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Thema: Steadycam Merlin - bis zu welcher Brennweite stabil?

  1. #1

    Standard Steadycam Merlin - bis zu welcher Brennweite stabil?
    Thread-Eröffner

    Ich würde mir gerne für meine 60D dieses Schwebestativ kaufen und wollte fragen ob es auch bei längeren Brennweiten, wie zb.: 50, 85 und 200mm noch etwas bringt oder ob man da lieber auf normale Filmstative zugreifen sollte?

    Mein Plan ist es eine Person die in meine Richtung geht zu filmen, wobei der Abstand von Kameramann und Schauspieler immer gleich bleiben soll.
    Schwer wird es wohl sein, den Fokus zu halten...

    Ps.: weiss jemand wo man den Steadycam Merlin zu humanen Preisen in Wien finden kann? Bzw.: welche Onlineshop ist da am geeignetsten?


    MfG Kin

  2. #2

    Standard AW: Steadycam Merlin - bis zu welcher Brennweite stabil?

    Nabend,
    eine Merlin ist recht teuer.... hast du dir mal die Glidecam HD angeschaut?
    vorgänger der HD Version ist die Glidecam Pro
    dadrunter kommt dann die Flycam.
    Hier ein paar Shops:


    http://www.marcotec-shop.de/
    http://www.zionmaster.de/
    http://www.hangrip.com/
    http://shop.teltec.de
    http://kameraequipment.de
    http://www.aventomedientechnik.de
    http://www.cvc.de
    http://www.zionmaster.de/
    http://www.enjoyyourcamera.com

  3. #3

    Standard AW: Steadycam Merlin - bis zu welcher Brennweite stabil?

    Hi Kintaro.

    Ich bin seit einigen Wochen Besitzer des Merlin und kann
    dir die eine oder andere Anfrage beantworten.

    Zunächst:
    Ich habe einige Steadis ausprobiert und keines ist vergleichbar
    mit dem Merlin...für mich also die allerbeste Wahl, da alle
    anderen viel zu schwer sind und man nicht länger als ein paar
    Minuten damit filmen kann...es ist jeden Cent wert!

    Ein Steadi für lange Brennweiten einzusetzen macht keinen Sinn,
    denke ich, fokussieren während des Filmens: no way...wie soll das gehen?

    Am besten ist ein prime-Glas (zw. 11-50mm), ich selber setze mittlerweile ein
    Sigma 17-50mm, f2.8 mit OS oder ein Tokina 11-16mm, f.2.8 ein,
    wobei ich aber während des Filmens die Brennweite nicht verändere
    (also sollte jeder Shot gut geplant sein)


    Ein 200er - selbst mit IS - wird wackeln wie ein Lämmerschwanz,
    da es - wie z.B. das Canon L - einfach zu lang sein wird.
    Das Austarieren dauert u.U. ne halbe Stunde, wenn nicht länger.
    (Generell kann man - entgegen dem glidecam - das Merlin in
    wenigen Minuten austarieren, man braucht dennoch sehr viel Geduld
    und Fingerspitzengefühl)


    Ein Steadi ist "frei schwebend" aufgehängt (im Optimal-Fall, an nem Gimble)
    und jedwede Berührung bringt die Kamera aus dem Lot.
    Selbst, wenn Du eine Kam mit Autofocus einsetzt (sollten sie denn
    bald kommen, führt jede Veränderung der Linsenstellung zu einer
    Dejustage.

    Ich selber habe mein Merlin nen Hauch bottom-lastig eingestellt.
    Ich habs mal mit einer exakten Justage probiert, dann brauchts
    aber bloß ne Fliege auf der Linse und die Kamera kippt (kein Witz!)

    Ich hab hier mal einen kleines DIY-Tut eingestellt:

    http://www.vimeo.com/16367391


    und hier nen making of zu nem Film, den ich vor einigen
    Tagen gedreht habe.
    Da hab ich am Anfang und am Ende das Merlin eingesetzt:

    http://www.vimeo.com/18324202



    Das Merlin ist ne super Sache, aber ich kenne genügend
    User, die das Teil wieder verkauft, oder ad acta gelegt haben,
    weil der Umgang damit echt verdammt viel Übung braucht.
    Dennoch...macht Spaß wie die Sau


    lg

    T:K

  4. #4

    Standard AW: Steadycam Merlin - bis zu welcher Brennweite stabil?
    Thread-Eröffner

    Das lustige ist, ich hab gestern schon dein Seagull + Steadicam Tutorial auf Youtube gesehen (obwohl ich es schon länger kannte) und heute postest du hier, was für ein Zufall ^^

    Das Gewicht ist mir eh ein großes Anliegen, denn, wenn ich realistisch bin, schleppe ich nur ungerne eine Tonne mit mir herum und die Ermüdung sollte man auch nicht unterschätzen.

