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Thema: Erfahrungen mit Canon imagePROGRAF PRO-1000?

  1. #31

    Standard AW: Erfahrungen mit Canon imagePROGRAF PRO-1000?

    Zitat Bezug auf die Nachricht von chico11mbit Beitrag anzeigen
    Reicht eine Reinigung, oder muss auch in Intervallen nachlinearisiert und/oder neu profiliert werden? Ersteres würde mich Erstaunen.
    Wir haben eine GMG-Proofsysten, welches sich selbst nach den Vorgaben des PSO (Prozess Standard Offsettdruch) "kontrolliert". Jeder(!) Ausdruck hat einen "Medienkeil", also ein Messchart zur Kontrolle. Jeder einzelne Ausdruck wird im Drucker ausgemessen und gemäß den PSO-Richtlinien als gut oder schlecht beurteilt und entsprechend gekennzeichnet und die Messergebnisse aufgedruckt.

    Wenn wir länger nicht gedruckt haben, fallen die Ausdrucke nicht selten durch, weil die Messwerte aufgrund von unsauber druckenden Düsen außerhalb der Toleranzen sind. Dann reinigen wir und in der Regel reicht das. Das System hätte auch die Möglichkeit, sich selbst in einem zu definierenden Zeitraum (beispielsweise täglich) zu prüfen und auch die Linearisierung könnte regelmäßig und automatisch erfolgen. Diese Funktionen nutzen wir aber nicht, da wir damit unnötig viel Material verbraten würden.

    In der Regel machen wir es so, dass wir ein Proof ausdrucken lassen, um zu sehen, ob es o.k., erst danach drucken wir größere Mengen aus. Die PSO-Toleranzen sind meisten auch noch einen Papier- oder Tintenwechsel zu erreichen. Wenn nicht, starten wir einen Kalbrierung und die Kiste kalibriert selbstständig so lange, bis die Werte passen.
    Grüße Thomas

    www.thomasmadel.de

  2. #32

    Standard AW: Erfahrungen mit Canon imagePROGRAF PRO-1000?

    Zitat Bezug auf die Nachricht von chico11mbit Beitrag anzeigen
    Mit welcher Software erzeugst du die Profile?
    Zitat Bezug auf die Nachricht von chico11mbit Beitrag anzeigen
    ... Und wenn es dann auf's Papier geht benutzt man Standardprofile der Druckerhersteller. ... Man kann sich die Profile auch bauen lassen, ... aber ... alleine beim Wechsel nur einer Tintenpatrone Farbdifferenzen bis dE 10 auftreten können. .... Man hat sich ein stetig sich änderndes System angeschafft, welches eigentlich alle 2 Wochen linearisiert werden muss.
    Wie gehst Du vor, welche "Werkzeuge" benutzt Du? Das scheint ein ziemlicher Aufwand zu sein.

  3. #33

    Standard AW: Erfahrungen mit Canon imagePROGRAF PRO-1000?

    Zitat Bezug auf die Nachricht von bluefox Beitrag anzeigen
    Wie gehst Du vor, welche "Werkzeuge" benutzt Du? Das scheint ein ziemlicher Aufwand zu sein.
    Wir drucken für Kunden, da ist der Aufwand nie groß genug. :-)
    Das ganze Ausgabesystem ist eine Lösung von Efi und zwar Fiery XF. Wir erstellen genau wie Thomas' Firma neben FineArt Prints usw. auch FOGRA Proofs, hauptsächlich nach 39,47,51 und 52. Gemessen wird mit einem Messgerät von XRite.

