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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wenn's doch mal eine Ein-Objektiv-Lösung sein soll ...



Artefakt
13.08.2015, 20:53
Zwei Gehäuse und so viel Objektive, dass es für die CPS-Mitgliedschaft reicht, und trotzdem möchte ich manchmal unbeschwert (in zweifacher Hinsicht) unterwegs sein, sei es, weil es eine längere Wanderung wird, sei es weil ich noch gar nicht weiß, ob es Fotomotive geben wird usw. ...

Angedacht war so ein Dingelchen mit dem 1''-Zoll-20-Millionen-Pixel-Chip von Sony, der jetzt in so einigen Kameras seinen Dienst versieht. Also habe ich die Sony RX10II probiert, die Panasonic FZ1000, auch eine Canon G7X ... Was soll ich sagen? Der fehlende Sucher und die fummelige Bedienung an der Canon waren sowieso Killer-Kriterien (so wie auch an meiner verkauften G1XII). Bei Sonne sieht man da so gut wie nichts. Die elektronischen Sucher der beiden anderen verschaffen mir auch kein echtes Bildgefühl, einzig der Bildausschnitt lässt sich genau vorhersagen, was bei der Beurteilung ausschließlich über das rückseitige Display nicht geht.

Aber bei allen war mir die Bildqualität irgendwie "gequält" vorgekommen, in verschiedener Ausprägung je nach Kameramodell. Die 20 Mio. Pixel sind doch zu viel - es ist wieder ein Marketing-Gag. Da macht meine kleine Fuji X20 mit nur 12 Mio. Pixeln auf kleinerer Fläche sehr viel ruhigere Bilder. Und diese schöne metallgefasste Glasoptik, an der sich die Brennweite schön echt mechanisch verstellen lässt, ist ohnehin ein Traum.

Aber zurück: Schlussendlich habe ich versucht, ein Canon 18-135 STM zu finden, das ordentlich zentriert ist. Es ist mir nach einiger Mühe gelungen. Das sind immerhin 29-216mm - früher zu FD-Zeiten bin ich mit drei Fixbrennweiten (35mm - 50mm - 135mm) unterwegs gewesen.

Das 18-135 STM ist in diesem Bereich 18-125/135mm wohl das derzeit beste Objektiv, und es ist erschwinglich. Das beste Objektiv ist immer das, was man dabei hat :-). Nun tut es an der 7D seinen guten Dienst. Diese Kombi ist doch um Klassen besser als diese ganzen niedlichen Dinger, die ich vorher probiert hatte ... Besonders erfreulich (habe ich erst nach dem Kauf realisiert): die Nahgrenze, die sogar schöne Makros zulässt (siehe "Ochsenauge auf Strohblume").

Gruß, Dietmar

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