    Bei Glidecam sollte man ja, wenn schon, dann das HD 4000 Modell nehmen, was aber auch fast soviel wie ein Merlin kosten und aber 1500 Gramm ohne Platte wiegt... nicht zu vergessen, dass es sich nicht so schnell, wie ein Merlin austarieren lässt.

    1.) Ich würde den Merlin mit meinem 17-50 IS USM 2.8 (an der 60D) benützen. Da sich beim Fokussieren drinnen ja Teile bewegen muss ich also bei jedem Scharfstellen das Schwebestativ neu justieren?

    2.) Ich könnte mir vorstellen, dass das Schwenken der Cam leichter mit einer Glidecam funktionieren würde, da man dort ja die ganze Stange zum anfassen hat.

    3.) kann man etwas gegen diese schwankenden Bewegungen nach link und rechts machen? Damit meine ich diese Achse, an der man ein Lenkrad bewegt. Sagt man dazu längsseitige Horizontalachse? Ich hoffe man weiß, was ich meine ^^


    EDIT: Wenn du jemanden kennst der seinen Merlin verkauft sag mir bitte bescheid, sonst würde ich gleich heute bestellen.

  5. #5

    Standard AW: Steadycam Merlin - bis zu welcher Brennweite stabil?

    hehehe...das ist in der tat ein zufall...jaja..die welt ist klein

    Zum Glidecam gibt es ein paar sehr gute vids auf vimeo
    und einige der testberichte meinen auch, daß für viel
    filmen auf jeden fall das merlin besser, für gelegentliches
    aber auch ein glidecam ein super ding ist.

    ich finde, daß das gewicht fast alles ausmacht,
    denn wenn dir nach ein paar minuten der arm anfängt zu "bluten",
    kann das steadi noch so gut austariert sein, du kriegst einfach
    keine sauberen shots mehr hin.

    das 17-50 IS stand auch auf meiner liste,
    hab mich dann aber für das gleichwertige sigma entschieden,
    da mir der mehrpreis nicht plausibel und das objektiv
    noch nen tacken zu gross war.
    dennoch ein sehr kewles glas

    ich würde mir für das merlin verschiedenen einstellungen
    für dein glas notieren, sprich brennweiten entsprechend:
    sobald der tubus sich auch nur 1/10 mm bewegt, wars das
    mit der flycam

    daher sind weitwinklige objektive etwas leichter zu handhaben.
    bei viel licht dann auf blende 4-8 runtergehen, um genügend
    tiefenschärfe zu haben.
    hatte mit meinem sigma 24-70 weit mehr focus probs,
    als mit dem 17-50, aber am besten funzt es mit dem Tokina 11-16,
    das macht richtig spaß.

    zu 2.)
    das mag auf der einen seite sein, auf der anderen seite,
    sollte man so wenig wie möglich und nur so viel wie nötig
    hand anlegen.
    ich hab immer einen daumen und die spitze des zeigefingers
    an der daumenschraube (unterm griff) und kann damit ganz wunderbar
    schwenken.
    je größer der hebel, umso mehr kraft braucht man beim
    ruhig halten und schwenken on the fly, das finde ich beim glidecam schwerer.

    zu 3.)

    ja klar.
    man sollte generell das merlin etwas fuß-lastig einstellen,
    damit die kamera nicht so schnell aus dem lot herauswandert.
    nachteil: sie tumbled.

    du kannst das merlin furzgenau einstellen, dann kannst du
    damit luftsprünge machen und die kam bleibt in der waage,
    aber wie schon geschrieben: kommt ne fliege, setzt sich aufs
    glas und die justage ist dahin.