  4. #34

    Standard AW: Erfahrungen mit Canon imagePROGRAF PRO-1000?
    Thread-Eröffner

    Hi,
    Zitat Bezug auf die Nachricht von chico11mbit Beitrag anzeigen
    Ein Wahnsinn. Da wird einem vom Hersteller suggeriert, wie einfach es ist immer und sofort seinen Print machen zu können und die Kostenexplosion umgerechnet auf den Druck beim Wenigdruck wird verschwiegen. Dazu noch das Papier, Fehldrucke und die nicht individuell linearisiert-profilierte Ausgabe.
    Man muss ein wahrer Enthusiast sein, sich das Anzutun. ;-)
    Naja, den PRO-1000 stellt sich nicht jeder einfach mal hin und für den Einen oder Anderen ist es ein Luxusproblem. Ich drucke zugegebenermassen zu wenig, bin allerdings immer wieder froh, daß ich einfach mal die Möglichkeit habe ein paar Drucke zu machen und zwar immer dann wenn ich will. Ich schaue einfach, daß ich regelmäßig ein, zwei Drucke mache.

    Gruß,
    Peter

  5. #35

    Standard AW: Erfahrungen mit Canon imagePROGRAF PRO-1000?
    Thread-Eröffner

    Hallo zusammen,

    ich hole den Beitrag mal wieder aus der Versenkung hoch. Mittlerweile ist der Pro-1000 seit 21 Monaten bei mir im Einsatz (gewesen). Anscheinend ist der Drucker für Enthusiasten oder Amateure, die nur gelegentlich drucken nicht wirklich ausgelegt oder ich habe einfach nur Pech gehabt. Alles hat vor drei Wochen damit angefangen, als ich anfangen wollte meine ersten Bilder für meine Ausstellung zu drucken. Von "jetzt auf nachher" waren beim ersten Druck auf Hahnemühle Baryt Papier Querstreifen im Bild zu sehen und das Handbuch empfiehlt eine Druckkopfreinigung. Diese habe ich dann vorgenommen und alle Patronen, die leer waren bzw. leer wurden getauscht. Der Wartungstank war zwischenzeitlich auch schon voll. Danach war der Ausdruck frei von Querstreifen, sah allerdings alles andere als gut aus. Ich druckte einen 2. Düsentest auf A4 und musste feststellen, daß GY (Grau) gar nicht gedruckt wurde. Beim Blick auf den ersten Ausdruck war klar: Da hat GY auch schon gefehlt, aber wer "schnell" schauen will, ob der Drucker wieder funktioniert übersieht das erstmal. Natürlich wie immer: Es war Wochenende. Ich habe dann meinen Händler am Montag angerufen und der meinte ich solle vielleicht nochmal eine Intensivreinigung durchführen. Gesagt getan - keine Verbesserung. Also machte er bei Canon eine Serviceanfrage und ich machte mir aufgrund von einigen Beiträgen im FineArtPrinter Forum Hoffnung auf eine passable Lösung.
    Ende der Woche war dann Canon vor Ort und ich ernüchtert. Der Service hat keinerlei Ersatzteile mehr für die Drucker dabei und auch keine zusätzlichen Diagnosemöglichkeiten. Empfehlung: Eine Reinigung und dann schauen, ob der Drucker wieder so druckt wie er soll. Zähneknirschend habe ich das akzeptiert, denn ansonsten wäre der Serviceeinsatz hier beendet gewesen. Für den Servicetechniker war das auch der erste Einsatz an diesem Druckertyp. Diagnose/Vermutung: Druckkopf defekt - der allerdings außerhalb der 24 Monaten Gewährleistung fällt und Canon nur 1 Jahr Garantie ab Kaufdatum gibt. Kosten: rund 500 Euro.
    Kulanz seitens Canon zumindest für einen reduzierten Preis einen Druckkopf zu bekommen wird es wohl nicht geben und das finde ich schade.
    Ich habe jetzt den zweiten Satz Tinte drin (Chroma Optimizer und Photo Black schon die vierte bzw. dritte Patrone) und in der Summe vielleicht 250 Ausdrucke gemacht (A3 und A3+ bzw. A2). Somit habe ich derzeit einen Drucker mit 12 fast komplett vollen Patronen (12x 50 Euro), aber für mich nutzlos ist. Jetzt stehe ich vor der Entscheidung was ich tun soll.
    Den Ausflug in die Welt des Selbstdrucken aufgeben, weil ich einfach zu wenig oder nicht regelmäßig genug drucke?
    Einen neuen Druckkopf kaufen und hoffen, daß dann nicht andere Teile defekt werden? Ende des Jahres sind dann 24 Monate um und wenn ich lese, das es Benutzer gibt bei denen die Patronen sich nicht mehr sauber wechseln lassen komme ich schon ins Grübeln.
    Gleich einen neuen Pro-1000 kaufen, erneute 24 Monate Gewährleistung zu bekommen, einen kompletten Satz Setuptinte haben und meine anderen Patronen später verwenden können oder diese als Setup Tinte zu verwenden?
    Oder ein sehr gutes Angebot für einen Pro-2000 annehmen, den ich hauptsächlich aufgrund der Tatsache, daß er mit unterschiedlich großen Patronen bestückt werden kann mir sehr entgegenkommt. Ich drucke fast überwiegend Schwarzweiss und auch der Chroma Optimizer ist das was am Schnellsten leer wird - der CO wird auch für kleine Spülgänge zwischendurch verwendet.
    So, genug Frust abgelassen und nun wünsche ich Euch ein schönes Restwochenende.

