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Thema: Er hatte nie das richtige Objektiv...

  1. #31
    Free-Member Avatar von Christian Ohlig
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    03.02.2004
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    Standard AW: Er hatte nie das richtige Objektiv...

    Zitat Bezug auf die Nachricht von Ralf Joachim Jannke
    Bezug auf die Nachricht von Browser
    Fehler: Server nicht gefunden
    Der Server unter hometown.aol.de konnte nicht gefunden werden.

    ????????????????????????

    Bei mir geht er immer noch - der Link:

    http://hometown.aol.de/bildcontainer.../homepage.html

    Ralf



    Bei mir auch

  2. #32
    ehemaliger Benutzer
    Gast

    Standard AW: Er hatte nie das richtige Objektiv...

    Zitat Bezug auf die Nachricht von Ralf Joachim Jannke
    Bezug auf die Nachricht von Browser
    Fehler: Server nicht gefunden
    Der Server unter hometown.aol.de konnte nicht gefunden werden.

    ????????????????????????

    Bei mir geht er immer noch - der Link:

    http://hometown.aol.de/bildcontainer.../homepage.html

    Ralf

    "immer noch" könnte bei Dir bedeuten: "aus dem Cache"!
    Bei mir kommt immer noch dieselbe Fehlermeldung

  3. #33

    Standard AW: Er hatte nie das richtige Objektiv...

    Zitat Bezug auf die Nachricht von task
    "immer noch" könnte bei Dir bedeuten: "aus dem Cache"!
    Bei mir kommt immer noch dieselbe Fehlermeldung

    geht auch nach dem Leeren des cache noch...

  4. #34
    Free-Member Avatar von Christian Ohlig
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    Standard AW: Er hatte nie das richtige Objektiv...

    Zitat Bezug auf die Nachricht von Vito
    geht auch nach dem Leeren des cache noch...
    dito

  5. #35
    Free-Member
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    Standard AW: Er hatte nie das richtige Objektiv...

    der PC baut die Verbindung nicht auf. Update verpaßt oder Knoten in der Leitung? Meine Verbindung geht auch.

  6. #36
    Full-Member Avatar von Armint
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    Standard AW: Er hatte nie das richtige Objektiv...

    Da ich diesen Thread eben erst entdeckt habe, und den Text dennoch lesen konnte, scheint wohl alles wieder in Ordnung zu sein.

    Mein Kommentar dazu:
    Ich erkenne mich nicht wieder.
    Ich habe mir meine erste SLR (Canon AE-1) Anno 1979 selbst mit Ferienjobgeld gekauft.
    Standardausrüstung seinerzeit: Gehäuse plus 1,8/50mm. Zum Aufpreis von 100,- gab es stattdessen das 1,4/50mm. Dieses Set kaufte ich.
    Damit war das Geld erstmal durch (noch ein paar Filme, Tasche etc.) und ich schob los fotografieren. Später kam dann zwar noch ein 4,0/35-70 dazu und sehr viel später dann noch ein grottiges 70-210 (von Exakta), aber grundsätzlich hatte ic mir die Objektivwahl eher zuhause gestellt und ging dann auch nur mit einem Objektiv bewaffnet los.
    Das mache ich auch heute noch gerne und habe mir deshalb auch zu diesem Zweck das 2,0/35 gekauft (um das Normalobjektivfeeling wiederzuhaben).
    Wenn ich nur für mich fotografiere wähle ich häufig genug ein "Objektiv des Tages", habe ganz selten vielleicht noch ein- oder zwei andere (eher als Backup) dabei und das war's dann.
    Mit dem ganzen "Geraffel" bin ich (privat) nie unterwegs.

    Gruß
    Armin
    Viel zu viel Gerödel

  7. #37
    Free-Member
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    Standard AW: Er hatte nie das richtige Objektiv...

    vor fast 30 Jahren habe ich eine Rundreise durch Argentinien gemacht. Von den feuchttropischen Wasserfällen Iguassu über Buenos Aires zu den Pinguinen und Eisgletschern Perito Moreno in Patagonien bis nach Ushuaia. Und das alles mit einer Leica Safari R 3 in grün und dem Standardobjektiv 1.4/50. Kein WW, kein Tele. Trotzdem saugute Bilder, ja man musste manchmal etwas mehr laufen, näher heran oder weiter weg, damit der Ausschnitt richtig war. Die meisten Bilder auf Kodachrome, einige auf Ektachrome wegen der höheren Empfindlichkeit. Es ging auch, man war ja noch bescheiden.

