Seite 4 von 4 ErsteErste 1234
Ergebnis 31 bis 31 von 31

Thema: Event-Fotografie: Qualität und Anspruch

  1. #31
    Full-Member Avatar von BW26
    Registriert seit
    30.10.2008
    Beiträge
    332

    Standard AW: Event-Fotografie: Qualität und Anspruch

    Ein schönes Beispiel aus der Praxis wie es sicherlich sehr oft vorkommt, wenngleich ein Hochzeit nochmals wesentlich höhere Ansprüche stellt wie ein Abi-Ball.
    Man ist letztlich nie davor gefeilt mal einen Kunden zu haben der nicht zufrieden ist und klar kann dies auch an einer nicht so guten Arbeit von mir liegen. Es spielen immer viele Faktoren eine wichtige Rolle, ob am Ende des Tages alles gut im Kasten ist.
    Um aber viele Dinge im Vorfeld schon klar zu stellen, geht halt nichts über ein ausführliches Vorgespräch. Was wünscht/erwartet der Kunde, was kann ich liefern. Hier ist meine Homepage/Referenzalbum das sind meine Bilder und meine Art zu fotografieren. Da kann man auch ein paar Worte über Bildstile oder Tiefenschärfe verlieren, wenn man mit absoluten "Laien" zu tun hat. Zudem ist ein schriftlicher Vertrag Grundvoraussetzung für eine geordnete Abwicklung. Da steht dann z.B. auch folgender Satz drin: Hat der Auftraggeber dem Fotografen keine ausdrücklichen Weisungen hinsichtlich der Gestaltung der Bilder gegeben, so sind Reklamationen über Bildauffassung sowie der künstlerischen Gestaltung ausgeschlossen. Ein Nichtgefallen der Bilder stellt keinen Mangel dar und entbindet nicht von der vollständigen Zahlungspflicht........


    In diesem Zusammenhang ist es natürlich wichtig seinen eigenen Marktwert und den Wert der erbrachten Leistungen zu kennen und den Preis dafür entsprechend festzulegen. Klar ist das ein schwammiger Bereich und sieht jeder ein wenig anders, aber nur so kann es funktionieren. Wenn du deine Arbeit nach bestem Gewissen abgeliefert habe, dann ist es für mich ein Kaptialfehler wenn du dann bei Reklamationen auf Preisnachlässe reagierst.
    Darum komme ich auch nochmal auf das Vorgespräch, wenn man da schon den Eindruck hat das es irgendwie nicht passt, dann sollte man vielleicht überlegen den Auftrag abzulehnen, bzw. macht auch das Brautpaar einen Rückzieher. Mir ist das bisher einmal passiert und das ist ja auch nicht weiter schlimm. Für jedes Brautpaar gibt es den passenden Fotografen. Man begleitet diese Menschen durch einen der wichtigsten Tage im Leben und wenn da im Vorfeld schon die Chemie nicht passt, wie sollten dann gute Bilder entstehen? Ein Ding der Unmöglichkeit.

    Ich habe bei meinen bisherigen ca. 35 Hochzeiten noch keine einzige negative Erfahrung gemacht *klopfe dreimal auf Holz*, im Gegenteil es herrschte immer eine sehr freundschaftliche, nette, ja teils sogar familiäre Atmosphäre und in diesem Umfeld macht es riesig Spaß. Klar gefeilt ist man vor sowas nie, aber auch damit muss man lernen umzugehen.

    Gruß Bernhard
    Geändert von BW26 (12.07.2017 um 22:35 Uhr)

Seite 4 von 4 ErsteErste 1234

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •