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Thema: EOS R - was mir gefällt und was weniger

  1. #211

    Standard AW: EOS R - was mir gefällt und was weniger

    Nimm doch den Gesichtserkennungs-AF, dann geht es superschnell.

    Zitat Bezug auf die Nachricht von michelklein Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    ich bin seit dem Wochenende auch stolzer Besitzer einer EOS R inklusive RF 24 - 105mm. Ich habe vorher mit einer Canon 6D fotografiert, bei der ich fast ausschließlich den mittleren AF-Punkt genutzt hatte. Mit Worklfow mit der 6D war immer:
    * mit dem mittleren AF anvisieren
    * mit Backbutton-Fokus den scharfstellen
    * durch verschwenken das Bild komponieren
    * Abdrücken und das Bild war im Kasten.

    Mit diesem Workflow war/bin ich sehr schnell. Leider hatte ich so viel Ausschuss bei der Verwendung von lichtstarken FBs.

    Mit der R macht dieser Workflow natürlich keinen Sinn mehr. Ich kann den AF-Punkt nahezu frei auf dem gesamten Sensor verschieben. Das ist für mich gerade Fluch und Segen zugleich. Im Moment versuche ich folgende Reihenfolge:
    * Bildausschnitt wählen
    * Fokusspunkt auf das Auge der Person legen
    * Scharfstellen durch auslösen

    Im Moment bin ich noch super langsam mit diesem Workflow, weil ich nicht schnell genug der Fokuspunkt auf das Auge der Person legen kann. Daher meine Frage. Wie habt ihr eure EOS R konfiguriert? Und wie ist euer Workflow?

    Gruß und vielen Dank,
    Michel

  2. #212
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    Standard AW: EOS R - was mir gefällt und was weniger

    @ Michel

    Schon alleine durchs Verschwenken (ja auch ich war mal ein "Verschwenker") kriegt man bei sehr geringer Schärfentiefe nicht mehr dieselbe Entfernung und damit nicht das Optimum an Schärfe.

    Mach es wie Dirk schrieb: Zur Gesichtserkennung auch den Augen AF zuschalten, das klappt fast immer vollautomatisch. Einfacher und treffsicherer klappten Portraits mit Canon noch nie.
    Und vergiss nicht, die Firmware 1.2 aufzuspielen.
    Beste Grüße, Jens

    Zu meinen Bilder bei Flickr, die Flickr-Alben und die ersten Bilder mit der neuen EOS R klicke man auf die Links, meine aktuelle Ausrüstung findet man im Profil hier im Forum.

  3. #213
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    Standard AW: EOS R - was mir gefällt und was weniger

    Also wäre euer Vorschlag Gesichtserkennung plus Augen-AF im Servo Modus für Veranstaltungen wie Familienfeiern?
    Die neue Firmware habe ich bereits installiert ��

  4. #214

    Standard AW: EOS R - was mir gefällt und was weniger

    Zitat Bezug auf die Nachricht von michelklein Beitrag anzeigen
    Also wäre euer Vorschlag Gesichtserkennung plus Augen-AF im Servo Modus für Veranstaltungen wie Familienfeiern?
    Jaaaaa doch! :-) Probier es doch einfach vorher mal aus.

  5. #215
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    Standard AW: EOS R - was mir gefällt und was weniger

    Zitat Bezug auf die Nachricht von Holger Leyrer Beitrag anzeigen
    Updates dienen in der Hauptsache der Fehlerbeseitigung. Hier und da wird ein kleine Feature hinzugepackt um die Käuferschicht bei Laune zu halten.
    Das ist Canon-Politik.

    Von dem mal abgesehen ist es ist doch ganz einfach. Canon ist ein Unternehmen das Geld verdienen will.
    Und Geld wird mit neuen Kameras verdient und nicht mit denen die bereits verkauft sind.
    Grundsätzlich stimme ich dem zu.
    Andererseits führt eine zu schnelle Modellwechselpolitik auch dazu, Kaufinteressenten abzuschrecken.
    Es war und ist nicht einfach für ein Unternehmen, da die Balance zu halten zwischen dem Zwang, aus Wettbewerbsgründen ständig etwas Neues anbieten zu müssen,
    andererseits aber treue Kunden nicht zu vergraulen.
    Bei den heutigen "Computern mit denen man auch fotografieren kann " sind die update-Möglichkeiten schon hilfreich.

    Fuji macht das meines Erachtens sehr gut.
    Da werden Vorgängermodelle per update halbwegs aktuell gehalten und trotzdem bieten die Nachfolgemodelle immer noch Neuigkeiten, die zum Neukauf verlocken.

    Mit der Möglichkeit EF-Objektive an der R verwenden zu können, hat Canon da schon mal einen guten Job gemacht.
    Für mich war das ganz konkret der Anlass, meine Wechselpläne zu Fuji zumindest zurückzustellen, wahrscheinlich sogar, aufzugeben.