    Aber heute höre ich auch zu den Technikfreaks, die Industrie dankt es mir. Und es gibt doch tatsächlich Leute, die behaupten, meine Bilder seien jetzt keineswegs besser geworden.

    Otto
    Geändert von Otto Behrens (06.03.2007 um 12:40 Uhr)

  8. #38

    Standard AW: Er hatte nie das richtige Objektiv...

    Dann schreibe ich auch mal etwas dazu. So manche Sachen in dem Text treffen schon zu, vor allem wenn man als Ahnungsloser im DForum zu lesen anfängt, oder anders ausgedrückt: das Forum auf einen los gelassen wird

    Ich habe vor 3 Jahren mit dem Fotografieren angefangen, mit einer Canon Powershot S50. War mit dieser so ganz zufrieden, aber hatte halt ihre Einschränkungen. Als dann die S60 kam bekam ich das erste Exemplar in der Stadt so versessen war ich auf die. Damit ging es schon besser, mehr Weitwinkel, bessere Makrofähigkeit, und vor allem: bessere Optik. Für viele meiner Freunde war damals schon unverständlich wie man so viel Geld für Kameras ausgeben kann. Aber die Fotos wurden besser, zwar nicht in erster Linie wegen der besseren Technik aber auch.
    2006 dann die erste DSLR, eine 30D. War damit anfangs zufrieden, aber sehr schnell kam ich mit dem EFS 17-85 kit an dessen Grenzen, hatte auch eine Gurke und schon bald verging mir die Lust an der Fotografie gänzlich, habe vieles nicht fotografiert weil ich genau wusste dass die Optik es sowieso nicht schafft und wenn doch, dann oft der Frust dass es wieder nichts geworden ist. Erst der Kauf eines EFS 17-55 hat das geändert. Nun fotografiere ich wieder öfter und mit wesentlich mehr Freude und die Resultate sprechen auch für sich, ich schaffe es endlich ein Foto so auf die Karte zu bekommen wie ich mir das vorher vorstelle. Es liegt also nicht immer am Fotografen, zwar macht gute Technik einen Schlechten nicht besser. Aber schlechte Ausrüstung kann einem guten Fotografen durchaus den spass und das Resultat verderben.

    Beim betrachten meiner bisherigen Fotos ist mir nun aufgefallen, dass 2005 das letzte Jahr mit der Kompakten auch das beste Fotojahr war. Zu dem Zeitpunkt habe ich deren Möglichkeiten komplett ausgereizt und raus geholt was nur ging. Allerdings hat in dem Jahr auch das Licht gestimmt, und viele Möglichkeiten haben sich seit dem nicht mehr ergeben.
    Trotz der Technisch weitaus überlegenen DSLR habe ich das Gefühl als hätte ich mit der Kompakten ein besseres Gefühl gehabt, da ich sie schon so lange hatte.
    Was sich mit der DSLR und zunehmender Ausrüstung geändert hat ist dass ich viel bewusster fotografiere. Ich überlege vor dem Foto ob und wie ich den Blitz einsetzen kann, ob der Aufbau des Stativs sich lohnt, ob ich auch den günstigen Blickwinkel habe, ob statt Zoomen ein Ortswechsel nicht Sinnvoller wäre. Natürlich nur sofern das Motiv keine Zwei bzw. vier Beine oder einen Motor hat und davon gerade gebrauch macht oder es jederzeit tun könnte

    @ Kintaro360, dein Beitrag hat mir sehr gut gefallen, wobei ich etwas schmunzeln musste ist der Satz mit den Leuten die sich trotz DSLR nicht Fotografieren lassen wollen. Bei mir war das etwas anders, ich habe die Kamera einmal an einem Wochenende um den Hals gehängt gehabt und bin danach auch noch kurz in ein paar Lokale, an dem Tage habe ich gut 10 Leute kennen gelernt und 5 Handynummern bekommen, alle wollten Fotos und waren auch bereit dafür zu Zahlen
    Allerdings gibt es natürlich auch genügend die sogar Angst vor der großen Linse haben und nervös werden sobald ich die Kamera aus der Tasche nehme.