    Gruß,
    Peter

  6. #36

    Standard AW: Erfahrungen mit Canon imagePROGRAF PRO-1000?

    Hallo Peter,

    ich bin gerade auf Deinen Beitrag gestoßen, und mich würde interessieren, wie die Geschichte weiter gegangen ist.

    Spannenderweise habe ich mir den Canon Prograf1000 auch gerade bei Calumet gekauft und finde ihn bisher einfach grandios – aber das ist bei einem Alter von 2 Wochen zugegebenermaßen auch keine große Kunst.

    Vorher hatte ich zwei Epson 3880, mit denen ich auch sehr zufrieden war. Den einen habe ich gebraucht quasi geschenkt bekommen, den anderen Ca. 7 Jahre regelmäßig genutzt.

    Beim Canon begeistert mich vor allem der Umstand, dass die Schwarztinten glossy/matt nicht mehr gewechselt werden müssen. Auch der Papiereinzug scheint zuverlässiger zu sein, dank Ansaugvorrichtung.

    Ich drucke fast täglich (für meine freien und beruflichen Projekte und mein Foto-Tagebuch) und hoffe natürlich, sehr lange Freude an diesem Gerät zu haben.

    Die Kosten sind nicht gering, aber wenn man den heutigen Aufwand mit einem funktionierenden Fotofachlabor analoger Zeiten vergleicht (vom zeitlichen Mehraufwand ganz zu schweigen), dann ist der ganze Spaß vergleichsweise superpreiswert.

    Ich hoffe, Du hast eine gute Lösung für Dich gefunden!

    Viele Grüße
    Christian

    www.ahrens-steinbach-projekte.de
    www.beruf-fotograf.de

  7. #37

    Standard AW: Erfahrungen mit Canon imagePROGRAF PRO-1000?
    Thread-Eröffner

    Hallo Christian,

    danke für Deinen Beitrag und damit auch die Erinnerung hier den aktuellen Stand zu posten. Seitens Canon gab es nach dem Besuch des Technikers keine weiter Rückmeldung. Ich war/bin jedoch nicht bereit gewesen rund 560 Euro bei Canon für einen neuen Druckkopf zu bezahlen, also habe ich mich auf die Suche nach gebrauchten Pro-1000 Druckern oder nach einem Druckkopf gemacht. Bei letzterem wurde ich fündig und habe 340 Euro in einen neuen und original verpackten Druckkopf investiert, eine weitere Wartungskassette und Tinten (vor Allem Chroma Optimizer) gekauft. Nachdem der Druckkopf ankam und ich den Drucker wieder mit Strom versorgte begann der übliche Spülvorgang - daher soll der Drucker auch einfach immer im Standby laufen - und eine Benachrichtigung über eine neue Firmware war auch noch im Display. Also alles installiert und als der Drucker dann fertig war, wollte ich den aktuellen Ist-Zustand mit einem finalen Düsentest nochmal dokumentieren und im Anschluss den Druckkopf wechseln. Siehe da: Die Farbe Grau (GY) wurde wieder gedruckt - zwar nicht perfekt, aber nach zwei weiteren Düsentests druckt der Drucker nun wieder so wie er soll. Lag es nun am erneuten Spülvorgang oder spielt die Firmware auch eine Rolle? Keine Ahnung - ich vermute Ersteres. Ich denke, wenn Du täglich druckst, solltest Du lange Freude haben. Meine Patronen lassen sich immer noch gut auswechseln. Würde ich jetzt kaufen wollen, dann wäre der Pro-2000 meine erste Wahl.