    Gruß
    Reiner

  6. #216
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    Standard AW: EOS R - was mir gefällt und was weniger

    Zitat Bezug auf die Nachricht von Reiner J. Beitrag anzeigen
    ...Mit der Möglichkeit EF-Objektive an der R verwenden zu können, hat Canon da schon mal einen guten Job gemacht.
    Für mich war das ganz konkret der Anlass, meine Wechselpläne zu Fuji zumindest zurückzustellen, wahrscheinlich sogar, aufzugeben....
    ...und meine zur SONY A9 (nur für die Portraits) auch. Komplett.

    Denn auch die beiden RF-Objektive, die ich derzeit habe, sind echt vom Feinsten. Aber auch das, was die R mit den EF-Objektiven leistet, steht bei dem, was sie kann, ihren DSLR-Kollegen nicht nach. Da hat Canon wirklich eine geniale Idee zur Tat gemacht.
    Beste Grüße, Jens

    Zu meinen Bilder bei Flickr, die Flickr-Alben und die ersten Bilder mit der neuen EOS R klicke man auf die Links, meine aktuelle Ausrüstung findet man im Profil hier im Forum.

  7. #217
    Free-Member Avatar von Fulo
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    Standard AW: EOS R - was mir gefällt und was weniger

    Ich bin nun auch seit einer Weile Besitzer der EOS R, nachdem ich sie zwischenzeitlich für eine Z6 eingetauscht hatte.
    Vom Hintergrund her wir ich von der 20D, über die 5D Mk II und Mk III Canon User, danach ein paar Jahre bei Fuji und nun wiede zurück zu Canon.

    Grundsätzlich merkt man schon, dass Canon im Bereich der DSLMs noch recht neu auf dem Markt ist. Ob es ein nicht können oder nicht wollen ist, sei dahin gestellt, an vielen kleineren Details merkt man meines Erachtens aber, das Fuji da im Laufe der Jahre viel gelernt und auch auf seine Nutzer gehört hat. (Beispiele: Kai-Zen im Allgemeinen, Focus Peaking im Zoom, automatische Zoomansicht beim Wechsel in den manuellen Fokus + drehen des Fokusrings, nützliche Button-Shortcuts, etc.)

    Was mich aber, trotz einiger klarer Macken zur EOS R geführt und nun auch bleiben lässt, ist in erster Linie die Ergonomie.
    Weder die Fuji X-H1 noch die Z6 mit ihrem für mich zu kleinem und eng beieinanderliegenden Buttonlayout und dem zu niedrigen Body (kleiner Finger hängt) könnten mich ab dem ersten Moment so überzeugen wie die R. Dazu noch das vertraute Einstellrad an der Oberseite.

    Ebenfalls schätze ich sehr:

    - Den Fv-Modus. Nach kurzem Eingewöhnen finde ich das Ding absolut fantastisch. Das Moduswahlrad benötige ich im Grunde kaum mehr. Da Einstellen verschiedenster Parameter geht im Handumdrehen.
    - Die aufgeräumten und übersichtlichen Menüs
    - Die Bildqualität und das für mich gesunde Mittelmaß der Auflösung.
    - Das RF50mm Objektiv. 50mm war nie meine Brennweite, ich bin eigentlich ein Freund der 35er. Dennoch habe ich mir das 50er mal zum Ausprobieren besorgt und bin sowas von begeistert von der fantastischen Feinzeichnung und dem Detailgrad. Ja, es ist groß und schwer, aber wider Erwarten. Ach dem ersten Test, nur im Laden, nehme ich das für die tollen Bildergebnisse gerne in Kauf.
    Generell die Farben. Insbesondere mit Capture One erhalte ich sehr gefällige Farben. In Lightroom ist es zwar von Haus US schärfer durchgezeichnet, dafür stärker rauschend und insgesamt deutlich blasser und kühler. Hier muss ich noch ein wenig an einem für mich stimmigen Preset feilen.

    Was ich neutral empfinde:

    - Das Schwenkdisplay. Es gibt Situationen in denen ich es gut finde, aber ich mindestens ebenso viele in denen ich ein „einfaches“ Klappdisplay bevorzugen würde, gerade für schnelles bodennahes Arbeiten.
    - Den neuen Steuerungsring am Objektiv. Ich war von dem Hype darum erst ein wenig angefixt. In der Praxis finde ich ihn aber garnicht mehr so toll. Ich habe die Belichtungskorrektur darauf liegen. Beim Halten der Kamera muss ich nun aber immer den Griff vom Objektiv lösen um den arming zu drehen, weil er so weit vorne sitzt. Direkt am Bajonette/Body hätte ich es besser gefunden. So wie es an Objektiven mancher Hersteller mit dem Blendenring geregelt ist, oder auch bei Nikon am neuen Z24.70 2.8.
    - Touch-Steuerung für den Fokuspunkt. Grundsätzlich auf jeden Fall sehr schnell, schneller als mit einem Joystick. Häufiger aber springt mir der Fokuspunkt beim Absetzen nochmals ein wenig. Zudem ist es mühsam zu fokussieren, wenn man bei ausgeklapptem Display freihand fotografiert. Ich kann dann natürlich über die Rädchen den Fokuspunkt setzen, aber ein Joystick wäre hier, auch bei bodennahem arbeiten, oder auch bei Aufnahmen über dem Kopf, deutlich angenehmer. Ich hoffe, da lenkt Canon bei einem Folgemodell wieder ein.