    zwei - meines erachtens - große nachteile hat das merlin
    allerdings und die können gravierend sein:

    du hast unter der kameraplatte nochmal diese sehr feinen
    blauen einstellschrauben.
    die idee dahinter ist wunderbar, nur leider haben diese
    trotz der geringen gewindegröße viel zu viel spiel.
    wenn das nicht wäre, hätte man ein merlin in weniger als 20 sekunden
    perfekt eingestellt.
    so aber dauert es schon mal 5 minuten.

    der andere nachteil ist die kameraplatte.
    auch die idee ist super, eine 7D gehört allerdings in das loch "N"
    (objektivabhängig) und "N" liegt ganz aussen.
    nun ist die platte sehr dünn und vibriert, sodaß
    die kamera nie bombenfest auf der platte und viel zu weit aussen sitzt.
    das hat u.a. zur folge, daß ein relativ langes objektiv sehr
    schnell anfängt, zu vibrieren.
    dann haste nen super flug, aber immer nen kamera-shake,
    der shize ausschaut.
    nun hat´s dazu eine schraube anbei, die unter das objektiv geschraubt
    wird.
    schön und gut, nur sitzt die kamera ja ziemlich weit aussen,
    demzufolge auch das objektiv und somit sitzt die schraube
    nicht direkt unter der linse (zumal sie dann eh den zoom- oder
    focus ring behindern würde.


    so...viel text (sorry) mit hoffentlich guter information

    see ya

    T:K

  6. #6

    Standard AW: Steadycam Merlin - bis zu welcher Brennweite stabil?

    Naja, ich hab das Merlin und meist das TSE 24mm oder EF 35er davor (neu wird sicherlich das TSE 17 auch mal zum Zug kommen).

    Alles über 35mm (wenns eher statisch verwendet wird 50) finde ich nicht sonderlich geeignet fürs Merlin, einerseits wirkt es schnell nervös und andererseits wird die Schärfentiefe schnell zu gering. Da braucht es dann eher ein Steadycam o.ä. mit angeflanschtem Monitor zur Kontrolle der Schärfe.

    Am Anfang hatte ich das 16-35, aber mal kurz am Zoom- oder Fokusring (meiner geht sehr leicht) gedreht und die Einstellerei geht wieder los, also lieber eine Festbrennweite.

    Ich mag das Merlin vor allem, weil es zusammengelegt in meine Fototasche passt.

    Einzig das Merlin taugt nicht für Tief. Zur Not hab ich auch schon mal mein 190er-Manfrotto mit 322-Kopf unter die Achsel geklemmt und so die Kamera bodennah im Wald beim Gehen Aufnahmen gemacht. Ging erstaunlich gut.
    Geändert von aisen.ch (03.01.2011 um 16:00 Uhr)
    lg
    Andreas
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  7. #7
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    Standard AW: Steadycam Merlin - bis zu welcher Brennweite stabil?

    Hi zusammen

    Da ich mich mit dem Thema Stabilisierung auch schon theoretisch auseinandergesetzt habe, würd ich gern auch meine Meinung dazu kund tun.

    So ein Merlin ist ja grundsätzlich eine feine und vor allem leichte Sache, aber genau da liegt das Problem meines Erachtens. Für eine DSLR ist es zu klein und zu leicht um wirklich stabile Bewegungen zu bekommen. Ich finde, wie auch bei der Fotografie, mehr Gewicht bringt bessere Bilder. Ich habe viele Clips gesehen, in denen die Leute ihre Steadi Versuche präsentieren und meinen das wäre super toll. Aber ich sehe da meisst nur wild pendelnde Bewegungen. Das ist ja nicht das Ziel von so einer Stabilisierung. Ich meine das Bild soll absolut ruhig in der Bewegung sein, und nicht wie eine Kutterfahrt bei Seegang aussehen.

