStar
10.10.2014, 20:31
Man kann ja wohl von einem Elektronikkonzern erwarten ein Stellglied vernünftig auszulegen. Da ist nix komplex dran.


Die meisten Updates erweitern zugleich die Funktionalität und Kompatibilität, der umgekehrte Fall ist mir im Bereich der Fotografie nicht bekannt.

Hängt immer davon ab, an welche Standards man sich halten möchte. Das EF/EOS-System ist in sich kompatibel - auch ohne Firmwareupdates. Ansonsten sprechen wir hier ausschließlich über Schnittstellen, die keinesfalls dazu da sind Austauschbarkeit zu gewährleisten. Meine Lieblingsschnittstelle ist übrigens der Drahtauslöser nach DIN 19004 - den gibts sogar bei den digitalen Fujis.

TriStar
10.10.2014, 20:43
[...] Canon ist da ohnehin sehr konservativ und vorsichtig, was Produkteinführungen betrifft.

Was ja auch verständlich ist. Der Markt wird von irgendwelchen Pseudo-Kameragerstellern wie Samsung oder Sony nervös gemacht, die Kunden mit vermeindlich entscheidenden Features geködert. Canon weiß nicht recht, ob sie bei dem Quatsch mitmachen sollen und als Resultat kommt dann so eine EOS-M bei rum. Die Objektivpalette bleibt auch weiterhin Kraut und Rüben.

Da ist Nikons Standpunkt beim Kleinbildformat bei Sensoren, die Nikon D810 sowie die Nikon D750 und das neue 1,8/20mm, schon ein deutliches Bekenntnis zur DSLR und deren Vorzügen.

Immer wenn ich denke, dass Canon vor Kraft bei gleichzeitiger Planlosigkeit nicht Gehen kann, dann bringen sie was Brauchbares. Erst das EF 40mm STM und jetzt das EF-S 24mm STM, was bei mir die Hoffnung keimen lässt endlich mal das Thema APS-C richtig anzugehen. Aber das wollen sie wieder nicht richtig durchziehen, weil sie die anderen EOS-Gehäuse dadurch uin Gefahr sehen. Tja, hätte man vor 20 Jahren den Grundstein für einen anderen Kundenkreis gelegt. Wer eine Spiegelreflexkamera wie Spielzeug vermarktet, muss sich nicht wundern wenn alle auch nur Spielzeug-Preise zahlen wollen.

sting_
11.10.2014, 09:36
....Da ist nix komplex dran.

Für den Anwender hoffentlich nicht. :D

Für den Entwickler bis hin zur Fertigung in hohen Stückzahlen sieht es schon komplett anders aus. Es geht letztendlich um das Minimieren der Gewährleistungs- und Garantiekosten bei gleichzeitig möglichst frühem Lieferdatum ebenso wie nachfolgend ausreichende Fertigungskapazität und das macht jedes weltweit vermarktete Produkt zu einer äußerst komplexen Angelegenheit.

Fehler können schon deshalb passieren und geschehen ja nicht absichtlich, und eine Hintertür für eine einfache Fehlerbehebung ist jedenfalls im Interesse des Kunden.

Ich verstehe aber die Kritik an so einer zusätzlichen (!) Möglichkeit schon deshalb nicht, weil bei den updatebaren Objektiven bisher ohnehin keine gewährleistungsrelevanten Fehler enthalten waren, sondern nur Verbesserungen hinsichtlich der (fragwürdigen) Bedienung.