  9. #39
    Benutzer
    Gast

    Standard AW: Er hatte nie das richtige Objektiv...

    Zitat Bezug auf die Nachricht von Ralf Joachim Jannke

    PS.: Sollte jemand eine Texterkennung im sofortigen Zugriff haben, nur zu - einfach umwandeln.
    Hier das Ganze ohne weiteren Klick auf den Link in echter Textform. Vielen Dank für die Texterkennung an dforums-Mitglied Norbert Wasser. Für die, die es noch nicht gelesen hatten, der Text kommt aus einem Magazin der - geschätzt - Ende 70er Jahre:

    Er hatte nie das richtige Objektiv

    Er habe, erzählte mir ein Leiter von Photokursen für Amateure, unlängst einige Leute durch die nächtliche Stadt geführt, um ihnen Möglichkeiten zu demonstrieren, die höchstempfindliche Filme in Verbindung mit lichtstarken Objektiven bieten.

    Ein Teilnehmer sei ihm besonders in Erinnerung geblieben: Er habe eine wohlgefüllte Universaltasche mit sich geschleppt. Genau besehen sei er wohl der Bestausgerüstete von allen gewesen. Trotzdem photographierte er kaum. Der Mann war ein großer Theoretiker. Angesichts eines jeden Motivs wusste er auf Anhieb, welches Spezialobjektiv hier die besten Resultate liefern würde. Nur: «Schade, das habe ich jetzt nicht bei mir», bedauerte er ein übers andre Mal Und unter solch bedauerlichen Umständen lohnte es sich für ihn natürlich nicht, seine Kamera auch nur aus der Tasche zu holen. Während die anderen fleißig knipsten, stand er mit eingebildeter Überlegenheit und prachtvoller Ausrüstung untätig dabei. Ein tragischer, aber keineswegs einmaliger Fall.

    Ansatzweise findet man dieselbe Haltung bei jedem Kamerabesitzer, der schon nach kurzer Zeit die Freude am schlichten Normalobjektiv verliert, weil er mit dem nur banale Bilder hinkriegt. Ja, wenn ich ein längeres Tele oder ein rechtes Weitwinkel hätte, denkt er, dann brächte ich ganz andere Resultate zustande.

    Freilich, zusätzliche Brennweiten erweitern die photographischen Möglichkeiten. Und sie können auch die Kreativität des talentierten Photographen inspirieren. Jeder Photograph hat seine Lieblingsbrennweite(n), die er besonders gern, besonders häufig benützt. Aber es ist ein Trugschluss zu glauben, üppiger Objektivbesitz sei sozusagen eine Erfolgsgarantie für bessere Bilder. Material kann weder Einfallsreichtum noch Talent ersetzen. Dem unsicheren, an seinem Können zweifelnden Anfänger wird gerade eine wohlgefüllte Objektivsammlung unbemerkt zum Stolperstein: Angesichts möglicher Schnappschüsse sitzt ihm mit auffallender Häufigkeit gerade das falsche Objektiv an der Kamera. Und es bieten sich Motivgelegenheiten noch und noch gerade für die Spezialbrennweite, die in seiner Sammlung fehlt oder für die Wechseloptik, die an diesem Tage zu Hause im Schrank geblieben ist. Der Photoamateur, der gleich dem elsässischen «Hans im Schnooggeloch» stets das haben möchte, was er nicht hat, und mit dem, was er besitzt nichts anzufangen weiß, ist sich nicht bewusst dass das fehlende und scheinbar so dringend benötigte Objektiv für ihn letztlich nur eine billige Zuflucht, Ausrede, Entschuldigung darstellt um sich im konkreten Fall vor dem Photographieren. das heißt vor der gestaltenden Auseinandersetzung mit dem Motiv, zu drücken - aus Angst, an der Aufgabe zu scheitern.