    Also Gewicht. Wo wir bei dem meiner Meinnung nach besten Schwebestativ wären welches man für schmales Geld haben kann. Das Glidecam HD 4000. Das ist sogar billiger als ein Merlin und viel besser und schneller justierbar. Und das ist wirklich stabil wenn es richtig justiert ist. Klar, das Ganze wiegt dann so 4kg mit Cam und Linse, aber man rennt ja nicht Stundenlang im Anschlag rum. Wenn doch, gehört immer zwingend eine Vest mit Federarm dazu. Dann wird die Bewegung noch stabiler und man trägt das Gewicht nicht mehr mit dem Arm sondern mit dem Körper. Das kann man den ganzen Tag machen wenns sein muss. Meine 1er mit 300er wiegt genausoviel und die heb ich auch 8 Stunden am Stück in die Luft. Das geht schon. Wer Ergebnisse will muss die Schmerzen ertragen


    Nun noch das Thema Focus, lange Linsen:
    Beim Merlin ist jede Gewichtsverlagerung fatal. Es ist einfach zu klein für eine Kompensation. Schaut euch doch mal die Steadi's an die man bei großen Produktionen so "trägt" oder besser schleppt. Die Dinger sind so schwer dass eine kleine Verlagerung des Gewichts nichts ausmacht. Also kann man da den Focus auch ziehen. Beim HD 4000 denke ich geht das auch im gewissen Maße. Ein Normalzoom wie das 24-70 sollte da kein Problem darstellen. Problem ist einzig dass man nich anfassen darf.

    Also wie zieht man dann die Schärfe ohne ein Vermögen auszugeben? Eine wirklich gute und relativ preiswerte Lösung ist dies hier kommende von Jag35: http://vimeo.com/18074835 , http://vimeo.com/18203313
    Das Kabel zum Poti ist so leicht dass man es ruhig auch zum Steadi spannen kann. Das sollte einfach mit einjustiert werden. Den Poti klebt man sich mit Gaffa irgendwo in Handnähe am Gimbal und voila. Ist sicher nicht mehr die Preisgünstigste Variante, aber liefert Ergebnisse. Wer sich mit diesen Dingen ernsthaft und nicht nur spielerisch auseinandersetzt der wird diesen Weg gehen müssen.

    Lange Linsen: Hmm ok, das ist schwer, aber nicht undenkbar. Ich kann dazu nicht viel sagen, sondern nur Vermutungen anstellen. Aber wenn man genug Gewicht und eine gute Justage auf dem Steadi hat dann geht das auch. Damit macht man natürlich keine superschnellen Fahrten. Aber eine handgehalten stabilisierte Teleaufnahme ist optisch schön anzusehen und "lebt" etwas mehr als eine vom Stativ.

    Zoomen sollte man natürlich grundsätzlich vermeiden auf einem Stabilisiertem System. Das muss dann neu justiert werden. Aber man kann sich die Werte notieren und Markierungen anbringen. So kann man schnell die Justage an die Brennweite anpassen. WIchtig is dabei nur dass immer alles bleibt wie es ist. Ein Kabel zu viel und schon ists vorbei mit markierten Werten. Da sitzt man dann da und justiert und hustiert. Vorbereitung ist also das A und O. Mal eben in die Natur ein Paar Fahrten machen ist nur zum Spass. Da braucht es vll keine auf den mm justierte Stabilisierung. Aber wer ernsthaft gute Aufnahmen haben will der muss eben den ganzen Justierkram in kauf nehmen. Das Ergebnis entschädigt allemal.


    ok so viel....ne Menge Text .. vll auch etwas anstößige Meinungen .. aber dazu is ein Forum ja da ... ich diskutiere gerne weiter über das Thema

    Grüße
    Geändert von Maik Goltz (03.01.2011 um 23:06 Uhr)

  8. #8

    Standard AW: Steadycam Merlin - bis zu welcher Brennweite stabil?

    @ Maik:
    Zum Thema "Gewicht" kann ich dir eigentlich nur beipflichten,
    doch weicht hier die pure Theorie von der Praxis ab und daher
    werden schwerere Systeme gerne mit einer Weste und Arm ausgeliefert.

    Je schwerer die Kamera, umso höher die Trägheit der Masse.
    Je weniger Weste, umso mehr Gewicht in der bloßen Hand
    und dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis 4 KG mächtig zu
    drücken anfangen! (nimm ne 1Ltr. Wasserflasche und halt sie
    mal für zwei Minuten am langen Arm!)

    Selbst mit der schwersten Kamera und der besten Weste wird
    aber nicht aus jedem shot zwangsläufig ein fliegender.