    Gruß,
    Peter

  8. #38

    Standard AW: Erfahrungen mit Canon imagePROGRAF PRO-1000?

    Hallo Peter,

    danke für Deine Antwort. Na, das ist ja ein ironisches Ende der Geschichte: der Drucker geht wieder, und du sitzt nun auf einem überflüssigen Druckkopf.... Kann man den unbeschränkt einlagern? Oder vielleicht doch besser wieder verkaufen.

    Freut mich aber, dass Du jetzt wieder am Start bist und drucken kannst.

    Heute sind bei mir die ersten demnächst zu ersetzenden Tinten angekommen, die Dinge nehmen ihren Lauf....

    Und die Druckergebnisse sind wirklich eine Freude, sogar vom Laptop übers WLAN funktioniert alles einwandfrei.

    Viele Grüße
    Christian

    www.beruf-fotograf.de
    www.ahrens-steinbach-projekte.de

  9. #39
    Moderator Avatar von Andreas Koch
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    5.129

    Standard AW: Erfahrungen mit Canon imagePROGRAF PRO-1000?

    Passend zum Thema – heute gibts auf Neunzehn72.de einen Blogbeitrag

    Langzeiterfahrungen Canon Imageprograf 1000 (vs. Epson SC-P 800)

    “Der Sinn einer Kamera ist nicht, glatte und unverrauschte Pixelmengen mit bester Schärfe in den Rändern zu produzieren, sondern BILDER.“
    (J. Denter)


  10. #40
    Free-Member Avatar von Axel Kottal
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    2.385

    Standard AW: Erfahrungen mit Canon imagePROGRAF PRO-1000?

    Ich benutze den PRO-1000 seit Mai 2016 ohne Probleme, insgesamt ist die sechste Wartungskassette drin, ebenfalls die sechste ChromaOptimizer und die fünfte Grau-Patrone, sowie natürlich entsprechend die anderen Tinten. Ich drucke die meisten Ausdrucke für die Ausstellung unseres Fotoclubs, das sind so ca. 40 bis 50 Bogen A3+ und A2. Anfangs ging mir die dauernde Spülerei der Kanäle auch auf die Nerven und der Tintenverbrauch war auch recht hoch, aber seit den Firmware-Updates (oder warum auch immer) ist der Tintenverbrauch viel geringer geworden. Subjektiv ist der Verbrauch auch nicht höher als beim Epson 3800 den ich vorher hatte. Ich würde den PRO-1000 also wieder kaufen und einem Epson vorziehen.
    Noch was zu Canon-Service: Ich hatte vor dem PRO-1000 den IPF 6400, der bis A1 und von der Rolle druckt. Das war ein absolutes Montagsgerät, zwei Druckköpfe ausgetauscht nach wenigen Monaten, dauernde Abstürze mit Neustart und ganz zum Schluß ein Totaldefekt der Hauptplatine - genau ein Monat nach Garantieende. Canon hat das alles nicht interessiert, keine Kulanz, kein Entgegenkommen, am Ende 3.200 Euro in den Sand gesetzt. Trotzdem habe ich den Schritt zum PRO-1000 gewagt und nicht bereut, aber den Service zum Drucker kannst du vergessen!
    Gruss
    Axel

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