    Der psychologische Hintergrund des Phänomens ist nicht ohne Reiz. Die Werbung der Photoindustrie und zahllose Artikel in allen Photozeitschriften machen es jedem aufmerksamen Leser klar: Wer die Kamera «Knipson» und die hervorragenden Wechselobjektive der Marke «Blendor» besitzt kann, wenn er will und sich auch nur ein bisschen Mühe gibt, genauso schöne Bilder hinkriegen wie der Harald Mante oder der Helmut Newton oder der Herr Hamilton. Mancher von den Prominenten verrät sogar bereitwillig, wie er diesen Trick und jenen Effekt hinkriegte. Dem Leser werden damit sozusagen photographische Kochrezepte serviert, die man - so ergibt sich der Eindruck - eigentlich nur nachzuvollziehen brauchte, um praktisch identische Resultate wie die großen Meister zu erhalten.

    Der erfahrene Photoamateur zieht aus solchen Informationen Gewinn. Sie inspirieren ihn zu eigenen Experimenten. Beim nur mit oberflächlichem Wissen angereicherten, in der Praxis aber unsicheren Anfänger bewirken sie dagegen leicht einen eigenartigen Kurzschlusseffekt Der technisch gut Ausgerüstete fühlt sich stolz im Bewusstsein, das gleiche photographische Werkzeug wie bewunderte Vorbilder zu besitzen. Ich könnte damit, so ist er überzeugt, unter Anwendung der mir bekannten Rezepte zum selben Resultat gelangen Denn meine Kamera ist genau so gut, meine Objektive sind genauso scharf. Die Illusion wird als angenehmes Positiverlebnis empfunden. Er wusste, wie man's macht, der Materialgläubige. Aber er macht's lieber nicht. Er lässt seine treffliche Kamera und die superscharfen Objektive in der Tasche, wofür er - siehe eingangs - immer Gründe findet. Denn so kann er sich bis zum Ende seiner Tage sagen: «Ich hätt's gekonnt, wenn ...» Doch hätte er die Aufnahme wirklich versucht, wäre ihm die Erfahrung - was er im Unbewussten ahnte - nicht erspart geblieben, dass erstklassiges Werkzeug und angelesenes Wissen halt noch lange keinen brauchbaren Photographen abgeben.

    Eindeutig die besten Bilder, berichtete mir der erwähnte Photokursleiter noch, habe eine Teilnehmerin erzielt die nur eine einfache, doch qualitativ gute Kamera ohne Wechselobjektive besaß. Kein Wunder: Sie kümmerte sich nicht um technisches Wenn und Aber. Sie hatte ein einfaches, gutes Gerät, ging damit unbeschwert an jede neue Aufgabe heran und fragte sich unternehmungslustig: «Wie mach' ich mit meinen Mitteln das Beste daraus?»

    Wer's trotzdem lieber raffinierter wünscht, kann sich heute mit zwei verhältnismäßig preiswerten Zoom-Objektiven einen Brennweiten-Spielraum zulegen, der mindestens vom 35-mm-Weitwinkel bis zum 200er-Tele reicht und der in Form von Fixbrennweiten eine bleischwere Tasche füllen und außerdem ein Vielfaches kosten würde. Zwei Objektive dieser Art von guter Qualität erschließen zumindest dem Artfänger praktisch alle wünschbaren kreativen Möglichkeiten. Den viel geliebten Sonnenuntergang mit ballongroßer Feuerkugel bringt man damit zwar vielleicht nicht gar so dramatisch hin. Indessen hat man hinlänglich Gelegenheit zu merken, dass Sonnenuntergang auch zauberhaftes Licht auf dem Körper der Begleiterin oder rötliche Effektbeleuchtung auf einem pittoresken Haus am Strand sein kann. Wer das nicht sieht und stattdessen untätig einer leider nicht vorhandenen 1000-mm-Brennweite nachtrauert, lässt das Photographieren besser, bequemer und billiger bleiben.

  10. #40

    Standard AW: Er hatte nie das richtige Objektiv...

    1973 bereiste ich über 6 Monate lang Israel und erlebte ziemlich hautnah den Jom-Kippur-Krieg mit.
    Fotografiert habe ich mit einer Nikon F2 Photomic, ausschließlich bestückt mit einem 135er Nikkor.

    Diese Israel-Zeit - mit "nur" einem 135er - prägt meine Sehweise bis zum heutigen Tage.

    Grüße

    Klaus

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