    Was mir nicht so gut gefällt:

    - Fehlender Joystick. Die Gründe stehen oben
    - Die Touchbar. Ich kann mich drehen und wenden wie ich will, das Ding reagiert einerseits viel zu sensibel für ein fehlerfreies schnelles ändern von Parametern (z.Bl Ändern der AF-Methode) aber andererseits auch wieder viel zu langsam, wenn man z,B. Mit gefühlten 50 Wischern den ISO-Wert ändern will.
    - Eingeschränkte Tastenbelegung. Einerseits lässt die R hier viel Spielraum, andererseits lassen sich einige Tasten nur mit ein paar von Canon definierten Funktionen belegen. Diese Restriktion verstehe ich nicht. Warum lassen manche Knöpfe mehr Belegungen zu, als andere?

    Nun könnt ich noch einiges mehr aufschreiben.

    Das wichtigste für mich ist aber unterm Strich: Es macht mir insgesamt Spaß, mit der Kamera zu fotografieren.
    Das sie technisch anderen aktuellen Kameras unterlegen ist stört mich nicht weiter. Eine 5D Mk I wäre heute (technisch) hoffnungslos unterlegen, trotzdem liefert sie tolle Ergebnisse.

    In diesem Sinne allzeit gutes Licht
    Philip

  8. #218

    Standard AW: EOS R - was mir gefällt und was weniger

    Ich hatte heute den ersten Stresstest der EOS R. Ich habe sie neben der 5D3 an einer Firmung verwendet.

    Positiv aufgefallen ist entgegen den Werten im Netz, der Akku hat nach 370 Bildern noch immer 56%, Objektive waren 24-70/2.8 und RF 35/1.8IS. (5D3 bei 340 Bildern auf 74%, Objektive waren 16-35/4IS und 70-200/2.8IS. )

    Im Sonnenlicht ist der Sucher mit der Belichtungssimulation nicht zu gebrauchen. Ich hab zuerst gedacht, es wäre was am Objektiv kaputt. Nach Abschalten der Belichtungssimulation war er brauchbar, aber im Vergleich zur 5D3 Meilenweit von gut.

    Ich hatte beide Kameras am Schultergurt, wenn die EOS R runterhängt wird der Sucher dunkel obwohl ich das Stromsparen deaktiviert habe. Der Sucher erwacht erst durch drücken des Auslösers oder wischen auf dem Display um den Fokus zu versetzen. Ist speziell mühsam wenn man gewöhnt ist die Blende zu verstellen anhand des oberen Displays beim Hochnehmen.

    Den Sucher/AF bei Portraits (Firmsegen) ist bei der 5D3 reaktiver und spontaner. Das kurze Hängen des Sucherbildes ist gewöhnungsbedürftig noch bevor er auslöst (da hatte ich die Belichtungssimulation noch an, vielleicht ist es nun besser).

    Bei den Proben gestern Nacht war auch etwas nervig, dass der Sucher beim halb drücken des Auslösers kurz aufblitzt. Es war dunkel, die Beleuchtung des Doms mit LED und Zeiten bei f/2.8 um die 1/60s bei ISO 6400. Capture One 12.0.4 macht komischerweise noch keine Ruaschunterdrückung bei den Vorschaubildern und im ersten Moment auf dem Monitor dachte ich, dass darf nicht wahr sein, aber nach dem Rechnen sah das JPG super aus.
    lg
    Andreas
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  9. #219

    Standard AW: EOS R - was mir gefällt und was weniger

    Was leider im Fv Mode nicht geht ist, dass ich die längste Zeit limitiere. Bei der 5D bin ich gewohnt, das ich zB im Automode die Zeit auf 1/125s limitieren kann. Dies geht im Fv Mode nicht. Auch habe ich das Gefühl, dass der Menüpunkt „schneller“ (1/Brennweite=Normal) nichts bewirkt. Gerade wenn die Belichtungssimulation im Freien abgeschaltet ist, wäre dies hilfreich wenn die beiden Menüpunkte auch bei Fv funktionieren.
    lg
    Andreas
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  10. #220
    Free-Member
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    Standard AW: EOS R - was mir gefällt und was weniger

    Auch wenn ich nur eine EOS RP habe, finde ich den Ein/Aus Schalter irgendwie irritierend. Bei der EOS R ist der Schalter ja gleich angeordnet. Mich stören die Positionen, ich hätte diese genau andersherum angeordnet. Geht das nur mir so?

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