    Viele User, die ein Steadicam besitzen, setzen es - wie ich -
    immer mal wieder ein.
    Das bringt den Umstand mit sich, daß diesen Usern einfach
    maßgeblich Übung fehlt, denn deine Bewegung und Körperhaltung
    trägt viel zur Stabilität der Kamera bei und ich garantiere
    Dir, du kannst mit jedem guten System - egal ob schwer oder leicht -
    perfekte Schüsse machen, wenn du die Übung hast.
    Ich besitze die Merlin-DVD und die hier vorgestellten flying
    shots sind wirklich schon sehr gut, man kann und darf aber
    keine "Alien 2" Flycam erwarten, wenn man "nur" nen paar Hundert Euro
    investieren will"

    Zum Thema "Glidecam", "Merlin" und "schnell justierbar", hier
    ein Video, was ich durch eigene Erfahrung und die
    eines Bekannten, der ein Glidecam hat, voll und ganz bestätigen kann:

    http://www.vimeo.com/14090299



    Zur Gewichtsverlagerung/Fokus:

    Stimmt es ist fatal, dafür hats am Merlin noch die zwei
    kleinen Feinjustageschrauben, damit geht´s relativ fix.

    Nur muss ich gerade echt überlegen, ob mir in der Filmgeschichte
    ein Schuss einfällt, bei dem während des flys fokussiert wurde (?)

    Lange Linsen machen keinen Sinn, denke ich.
    Mit nem 200mm Rohr zu fliegen sieht erstmal gaga aus
    und die Bewegung ist viel zu schnell, man ist ruckzuck out of focus.

    Und wer ernsthaft mit einer Steadicam arbeiten will,
    sollte die Anschaffung einer Weste (für beide Systeme verfügbar)
    in Betracht ziehen, denn das ist ja erst das "richtige" Steadicam

    gruß

    T:K

  9. #9
    Free-Member Avatar von tr3
    Registriert seit
    29.04.2008
    Beiträge
    86

    Standard AW: Steadycam Merlin - bis zu welcher Brennweite stabil?

    Hallo,
    jetzt muss ich mal meinen Senf dazu geben, auch wenn ich nocht nicht mit soviel Erfahrung aufwarten kann.

    Ich hatte bis vor kurzen noch aus meinen Camcorder-Tagen eine Steadycam Junior im Einsatz. Die ist definitiv zu klein für meine 5DM2.

    Aus diesem Grund habe ich mir eine Glidecam 4000HD gekauft. Die Grundjustage war in einer viertelstunde erledigt, jetzt benötige ich für eine Änderung 1 Min. oder weniger !?!

    Es gibt wohl in der Justage Grundlegende Unterschiede zwischen den Systemen. Im vorher genannten Video (wohl ein Merlin Werbevideo ?) wird mit der Flycam verglichen und nicht mit der Glidecam. Auch zwischen Glidecam 4000pro und 4000HD gibt es sehr große Justageunterschiede. Ist nun bei den HD Glidecams wirklich sehr schnell zu machen.
    Ein, in meinen Augen, weiterer Vorteil der Glidecam ist eben das Gewicht. Selbst wenn ich mit angesetzten 24-105 den Zoombereich ändere, hat das kaum Auswirkungen auf die Justage. Wohl undenkbar bei dem Merlin.
    Jetzt zu den Nachteilen der GC: Das Gewicht - auf der einen Seite Gut, auf der anderen Seite ein Kraftakt !!
    Mehr als ein paar Minuten am Stück sind nicht drin, da bricht mir das Handgelenk ab. Habe mir dann als kostengünstige Erweiterung die Forearm-Brace gebraucht gekauft. D.h. über einen Metallbügel wird das ganze System am Unterarm fixiert und getragen. Super - keine Schmerzen mehr im Handgelenk - aber mein Oberarm !!!! Das geht nun voll auf den Bizeps und ist somit auch nur für ein paar Minuten zu führen.
    Ich denke das einzig Vernünftige wird wohl bei diesen großen Systemen die Weste sein, zumal gestern gerade aus China mein 7 Zöller ankam. Und der soll ja auch noch auf die Glidecam.

    Gruß
    TR3

  10. #10

    Standard AW: Steadycam Merlin - bis zu welcher Brennweite stabil?
    Thread-Eröffner

    Ich hab mir gestern den Merlin bestellt.
    Erstaunlich, dass das Teil überhaupt nicht auf Geizhals.at zu finden ist und auf ebay eigentlich gar nicht unter dem normalen Preis zu finden, nichtmal gebraucht...
    Kaufen sich wirklich sowenige Leute das Teil?

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