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Thema: Canon RF 100mm 2.8 Makro

  1. #61
    Free-Member Avatar von f9
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    Standard AW: Canon RF 100mm 2.8 Makro

    Zitat Bezug auf die Nachricht von eLroberto Beitrag anzeigen
    Einen Nutzen erkenne ich dennoch. Denn wenn ich wahlweise entscheiden kann in welche Richtung die Schärfeebene verläuft, eröffnet das schon irgendwo neue Möglichkeiten. Nicht nur in Hinblick auf das Motiv selbst, sondern auch auf das Bokeh. Das ganze gepaart über einen Steuerung mittels Wahlrad hätte schon etwas verlockendes, wie ich finde. LG, Robert
    Da habe ich nicht ganz verstanden, was du meinst.
    Die Orientierung der Schärfeebene kann man nur mit einer „Tilt und Shift“ Funktion verändern. Das ist aber leider nicht der Fall bei einem „Fokus Shift“, da verspringt dir nur der Punkt, den du ursprünglich anfokussiert hattest beim Abblenden und ist quasi nur bei Offenblende exakt.
    (Sieht man gut an dem Beispiel mit dem Pilz: Bei Offenblende ist die Schärfe auf dem Pilzhut, wo sie hinsoll, bei f/8.0 liegt der Fokuspunkt irgendwo unten am Stengel und der Hut ist sogar leicht aus der Schärfe heraus. Bei der Beere auch. Bei seinem Exemplar jedenfalls wandert der Fokuspunkt in die Bildtiefe beim Abblenden.)

  2. #62
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    Standard AW: Canon RF 100mm 2.8 Makro

    Ich vermische zugegeben hier zwei Dinge ein wenig. Die Schärfebene liegt ja im Regelfall in der Mitte. Etwaige Abweichungen nach dem Fokussieren bei Offenblende werden zumeist ja ausgeglichen, sodass die Schärfeebene auch bei kleinerer Blende weiterhin "zentral" liegt. Diese Nachjustierung welche dem neuen RF 100 Makro fehlt, wird meiner Meinung nach noch mittels Firmwareupdate ausgebessert nachdem Canon das schlichweg kaum so stehen lassen kann. Focus Shift, wie du ja auch richtig schreibst, ist in den aller meisten Fällen einfach ein No-Go.
    Gäbe es aber die Möglichkeit zu sagen, dass der Schärfebereich bidirektional verschiebbar ist (quasi ein gewollter und kontrollierbarer Front- oder Backfokus), dann würde ich dafür schon einen Usecase sehen. Ebendies würde sich ja gut mit einem Update verbinden lassen. Zumindest in der Theorie.
    Im letzten Urlaub hatte ich bspw. viel Zeit mich mit Insekten im Flug zu spielen. Da ich auch eine gewisse Zeichnung des Vorder- und Hintergrund wollte, wählte ich meist eine möglichst offene Blende (Ebenso, dass sich das Motiv noch gerade so im Schärfebereich ausgeht). Das Führte dann öfters dazu, dass aufgrund des doch sehr geringen Schäfebereichs Teile des Motivs ins Aus rutschten, welche jedoch zumindest bei der Auslösung selbst noch hätten drinnen sein müssen. Allen voran dann, wenn das Motiv schräg zur Kamera sitzt. Aber vl verlange ich auch ein bisschen zu viel von meinem Body. Mit den neuen R's wäre vermutlich weniger Ausschuss zusammengekommen. Man könnte allerdings auch sagen, dass ich schlichtweg nicht getroffen habe (was ja auch irgendwo zutrifft ).

    LG, Robert

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